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CHRONIK

Wenn Sie über Aktivitäten am IMM und die Neuigkeiten aus den acht Studienschwerpunkten auf dem Laufenden gehalten werden möchten, können Sie sich hier anmelden.

 

IMM Chronik April 2014

 

Aufruf zur Teilnahme: Alumni-Netzwerk
Die sogenannte Düsseldorfer Ausbildung blickt bereits auf über 60 Jahre erfolgreiche Geschichte zurück. Sie bezeichnet den ehemaligen Diplomstudiengang Ton- und Bildtechnik und bezieht sich heute vor allem auf den Bachelorstudiengang Ton und Bild. Seit 2008 bietet das Institut Fuer Musik und Medien auch den künstlerischen Abschluss Bachelor of Music mit dem Studiengang Musik und Medien an. Darüber hinaus stehen zwei Masterstudiengänge kurz vor ihrem Start.
Die Robert Schumann Hochschule setzt auf einen intensiven Austausch mit ihren ehemaligen Studierenden und so engagiert sich auch das IMM mit Begeisterung für ein ständig wachsendes Netzwerk der Alumni.
Um dieses Netzwerk zu erweitern und den Dialog zwischen den Generationen von Absolventen und Absolventinnen zu intensivieren, bittet das IMM alle, die in den vergangenen sechs Jahrzehnten Ton- und Bildtechnik studiert haben, sich jetzt zu melden und darüber hinaus der IMM-Alumnigruppe beizutreten.

 

IMM BASISLAGER: Matthias Raue über den Weg vom Drehbuch zum Filmscore
In seinem Vortrag zeigt Matthias Raue am 22. Mai um 17 Uhr (IMM Studio A 2.24) Kompositionstechniken auf, spricht über deren Wirkung und den Produktionsprozess. Er zeigt den Weg vom Drehbuch zum Filmscore.
Matthias Raue ist Komponist, Produzent, Arrangeur und Musiker. In seinem kompositorischen Spektrum, das von einfachen Songs bis zur Avantgardemusik reicht, überschreitet er die Grenzen zwischen den einzelnen Sparten. Raue lebte einige Jahre in New York, wo er auch heute noch eine Dependance hat. 1982 gründete er den Musikverlag Tanit und ein Musikstudio Gutleut in Frankfurt am Main. Er unterrichtet an der Filmakademie Baden-Württemberg in Ludwigsburg Filmkomposition. 2008 wurde er dort zum Professor berufen.

 

Computer Music Journal: Live Coding
Computermusik war einer der wesentlichen Katalysatoren für die Idee, Programme zur Laufzeit umzuschreiben. Zehn Jahre nach der ersten Live Coding Konferenz an der Hamburger Kunsthochschule erscheint nun eine Sonderausgabe des Computer Music Journals zu diesem Thema. Herausgegeben von Alex McLean, Nick Collins und Prof.Julian Rohrhuber versammelt es Beiträge von Künstlern, Theoretikern und Programmierern, darunter Dave Griffiths, Dozent für Kritisches Programmieren. Das Sonderheft zeigt, wie groß die Bandbreite und Relevanz des Themas inzwischen gewachsen ist: es diskutiert neue Programmiersprachen, Ansätze für Ensemble und Improvisation, aber auch Fragen des Copyrights und nicht zuletzt Live Coding im zeitgenössischen Tanz.

 

Politiken der Frequenz
Ist Mathematik politisch? Der Komponist Marcus Schmickler und Prof. Julian Rohrhuber beschäftigen sich im gerade erschienenen Album mit der akustischen Wirkung von mathematischen Zahlensystemen, die sich von der scheinbar selbstverständlichen Anschaulichkeit lösen. Im Rahmen einer Aufführung in den Kunstwerken Berlin erörterten die Autoren im Gespräch mit dem Kurator und Philosophen Daniel Tyradellis, warum die Zahl als Grenzobjekt zwischen Musik, Mathematik und Ökonomie als politischer Gegenstand virulent wird.

