IMM Eingang

CHRONIK

Willkommen auf der Chronik des Institut Fuer Musik Und Medien (IMM) der Robert Schumann Hochschule (RSH) in Düsseldorf.


Wenn Sie über die Aktivitäten am IMM und die Neuigkeiten aus den acht Studienschwerpunkten auf dem Laufenden gehalten werden möchten, können Sie sich hier anmelden und erhalten dann den monatlichen Newsletter.

 

IMM Chronik Februar 2016

 

Mastering-Workshop bei zimmerli SOUNDS
Am 30. Januar kamen fünf Tonmeisterstudentinnen und -studenten des Erich-Thienhaus-Instituts (ETI) Detmold sowie vier Studierende des IMM, Hari Yim, Simon Schwär, Fabian Torka und Armin Badde, im Studio von zimmerli SOUNDS zu einem Mastering-Workshop zusammen. Im Mittelpunkt stand dabei die gemeinsame Doppel-CD der Musikhochschulen Detmold und Düsseldorf für die Staatskanzlei NRW anlässlich des 70-jährigen Jubiläums des Landes, die von den Studierenden der beiden Institutionen produziert wurde.
Unter Anleitung von Christian Zimmerli, Dozent für Fachhören, und der Assistenz von Marcus Reineboth, Absolvent des Studiengangs Ton- und Bildtechnik, schulten die Studierenden ihr Verständnis von Klang und brachten gemeinsam den letzten Schliff in die Aufnahmen.
Betreut wird das Projekt von Prof. Michael Sandner und Prof. Bernhard Güttler (ETI) sowie Prof. Dagmar Birwe.

 

Schnitt der Dokumentation Faszination Erde - Die Rocky Mountains
Tobias Kavelar, Absolvent des Studiengang Ton- und Bildtechnik, war für den Schnitt der Dokumentation Rocky Mountains – Schicksal eines Kontinents in der ZDF-Reihe Terra X: Faszination Erde verantwortlich.
Die Autoren Iris Zink und Frank Siegwart erzählen über die zweitlängste Gebirgskette der Welt. Die Rocky Mountains erstrecken sich über 5.000 Kilometer von Kanada bis New Mexico im Süden der USA. Die Amerikaner nennen sie einfach nur „the Rockies" – die Felsen. Dabei prägt das Gebirge den ganzen nordamerikanischen Kontinent: die Landschaft, das Wetter und die Bewohner.
Für die 43-minütige Dokumentation standen Tobias Kavelar zehn Schnitttage zur Verfügung. Der Film besteht zu zwei Dritteln aus Fremdmaterial (BBC, AETN etc.). Das ZDF-Eigenmaterial wurde vor Ort mit der Sony FS-7 in 4K gedreht.

 

 

 

News aus den Studienschwerpunkten am IMM

 

Schwerpunkt Medienkomposition:
Filmmusik und Tonschnitt für Berlinale-Film
Gregor Keienburg, Studierender im Studiengang Musik und Medien, wird mit seiner Musik für den Film Toro auf der diesjährigen Berlinale in der Reihe Perspektive Deutsches Kino zu hören sein.
Toro, der Diplomfilm (KHM) des deutsch-peruanischen Regisseurs Martin Hawie, erzählt in schonungslosen Schwarzweiß-Bildern eine Geschichte zweier heimatloser Underdogs, deren Leben sich zwischen Freundschaft und Verrat, Angst und Wut, Hoffen und Scheitern am Rande der deutschen Gesellschaft abspielt. Der Film, der in Montreal seine Erstaufführung erlebte und auch auf den Hofer Filmfestspielen gezeigt wurde, ist bereits die dritte Zusammenarbeit von Martin Hawie und Gregor Keienburg.
Armin Badde (Studiengang Musik und Medien) trug mit dem Tonschnitt ebenfalls zum Erfolg des Films bei.
Gregor Keienburgs Arbeit war ein Projekt im Schwerpunkt Medienkompostion, betreut von Prof. Andreas Grimm.