 

Live-Videos: Projection Mapping für Monophonist
Dipl.-Ing. Daniel Hölscher, Absolvent des Diplomstudiengangs Ton- und Bildtechnik, realisierte im Rahmen seiner Diplomarbeit die Bühnenprojektion, die als audiovisuelle Einheit mit der Musik der Kölner Band Monophonist im Partika Saal der Robert Schumann Hochschule aufgeführt wurde.
Dipl.-Ing. David Dimartino war als Produzent und Regisseur im Rahmen seiner Diplomarbeit für die fimische Dokumentation dieses Konzertabends sowie für den Schnitt verantwortlich. Die Videos sind jetzt fertig.

 

Mikrofon-Workshop auf 136. AES Convention in Berlin
Im Rahmen der Project Studio Expo-Vortragsreihe auf der kommenden 136. AES Convention in Berlin wird Dipl.-Ing. Julian David, Absolvent im Studiengang Ton- und Bildtechnik, einen Workshop zum Thema Mikrofone und Aufnahmetechniken geben. Unter dem Titel Fix It In The Mic - Using Microphones As Your EQ wird es am 27. April vor allem um die Vermeidung von Aufnahmefehlern und Tipps zur Mikrofonwahl gehen. Ziel des Workshops ist die Vermittlung von Strategien und Konzepten, bei denen die Klanggestaltung der Endmischung bereits bei der Aufnahme bedacht wird. Diese traditionelle Herangehensweise gerät zu Gunsten von einer Fix It In The Mix-Mentalität vor allem in Heim- und Projektstudios oft in den Hintergrund, was jedoch in den meisten Fällen zu leicht vermeidbaren Problemen führt. 

 

Konzert im Kölner Kolumba Museum
Am 12. April stellt Hans W. Koch, Dozent für Hybrid Sound Composition, zusammen mit Frank Gratkowski (Saxophon und Klarinette) Seth Josel (E-Gitarre), Anton Lukoszevieze (Cello) und Lucia Mense (Blockflöte) bei einem Konzert im Museum Kolumba in Köln die Doppel-CD West Coast Soundings vor. Die CD erscheint auf dem Label Edition Wandelweiser Records in Düsseldorf und präsentiert eine Komponistengruppe aus Los Angeles, die gemeinsam die Onlinepublikation the experimental music yearbook betreibt. Hans W. Koch hatte die Komponisten während seiner Zeit als Gastprofessor an CalArts im Frühjahr 2007 kennengelernt.

 

Musik und Sounddesign für NETWARS
Die Absolventen des Studiengangs Ton- und Bildtechnik Dipl.-Ing. Christian Barth (Musik) und Andrew Mottl (Sounddesign) sind in der crossmedialen Produktion NETWARS auf gleich drei Plattformen für die gesamte Gestaltung der Tonebene verantwortlich gewesen.
Cyberwar, die moderne Art der Kriegsführung und des Terrors im digital vernetzten Zeitalter, wird am 15. April um 20.15 Uhr auf arte in der TV-Dokumentation beleuchtet. Zeitgleich startet die erste Episode der fünfteiligen interaktiven Webdoc, in der Nutzer hautnah mit der Arbeit von Hackern in Kontakt kommen. Darüber hinaus greift die Graphic Novel App das Thema fiktional auf. NETWARS wurde von der Filmtank GmbH produziert.

 

Falk & Sons auf einem englischen Linienbus
Philipp Weber, Student im Studiengang Ton und Bild, spielt am 12. April E-Bass für den Promotionauftritt von Falk & Sons in der Düsseldorfer Innenstadt. Der Gig wirbt für die Show von Falk & Sons auf der Düsseldorfer Jazz Rally am 8. Juni. Zu der Band, unter der Leitung von Produzent Prof. Dieter Falk (Piano), gehören auch seine beiden Söhne, Max (Drums) und Paul (Orgel und Vocals). Zu hören sind Stücke von Johan Sebastian Bach, die mit Rock- und Pop-Grooves neu interpretiert werden.
Das Konzert findet auf einem Londoner Doppeldecker-Bus statt, der im Schritttempo durch die Düsseldorf Fußgängerzone fährt.