 

Schwerpunkt Musik und Text:
cOsmOsmOse Festival 
Vom13. bis 15. Februar findet zum zweiten mal das cOsmOsmOse Festival und Symposium statt, eine Plattform für akustische Formen der Dichtung und Performance-Poesie, bei der neben den Auftritten auch der Austausch untereinander und der Diskurs über dieses Themenfeld im Vordergrund stehen – dieses Jahr wird besonders der Begriff des Sound-Writing diskutiert.
Am Samstagabend stellen die Studierenden des Vertiefungsmoduls Text und Musik ihre Abschlussarbeiten im Salon des Amateurs vor und am Montag nehmen sie am Symposium teil, das am IMM stattfindet. Die Studierenden haben Gelegenheit, sich mit internationalen Künstlerinnen und Künstlern aus diesem Bereich auszutauschen und inspirieren zu lassen.
Am Samstag wird zudem der Relaunch des Musik und Text Blogs mit einer Blog-Party gefeiert.

 

Schwerpunkt Visual Music:
Gewinner der Kollaboration von MSD und IMM
Im Rahmen einer Kollaboration des IMM mit dem Visual Music Seminar von Prof. Nina Juric und Prof. Gregor Kuschmirz an der Münster School of Design (MSD) nahmen die IMM-Studierenden Christoph Beck, Philipp Swoboda sowie Philipp Reimann und Patrick Arnold als KlangKönner zusammen mit zugewiesenen Teams von Studierenden der MSD an einem Wettbewerb der Firma Schöner Wohnen Farbe teil. Ziel war, einen Visual Music Clip zu einer zugelosten Trendfarbe aus dem aktuellen Sortiment von Schöner Wohnen zu produzieren.
Die Jury, bestehend aus Prof. Nina Juric, Prof. Gregor Kuschmitz und Vertretern von Schöner Wohnen, prämierte die Arbeit Fresh (Komposition von Christoph Beck) mit dem dritten Platz. Die Arbeit Orchidee (Komposition von Philipp Reimann und Patrick Arnold) belegte den zweiten Platz des Wettbewerbs. Die Clips werden Mitte Februar veröffentlicht.

 



IMM Chronik Januar 2016

 

6. Visual Music Nacht
Am 19. Februar feiert das IMM traditionell den letzten Tag des Wintersemesters mit der sechsten Ausgabe der legendären Visual Music Nacht im Düsseldorfer Salon des Amateurs.
Der IMM-Dozent Andreas Kolinski und der Ton und Bild-Student Janis Ahnert (aka khiem) übernehmen an den Plattentellern den Warm Up, gefolgt von IMM-Dozent Christian S (DJ).
Als special guest und Höhepunkt der Nacht wird dann der Labelbetreiber, Musiker und DJ Philipp Lauer das Mischpult entzünden.
Die Studierenden im Schwerpunkt Visual Music gestalten für diese Partyreihe in der Lehrveranstaltung Musikvisualisierung im stillen Bild bei Christian Schäfer die Plakate und in der Lehrveranstaltung Musikvisualisierung im bewegten Bild bei Tim Fehske die Übertragung der Plakatideen als Visuals in den Club.

 

Gürzenich-Orchester mit Gregor Schwellenbach, Marcus Schmickler und Wolfgang Voigt
Am 26. und 27. Februar spielt das Gürzenich-Orchester unter der Leitung von François-Xavier Roth Werke von Charvet, Adams, Ligeti, Varèse und Reich. Das Orchester wird von Gregor Schwellenbach (Laptop,Tasteninstrumente), IMM-Dozent Marcus Schmickler (Computer) und Wolfgang Voigt (Laptop, Synthesizer) begleitet.
Der Konzertabend City Life nähert sich der Elektronischen Musik von zwei Seiten. Während sich das Kammerorchester den amerikanischen Minimalisten Steve Reich und John Adams widmet, setzen sich die digitalen Elektroniker auf ihre eigene Art mit diesem Thema auseinander. Dabei treffen Avantgardisten wie György Ligeti und Edgar Varèse auf Computer-Musiker wie Wolfgang Voigt oder Marcus Schmickler, Dozent für Hybrid Sound Composition. Eine Konfrontation zweier musikalischer Parallelwelten die sowohl verblüffende Schnittmengen als auch Differenzen zutage fördert und einen unterhaltsamen Konzertabend an ungewohnter Stätte verspricht.


Remix-Contest des Deutsche-Symphonie Orchesters Berlin
Musik und Medien-Student Lambert Windges nimmt mit seinem Track Something Went Wrong an dem Remix-Contest des Deutsche-Symphonie Orchesters Berlin teil. Das Orchester stellte exklusiv aufgenommene Samples der vierten Symphonie von Anton Bruckner für alle interessierten Musikerinnen und Musikern sowie Produzentinnen und Produzenten frei zur Verfügung, um damit ein neues Stück kreieren zu können. Mit diesem Contest versucht das Orchester in Kooperation mit SONOS und anderen Partnern, die Lücke zwischen klassischer und moderner elektronischer Musik zu schließen bzw. durch die Verbindung der beiden Genres etwas Neues entstehen zu lassen.
Der Musiker und Produzent Henrik Schwarz ist Kopf der Jury aus Musikexpertinnen und -experten, die darüber entscheiden, welche fünf Beiträge die Samples aus Bruckner’s Symphonie am eindrucksvollsten für ein neues Stück zusammengefügt haben. Auf die Gewinnerinnen und Gewinner warten Preise der Marke SONOS, Ableton und Native Instruments sowie eine Veröffentlichung der Remixe bei SONY Classical.

 

AV-Performance von SONAE mit Tim Fehske in der Philharmonie Essen
Am 30. Januar findet zum zweiten Mal die Veranstaltung NACHTMUSIK - Konzert trifft Clubkultur der Philharmonie Essen statt. Tim Fehske, Dozent für Visual Music Technik/Produktion, wurde eingeladen, um mit Sonae (Sonja Güttler) gemeinsam zu performen. Das mit Sonae gemeinsam entwickelte visuelle Material wird von Tim Fehske live zur Musik generiert und an die örtliche Rahmung vor Ort angepasst. Der Abend ist eine Spezialveranstaltung des Labels DENOVALI RECORDS und weitere Künstlerinnen und Künstler des Abends sind Sebastian Plano (Violoncello, Klavier, Electronics), Petrels (Electronics), Ioannis Petrakis (Violine), Odysseas Lavoirs (Viola), Mathieu Jocqué (Violoncello) und Hans Nieswandt (DJing).

 

Testing with Ears & Eyes
Damit der Klang eines Produktes auf die Wünsche der Kundin und des Kunden angepasst werden kann, sind Hörversuche unumgänglich. Im Rahmen seiner Bachelorarbeit, beschäftigte Felix Nievelstein, Studiengang Ton und Bild, sich ausgiebig mit Hörversuchen und entwickelte die App Testing with Ears & Eyes. Diese App für das iPad ermöglicht eine einfache und schnelle Durchführung von Hörversuchen mit bis zu 192kHz Samplerate. Testing with Ears & Eyes wurde im Betatest bereits von mehreren Studierenden für Ihre Bachelorarbeiten eingesetzt. Dabei stellte sich heraus, dass die App sich auf Grund ihrer Möglichkeit zur individuellen Gestaltung von Versuchen, auch wunderbar für wissenschaftliche Umfragen und Videoversuche einsetzten lässt. Die App ist ab im Apple AppStore verfügbar.