 

Mischung und Mastering für Fewjar und Dead Beat Boogies
Daniel Wierczeiko, Student im Studiengang Musik und Medien, mischte und masterte den Track Cepheus des Polygenre/Electro/Crossover-Projekts Fewjar aus Berlin. Die Mischung aus echten Instrumenten, hohem und tiefen Gesang, elektronischen Klängen, verbunden zu einem fulminanten sphärischen Klanggebilde verleiht dieser Band ihren Reiz. Das Video entstand zusammen mit bekannten Youtubern wie z.B. LeFloid.
Auch das Debütalbum der Dead Beat Boogies wurde von Daniel Wierczeiko abgemischt und gemastert. Dreckiger Rock´n´Roll mit einem ebenso dreckigen Sound. Das Gebräu aus Blues, Boogie und Surf wird mit einer Höllen-Lautstärke und reichlich Schmackes serviert.

 

Stipendium an der Cité Internationale des Arts Paris
Florian Zeeh, Studierender im Studiengang Musik und Medien, ist in die Cité Internationale des Arts in Paris für eine dreimonatige Künstlerresidenz eingeladen. Gefördert durch das Land Nordrhein-Westfalen und die Robert Schumann Hochschule Düsseldorf bietet dieses Stipendium Florian Zeeh die Möglichkeit, drei Monate in einem Atelier der Cité zu arbeiten und zu wohnen. Die Cité Internationale des Arts beherbergt ca. 300 Bildende KünstlerInnen, MusikerInnen, KomponistenInnen, TänzerInnen, SchriftstellerInnen und Filmschaffende und stellt ihnen Raum für die kreative Arbeit und die künstlerische Weiterbildung zur Verfügung.

 

 

 

Aus den Studienschwerpunkten am IMM

 

Schwerpunkt Klassische Musikaufnahme:
Kammermusikproduktion mit historischer Bassklarinette
Im Laufe der vergangenen zwei Semester entstand an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf eine Kammermusikproduktion, deren Ziel es war, die kürzlich restaurierte, historische Bassklarinette der Fachwelt und anderen Interessenten vorzustellen.
Prof. Kerstin Grötsch
spielte das historische Instrument aus der Werkstatt von Johann Simon Stengel, das nach Ihren Recherchen einst bei der Erstaufführung von Richard Wagners Tristan und Isolde in Bayreuth verwendet wurde. In Zusammenarbeit mit Thorsten Kuhn (Studiengang Ton und Bild), der die Funktion des Tonmeisters übernahm, entstanden zwei Aufnahmen im Partika-Saal und in der Partika-Tonregie.
Zum einen wurde die Komposition Le Rêve d´Orphée von Prof. Manfred Trojahn, die 2013 anlässlich der feierlichen Präsentation dieser besonderen Bassklarinette geschrieben wurde, sowie die Arie des Marke aus Tristan und Isolde in einer Besetzung für Klavier, Gesang und Bassklarinette in A produziert. Prof. Frank Zabel übernahm hierbei den Klavierpart, Thorsten Grümbel, Sänger an der Oper Düsseldorf, sang die Partie des König Marke.
Es entstand ein Tondokument, das die Klangfarbe der Bassklarinette in A, wie sie Wagner vorschwebte, erlebbar macht. Interessant ist hierbei auch der Aspekt, dass die Bassklarinette in A nach dem 2. Weltkrieg nicht mehr gebräuchlich war und ihr Klang daher auch nicht mehr im heutigen Orchester präsent ist. Die historische Bassklarinette in A der Robert Schumann Hochschule ist die bis dato weltweit älteste erhaltene, spielbare ihrer Art.
Die Aufnahmen erhielten von der Fachwelt auf einem Klarinetten-Symposium in Leipzig im Februar 2014 ein sehr positives Echo, wo sie von Prof. Kerstin Grötsch vorgestellt wurden.

 

Schwerpunkt Musikinformatik:
Was ist Raum?
Künstlerische Methoden sind in der Lage, selbstverständliche, scheinbar unverrückbare Gegebenheiten zu hinterfragen. Ausgehend von Experimenten und theoretischen Überlegungen untersuchen wir in einem zweitägigen Workshop vom 15. bis 16. April im Experimentallabor zusammen mit dem Künstler, Komponisten und Philosophen Jost Muxfeldt die Frage, wie eine Grundkategorie der Erfahrung neu und anders verstanden werden kann: der Raum. Ein spielerischer und kritischer Umgang mit Spatialisierungsverfahren und Klangalgorithmen ist dabei ebenso wichtig wie die ausführliche Diskussion der Beziehung zwischen ästhetischer Erfahrung und künstlerischer Arbeit.

 

Schwerpunkt Musikproduktion:
My Curse und Schmerzen
David Joris, Student im Studiengang Musik und Medien, hat für seine Abschlussarbeit im Vertiefungsmodul Musikproduktion die beiden Stücke My Curse, im Original von Killswitch Engage, und Schmerzen, im Original von Richard Wagner, umarrangiert und neu produziert. Zu My Curse wurde ein Orchestersatz komponiert, der über viele Overdubs mit zwei Violinen und einem Cello aufgenommen wurde. Die Produktion fand in Tonregie 1 und Studio 2 des IMM statt. Schmerzen, eigentlich ein klassisches Lied, wurde mit Schlagzeug, E-Bass, Keyboards und E-Gitarre aufgenommen. Nur der Gesang behielt seine klassische Note. Das Projekt wurde von Prof. Werner Roth betreut.

 

Schwerpunkt Musik und AV-Produktion:
Einstieg in die Mehrkameraarbeit
Unter Anleitung von Prof. Ulla Barthold (Kamera), Florian Boddin (Bildtechnik), Wolfgang Schukrafft (Ton) und Prof. Manfred Waffender (Regie) zeichnen die Studierenden  des Vertiefungsmoduls Musik und AV-Produktion als erste Übung im Mehrkameraverfahren am 24. April im Studio 1 des IMM vier Stücke des fries nuss quartetts auf. Simon Busch, der Schlagzeuger des renommierten Jazz Quartetts, studiert im Studiengang Musik und Medien.

 

Schwerpunkt Musik- und Medienmanagement:
Selbstvermarktung in den social media
Die richtige Selbstvermarktung von Musikerinnen und Musikern ist ein zentraler Erfolgsfaktor. Vor diesem Hintergrund erarbeitet Julius Natzel (Studiengang Musik und Medien) im Rahmen seiner Bachelorarbeit ein pragmatisches Konzept, welches wissenschaftlich begründete Empfehlungen für eine Selbstvermarktung beinhaltet. Den Schwerpunkt bilden hier Aktionen, die dem Bereich social media bzw. virales Marketing zu zurechnen sind. Die Arbeit entsteht im Schwerpunkt Musik- und Medienmanagement, bei dem im aktuellen Sommersemester die Lehrveranstaltungen Projektmanagement und Medienrecht 2 angeboten werden. Hierbei geht es im Kern darum, die Studierenden für eine effektive Mitarbeit und Leitung von Medienprojekten zu qualifizieren.

 

Schwerpunkt Musik und Text:
Steelipan auf Kölncampus
Das im Basismodul produzierte Radiofeature Steelipan wird am 23. April im Rahmen der Sendung Borderclash des Kölner Hochschulradios Kölncampus gesendet. Zwischen 20 und 22 Uhr werden die Studierenden außerdem gemeinsam mit Musikredakteurin Hanna Bächer und Waltraud Blischke, Dozentin für Sprechen und Schreiben über Musik, verschiedene Spielarten der Steel Pan diskutieren und anhören.

 

Schwerpunkt Visual Music:
Das Vertiefungsmodul
Im April startet das zweisemestrige Vertiefungsmodul im Studienschwerpunkt Visual Music. Prof. Ulla Barthold (Bildgestaltung/ Kamera und Licht), Tim Fehske (Visual Music Technik/Produktion), Andreas Kolinski (Computergestützte Medienkomposition), Christian Schäfer (Bildgestaltung/ Grafik) und die für dieses Modul verantwortliche Professorin Dr. Heike Sperling unterstützen die 12 Studierenden bei der Konzeption, Gestaltung und Umsetzung der Ton- und Bildebene für eine Visual Music Produktion (linear oder nonlinear). Diese Produktion schliesst das Vertiefungsmodul im Frühjahr 2015 ab. In diesem Jahr wurden zwei der Abschlussarbeiten für den Visual Music Award 2014 nominiert.