 

Weaving Codes - Coding Weaves
Zum zweiten Mal gastierten Alex McLean, Ellen Harlizius-Klück, IMM-Dozent Dave Griffiths und Emma Cocker im Experimentallabor. Das vom britischen Arts and Humanities Research Council geförderte Kollektiv Weaving Codes erforscht die zahlreichen Übergänge zwischen Webtradition und Programmierung, über die wohlbekannte Verbindung zwischen Jacquard-Webstuhl und dem Computer hinaus. Die zweitägige öffentliche Veranstaltung am 26. und 27.januar gibt einen Einblick in Webtechniken, audiovisuelle Musterbildung, algorithmische Improvisation und neue Computersprachen.

 

Interaktive Musikervermittlung YourStage – Orchestra
Erol Sarp, Konstantin Beck und Jonathan Natzel, Absolventen des Diplomstudiengangs Ton- und Bildtechnik, haben in gemeinsamer Arbeit und mit der Unterstützung von mehr als 120 Mitwirkenden eine Web-Applikation über das Sinfonieorchester erstellt, in der die Nutzerin bzw. der Nutzer in unterschiedliche Musikerperspektiven schlüpfen kann, um diese audiovisuell zu erleben.
Das Projekt auf yourstage.tv hat seit seinem Release bereits mehr als 5.000 Nutzer erreicht, die sich neben der visuellen Umsetzung auch mittels interaktiver Untertitel und eines umfangreichen Musiklexikons auf spielerische Weise über das Zusammenwirken im Orchester informieren können.

 

Glitches und Video-Remixing
Aaron Jablonski (Bachelor-Studiengang Ton und Bild) beschäftigt sich im Rahmen seiner Künstlerresidenz an der Cité Internationale des Arts in Paris mit der Ästhethik von Glitches in Form von animierten GIF-Bildern. Glitch (engl. Defekt, Störung) beschreibt das bewusste Herbeiführen oder sich zu Nutze machen von Fehlern in digitalen Medien. Aaron Jablonski greift dabei auf Ausschnitte aus Filmen, Videoclips oder eigenen Animationen zurück, ganz im Sinne einer Form von Video-Remixing.
Seine Arbeiten wurden letzte Woche im Cross Connect Magazine, einem renommierten Kunstblog für digitale Medien, vorgestellt.

 

Lorenz Rhode remixt Ich hab Polizei
Die satirische Rap-Single Ich hab Polizei von Jan Böhmermann aus dem Neo Magazin Royale auf ZDFneo wurde in praktisch allen Zeitungen, Magazinen und Blogs diskutiert, erreichte die Top10 und bald 10 Millionen Aufrufe auf YouTube.
IMM-Absolvent Lorenz Rhode hat den Song geremixt, als Trip durch verschiedene Hip-Hop-Stile: minimalistische Breakbeats und Sample-Ästhetik wechseln sich mit aggressiven New-School-Synthesizern ab, und zuletzt versinkt der Rap im überdrehtem New-Jack-Swing-Sound der 90er.
Jan Böhmermann sagt über den Remix: "Da läuft einem der Quarzsand aus den Handschuhen, so geil ist der!“

 

Kitaro Beeh bei Schnittstelle Vinylschnitt & Mastering
Dipl.-Ing. Kitaro Beeh, Absolvent des Studiengang Ton- und Bildtechnik, folgt seinem Interesse für das Medium Vinyl und arbeitet nun in Vollzeit bei Schnittstelle Vinylschnitt & Mastering in Berlin. Im Folienschnittverfahren werden dort die Masterfolien geschnitten, die anschließend zur Weiterverarbeitung in die Vinyl-Presswerke geschickt werden. Die zwei Studios der neuen Schnittstelle in Berlin Neukölln (ehemals Frankfurt am Main) sind beide jeweils mit einer PMC MB1 bzw. MB2 Abhöre und einer eigenen Neumann Vinyl-Schneidemaschine ausgestattet.
Dort bietet Kitaro Beeh gemeinsam mit Andreas Kauffelt und Thomas P. Heckmann neben kombinierten Mastering- und Vinylcut-Jobs und klassischem Mastering für digitale Medien auch reine Cutting-Jobs an, in denen die bereits gemasterte Musik aus anderen Studios entweder 1:1 ohne Nachbearbeitung oder bei Bedarf mit leichten klanglichen Anpassungen auf Folie geschnitten wird.