 



IMM Chronik März 2014

 

Neues Album vom KUF
Valentin Link, Studierender im Studiengang Musik und Medien, veröffentlichte am 22. März mit seinem elektroakustischen Trio KUF das Album Shining Star auf dem Berliner Label Blabaer. Das Trio (Piano, Kontrabass, Schlagzeug) verbindet technoide Beats mit live erzeugten akustischen Elementen und bündelt diese zu einem elektrisierenden Mix aus Techno und Deep House. Das Release fand im Rahmen des B-Seiten-Festival in Mannheim statt und die Musik des Trios wurde vom Polnisch-Ungarischen VJ-Duo Electro Moon Vision visualisiert.

 

IMM BASISLAGER: Robert Henke über Kunst aus der Maschine
Am 17. April um 17 Uhr (IMM Studio A 2.24) spricht Robert Henke, einer der drei Ableton-Gründer, über den Traum vom universellen Werkzeug voller unbegrenzter und unerforschter Möglichkeiten.
Wenn Komponist zugleich Schöpfer des Instruments ist, wo fängt dann Komposition an? Und umgekehrt, wenn das Instrument so speziell ist und so stark das Ergebnis prägt, wer ist dann Urheber eines Werkes, das mit einer spezifischen Software oder einer spezifischen Parametrisierung ebendieser realisiert wurde und wenn dabei diese Software oder diese Einstellungen auch nicht vom Künstler, sondern von einem ungenannten Techniker erstellt wurden? Welche Rolle hat in diesem Zusammenhang der Austausch von Ideen und technischen Konzepten?
Robert Henke oszilliert zwischen dem Erstellen von Software, der Komposition und Aufführung unterschiedlichster Formen elektronischer Musik und der Erforschung audiovisueller Welten. Im Sommer 2013 lehrt er als Artist in Residence am Center for Computer Research in Music and Acoustics (CCRMA) und entwickelt mit seinen Studierenden eine komplexe virtuelle Klangmaschine.

 

Produkspezialisten auf der Musikmesse
Paul Große-Schönepauck (Studiengang Musik und Medien) und Steffen Sennert (Studiengang Ton und Bild) waren auf der diesjährigen Musikmesse in Frankfurt am Main als Produktspiezialisten für die InMusic Group tätig. Paul Große-Schönepauck war für die neue Produktpalette von M-Audio und Alesis zuständig und Steffen für die Produkte von Akai. Zudem stellte Steffen den neuen elektronischer Blaswandler EWI5000 auf der Bühne des Standes vor. Neben ihm performten dort auch Tony Lotta und David Haynes.

 

Remix für Glen Check
Die Indie-Pop-Band Glen Check aus Seoul gewann 2013 mit ihrem Album Youth! den Korean Music Award für das Electronic/Dance Album of the Year. Jetzt veröffentlichen sie Remixe von der Single I’ve Got This Feeling, darunter auch einen House-Remix von Lorenz Rhode, Absolvent des Studiengangs Ton- Und Bildtechnik. Derzeit arbeitet Glen Check in Hollywood mit dem fünffachen Grammy-Gewinner Steve Lillywhite an neuem Material, der bereits Peter Gabriel, U2, die Rolling Stones, Talking Heads und Dave Matthews produzierte.

 

Karneval, Dick im Geschäft und Firmengründung
Die Band Kölsche Adler war auch dieses Jahr wieder im Kölner Karneval unterwegs. Markus Rosensträter, trommelte seine zweite Session in Köln und Umland. Er drehte für die Band auch ein Musikvideo mit Karnevals-Legende Ludwig Sebus zum Song Et Rheinpanorama. Ausschnitte waren auch  in Gisbert Baltes’ Film Ludwig Sebus - der Grandsenieur des Kölner Karneval  im WDR Fernsehen zu sehen.
Darüber hinaus arbeitet Markus Rosensträter, Drummer und Mit-Produzent der Band Klasse 5b, gemeinsam mit Kontantin Beck und Stefan Wolharn - beide IMM-Alumni - an der Fertigstellung der EP Dick im Geschäft. Die Truppe wird am letzten Mai-Wochenende den Opener auf der Hauptbühne des Eselrock-Festivals geben und vor mehreren tausend Zuschauern performen.
Markus Rosensträter schloss Anfang März diesen Jahres sein Studium Musik und Medien ab. Er startet mit einer neuen Website seiner Firma Fatsnake:media in das Leben eines Bachelor of Music.

 

Konzeptuelle Dichtung des 20. Jahrhunderts
Marc Matter, Modulbeauftragter für Musik und Text, hält am 18. März einen Vortrag über konzeptuelle Dichtung des 20. Jahrhunderts an der Kunsthochschule Ecole de Recherche Graphique in Brüssel. In seinem Vortrag wird auch im Speziellen die sogenannte Poésie Sonore thematisiert, also die akustische Dichtung, bei der die Sprache konsequent als Klangmaterial verwendet wird.

 

Zwei Visual Music Award Nominierungen
Patrick Arnold und Fabian Scharpf, beide Studierende im Studienschwerpunkt Visual Music, sind für den Visual Music Award 2014 nominiert worden. Die audiovisuelle Installation Neon wurde für die Kategorie Visual Music Live Contest nominiert und der Clip Lust von Fabian Scharpf für die Kategorie Visual Music. Die Preisverleihung findet am 28. März in Geinhausen, dem Geburtsort des Urvaters dieses Genres, Oskar Fischinger, statt.
Beide Projekte entstanden im Rahmen des Vertiefungsmoduls Visual Music bei Andreas Kolinski und Prof. Dr. Heike Sperling.

 

Das Popmusikalische Quartett
Am 26. März findet Das Popmusikalische Quartett im Düsseldorfer ZAKK statt. Neben dem festen Trio, bestehend aus Honorarprofessor Dieter Falk, Miguel Passarge und Philip Holstein, wird zusammen mit dem Talk-Gast Michael Becker, dem Intendanten der Düsseldorfer Tonhalle, über das Neuste auf dem Popmusikmarkt gesprochen.
Fabian Haupt und Magdalena Sojka, beide Studierende im Musik und Medien-Studiengang, bilden mit ihren Songs den musikalischen Rahmen zu dieser Veranstaltung.

 

"Tonträger der Ausgabe"
Am 24. Februar veröffentlichte Christian Schäfer, u.a. Dozent im Studienschwerpunkt Visual Music, auf dem Label Cómeme seine EP Pitch Rider. Die fünf Stücke dieser EP beschäftigen sich mit elektronischer Tanzmusik im weiteren Sinne. In der aktuellen Ausgabe des deutschen Magazins für Elektronische Musik und Clubkultur - GROOVE wird die Platte in der Rubrik Tonträger der Ausgabe als eine von drei Singles gefeatured: ”…weitab vom gewohnten House-Einerlei."

 

Pratikum in den Bauer Studios
Lennard Schubert, Studierender im Studiengang Musik und Medien, absolviert derzeit ein halbjähriges Praktikum bei den renommierten Bauer Studios in Ludwigsburg. Dort hat er bisher schon bei Produktionen mit dem renommierten italienischen Pianisten Michele Campanella, der deutschen Pop- und R&B-Sängerin Cassandra Steen, dem deutschen Popmusiker Tiemo Hauer sowie dem Popproduzenten Ralf Mayer mitgewirkt.
Neben IMM-Alumnus Dipl.-Ing. Julian Klapp sind dort noch fünf weitere Tonmeister beschäftigt, bei denen er wertvolle Praxiserfahrung sammeln kann.

 

Bicycle Piece For Orchestra - Homage to Yoko Ono
Ride bicycles anywhere you can in the concert hall. Do not make any noise. ist eine von vielen Anweisung, die sich in Yoko Onos Buch Grapefruit findet. Knapp 50 Jahre nach Erscheinen des Textes erkunden die Niederrheinischen Sinfoniker unter Leitung von GMD Mihkel Kütson in einer Realisation von Dipl. Ing. Norbert Krause, Absolvent im Studiengang Ton- und Bildtechnik, per Rad das Mönchengladbacher Stadttheater. Der hieraus entstandene Kurzfilm wurde nun ins Finale des VELOBerlin Film Awords gewählt. Per Online-Voting wird zur Zeit der Gewinner ermittelt. 