 

Lecture errante und unbedingte Universität
Wie literarische Quellen, sind auch Quelltexte der Programmiersprachen buchstäblich lesbar. Sie geben Aufschluss über die Denkweise der Menschen, die sie verfasst haben und über die Funktionsweise der Maschinen, die sie zum Ablauf bringen. Im Rahmen der Reihe Séminaire Codes sources wird Prof. Julian Rohrhuber die Quelltexte der Programmiersprache Supercollider vorlesen, und in Bezug auf die Verstrickungen zwischen Denken und Funktionieren diskutieren. Der Vortrag findet am 13. Januar im Laboratoire d'informatique der Université Pierre et Marie Curie (Paris 6) statt.
Und am 14. Januar hält Prof. Julian Rohrhuber einen Vortrag mit dem Titel Conditions of the unconditional university an der École nationale supérieure des Beaux-Arts in Paris. Unter anderem geht es dabei um den möglichen Beitrag der Informatik zur Integration von Forschung und Lehre sowie zur Konzeption der unbedingten Universität.

 

Kurzfilm lässt Hochschule klingen
Die Westdeutsche Zeitung berichtet am 7. Januar über die Düsseldorf-Premiere der preisgekrönten Arbeit von Katharina Blanken aus dem Studiengang Musik und Medien. Unter der Überschrift Kurzfilm lässt Hochschule klingen heisst es, "Der Blick ist der eines Voyeurs. Es ist reizvoll, aus der Dunkelheit heraus in die beleuchteten Räume der Robert Schumann Hochschule zu schauen. Katharina Blanken hat aus dieser Perspektive einen beeindruckenden Kurzfilm gedreht, der bereits auf internationalen Festivals lief und in Sydney ausgezeichnet wurde. Am Donnerstagabend hatte er Düsseldorf-Premiere beim Neujahrs-Empfang der Hochschule – im Publikum 200 Gäste aus Kultur, Politik und Wirtschaft und Sylvia Löhrmann, stellvertretende NRW-Ministerpräsidentin."
Der experimentelle Kurzfilm entstand im Schwerpunkt Visual Music unter der Betreuung von Prof. Dr. Heike Sperling sowie den Komponisten Prof. Andreas Grimm und Andreas Kolinski.

 

Nominierung für internationalen Medienkunstpreist Prix Cube
Die generative Licht-Klang Installation Déjà Entendu | An Opera Automaton von Lukas Truniger, Absolvent des Bachelorstudiengangs Musik und Medien, ist für den mit 10.000 Euro dotierten Medienkunstpreis Prix Cube 2016 nominiert. Im Rahmen einer Ausstellung vom 13. bis 17. April im Großraum von Paris werden alle sechs nominierten Arbeiten gezeigt und eine Gewinnerin bzw. ein Gewinner gekürt. Die Installation ist eine Reinterpretation von Oper- und Musiktheaterinszenierungen, die sich auf den Faust-Mythos beziehen. Diese werden auf einer Licht-Klang Skulptur aus industriellen Materialien mittels maschinellem Lernen als Text- und Melodiefragmente reproduziert.
Die Arbeit entstand als Abschlussprojekt im Rahmen des postgraduierten Studiengangs am Le Fresnoy - National Studio of Contemporary Arts in Tourcoing (F), wo sie noch bis zum 3. Januar zu sehen ist. Lukas Truniger wird mit dieser Arbeit außerdem von der Produktions- und Vertriebsagentur Bipolar repräsentiert.

 

 

 

News aus den Studienschwerpunkten am IMM

 

Schwerpunkt Klassische Musikaufnahme:
5.1 Surround-Aufnahme mit dem Wuppertaler Sinfonieorchester
Das Wuppertaler Sinfonieorchester und das IMM verbinden bereits mehrere hochwertige, von Studierenden durchgeführte Aufnahmen. Im Rahmen des Sonder-Sinfoniekonzertes am 29. Januar werden Beethovens Coriolan-Ouvertüre, Schuberts Große Sinfonie in C-Dur und das Violinkonzert Dem Andenken eines Engels von Alban Berg (Solovioline: Ingolf Turban) unter der Leitung von Mark Rohde aufgeführt. Die historische Stadthalle Wuppertal, die als einer der besten Konzertsäle Deutschlands gilt, eignet sich hervorragend für die Aufnahme, die die IMM-Studierenden Lennard Schubert (Tonmeister), Max Sauer (Toningenieur), Marek Forreiter (Tape-Op), Paul Schön und Paul Wunder im Rahmen der Abschlussprüfung im Studienschwerpunkt Klassische Musikaufnahme durchführen. Die Aufnahme wird mit dem Ü-Wagen des IMM und ca. 35 Mikrofonen in 5.1 Surround realisiert.

 

Schwerpunkt Musikinformatik:
Klangsynthese und Komödie
Was hat Comedy mit Klangsynthese gemeinsam? Anhand von Andy Kaufmans Verwandlung und der endlosen Drift der Shepard Tones in Risset Brain-Hammer diskutierten Marcus Schmickler und Prof. Julian Rohrhuber mit Studierenden der Musikinformatik, welche Dramaturgie die jeweiligen psychoakustischen und darstellerischen Ununterscheidbarkeiten verbindet. Eine Einführung in iterative und rekursive Verfahren in der Informatik führte dieses Thema weiter aus. Die Anregung für diese Diskussion gab Florian Zeehs Projekt Lichtung.

 

Schwerpunkt Musikproduktion:
Mischung in Stereo, 5.1 Surround und Auro 3D 9.1
David Ropertz, Student im Studiengang Musik und Medien, hat seine Bachelorarbeit im Schwerpunkt Musikproduktion erarbeitet. Hierzu wurden die Songs Borrow me words und Ugly der Formation State of Mind aufgenommen und in Stereo, 5.1 Surround und Auro 3D 9.1 gemischt. Eine empirische Analyse dieser drei Mehrkanal-Tonformate wurde ebenfalls erstellt.
Die Bachelorarbeit wurde von Prof. Werner Roth und Prof. Dieter Falk betreut. Außerdem waren die IMM-Studierenden und Alumni Simon Busch (Schlagzeug), Philipp Weber (E-Bass), Ben Winkler (Cello), Bojan Stankovic (Violine), Daniel Rheinbay (Perkussion), Christine Marzi (DAW-Operator), Fabian Haupt (Klavier, Backgroundgesang), Magdalena Sojka und Mariella Laubengeiger (beide Backgroundgesang) beteiligt.

 

Schwerpunkt Musik und AV-Produktion:
music@studio 2016
Die Produktion der Sendung music@studio1 ist fester Bestandteil des Unterrichts im Vertiefungsmodul im Studienschwerpunkt Musik und AV-Produktion. Dabei handelt es sich um eine Studiosession in Form einer Musiksendung. In Zusammenarbeit mit Studierenden aus dem Schwerpunkt Musikproduktion wird am 27.  Januar die Band Love Machine im Studio in Bild und Ton aufgezeichnet. Das visuelle Konzept wurde in Absprache mit der Band entwickelt und orientiert sich an der ZDF-Sendung Aufnahmezustand
Unterstützt werden die Studierenden bei der Konzeption und Produktion der Sendung music@studio1 von Volker Anding, Dozent für Drehbuchentwicklung und Schnittdramaturgie, Prof. Ulla Barthold, Dozentin für Bildgestaltung/ Kamera und Licht, sowie Florian Boddin, Dozent für Bildtechnik.

 

Schwerpunkt Musik-und Medienmanagement:
Nicht-Verbrauch durch Gebrauch
Die Besonderheiten von Medienprodukten, vor allem ihre weitgehende Digitalisierbarkeit sowie ihr Nicht-Verbrauch durch Gebrauch, stellen die Strategieentwicklung von Medienunternehmerinnen und -unternehmern vor große Herausforderungen. In der Lehrveranstaltung Allgemeine Betriebswirtschaft und Medienbetriebswirtschaft erhalten die Studierenden das Rüstzeug zur Analyse und betriebswirtschaftlichen Bewertung von Geschäftsfeldern sowie zur Entwicklung produkt- und zielgruppenspezifischer Wettbewerbsstrategien. Hierzu werden auch grundlegende Geschäftsmodelle von Medienunternehmen betrachtet. Dieser Themenschwerpunkt ist gleichzeitig die Grundlage für die Entwicklung eines eigenen Geschäftsmodells, das im Vertiefungsmodul Musik- und Medienmanagment dann auf der Agenda steht.

 

Schwerpunkt Musik und Text:
Musikalische Praxis im Spiegel des Schreibens
Schreiben über Musik und Sound - Was weckt die Neugier von professionell Schreibenden in diesem Bereich? Und wie kann mit Texten über Musik und Sound auch die eigene künstlerische Praxis bereichert werden, beispielsweise auf Band-Websites, Flyern, Plakaten, Plattencovern usw.? Am 23. Januar ab 14.30 Uhr werden Dr. Verena Meis (Germanistin an der Uni Düsseldorf), Philipp Holstein (Feuilleton Rheinische Post und Buchautor) sowie Thomas Venker (Chefredakteur Kaput - Magazin für Insolvenz & Pop und freier Publizist) über ihre eigenen Ansätze des Schreibens berichten und Anregungen geben, wie Musik und Klang durch den Spiegel des Schreibens bewusst gestaltet und vermittelt werden können.

 

Schwerpunkt Visual Music:
Visual Music in der Filmwerkstatt Düsseldorf
Am 17. Februar ab 17 Uhr präsentiert der Studienschwerpunkt Visual Music die Abschlussarbeiten von David Füsgen, Lucas Grey, Sebastian Heidelberg, Moritz Hils, Rebecca Himmerich, Alexander Kühn, Valentin Link, Ekaterina Panteleeva und Magdalena Sojka in der Filmwerkstatt Düsseldorf. Neben Klangskulpturen und Medieninstallationen sind auch Performances und experimentelle Kurzfilme zu erleben.
Entstanden sind alle Projekte in den Studiengängen Musik und Medien sowie Ton und Bild unter der Betreung von Andreas Kolinski, Dozent für Computergestützte Medienkomposition, und Prof. Dr. Heike Sperling, Professorin für Visual Music und Digitale Bildmedien.

 

 

 

News aus dem Vormonat und immer noch aktuell

 

Schwerpunkt Medienkomposition:
EPIC Sound für Computerspiele und Library Music
Andreas Kolinski, Dozent für Computergestützte Medienkomposition und Produzent u.a. für Soundtracks von Computerspielen erläutert im Vertiefungsmodul Medienkomposition das in den letzen Jahre vor allem für Computerspiele, Trailer und Library Music populär gewordene Klangidiom EPIC. Er stellt die klangliche und kompositorische Eigenschaften dieser Stilistik vor. In der Workshop-Phase der Lehrveranstaltung erarbeiten die Studierenden eine adaptive Komposition für das Computerspiel Journey. Die technische Implementierung ins Spiel  erläutert Gameproduzent und Gastdozent Helge Borgarts anhand der Software Wwise.
Ebenfalls geplant ist ein Skype-Interview mit dem amerikanischen Komponisten Austin Wintory, der u.a. für den Soundtrack zu Journey eine Grammy Nominierung erhielt.