 

The Adventures of Musicella-Pitch auf dem Financing Forum for Kids Content 2014
Zwischen dem 11. und dem 13. März findet das 8. Financing Forum for Kids Content im schwedischen Malmö statt. Stefan Haupt (Studiengang Musik und Medien) präsentiert bei dem diesjährigen Pitching-Event die ukrainisch-französisch-deutsche Ko-Produktion The Adventures of Musicella. Ein 2D Animations-Serien Konzept für Kinder, dass in humorvoller und unterhaltsamer Weise jungen Generationen die Freude am Musizieren vermitteln soll. Stefan Haupt bringt sich bei dem Projekt als Creative Producer ein und ist verantwortlich für die Produktion im europäischen Raum.

 

Multimedia-Installation im Rahmen der Biennale Marrakech
Ausgehend vom gleichnamigen Stück des Minimal Music Komponisten Julius Eastman reflektiert die Ausstellung If You’re So Smart, Why Aren’t You Rich? Machtstreitigkeiten sowie die Diskrepanz zwischen Wissen und Wirtschaft. Sie läuft vom 26. Februar bis zum 31. März und ist ein offizielles Parallelprojekt der fünften Biennale in Marakesh.
Ali Tnani, bildender Künstler, Photograph und Medienkünstler aus Tunesien und B.Mus. Lukas Truniger, Absolvent des Studiengangs Musik und Medien, zeigen im Rahmen dieser Ausstellung ihre Arbeit Crackling Data Machine. Das Objekt aus Stahlplatten extrahiert mit Hilfe eines Algorithmus Texte aus aktualitätsnahen Websiten und produziert abstrakt absurde Interpretationen dieser Daten in Form von Prints und Klängen.

 

Finale bei den Hard Dance Music Awards
Raphael Düsterhus (Bachelorstudiengang Ton und Bild) wurde mit seinem Label Infected Section Records unter die weltweit besten drei Newcomer-Label in der Kategorie Hardstyle der Hard Dance Music Awards gewählt. In dieser letzten Runde wird nun per Online-Voting entschieden, welches Label den Award gewinnt.

 

Frau KARO veröffentlicht erste Single von Debütalbum
Die Kölner Sängerin Frau KARO, bekannt unter anderem durch The Voice of Germany (VOX), hat kürzlich die erste Single von ihrem kommenden Debütalbum Breaking Clouds mit einem Musikvideo veröffentlicht. Der Song mit dem Titel Pride (Give It Back) wurde von Dipl.-Ing. Julian David, Absolvent im Studiengang Ton- und Bildtechnik, im Kölner Maarwegstudio 2 produziert und aufgenommen. Dipl.-Ing. Niko Faust und Dipl.-Ing. Alex Kloss, beide ebenfalls Alumni im gleichen Studiengang, zeichneten für die Tonmischung und Mastering verantwortlich.

 

 

 

Aus den Studienschwerpunkten am IMM

 

Schwerpunkt Klassische Musikaufnahme:
Kammermusikproduktionen
Im Vertiefungsmodul des Studienschwerpunktes Klassische Musikaufnahme werden in diesem Semester wieder Kammermusikproduktionen mit Teilnehmern des Schmolz&Bickenbach-Wettbewerbs durchgeführt. Die Produktionen finden an drei ganztägigen Terminen im Sommersemester statt und werden jeweils von einer Gruppe von fünf Studierenden betreut. Die Gruppen werden im Rahmen der Lehrveranstaltung E-Musikproduktionen von Prof. Dagmar Birwe angeleitet.

 

Schwerpunkt Medienkomposition:
Von der syrischen Wüste bis ins kalte Sibirien
Markus Roser, Studierender im Schwerpunkt Medienkomposition des Studiengangs Musik und Medien, hat für mehrere TV-Formate diverse kompositorische Auftragsarbeiten ausgeführt. Dazu gehörten die Komposition und Produktion von Musik für die Dokumentationsreihen TerraX und Geschichte im Ersten sowie dem Wissenschaftsmagazin Quarks&Co.  
Die musikalische Bandbreite der im Rahmen des Projektmoduls entstandenen Arbeiten reicht dabei von Marschmusik im Stile des frühen 20. Jahrhunderts über orchestrale Klänge mit orientalischer und russischer Anmutung bis hin zu elektronischer Musik.

 

Schwerpunkt Musikinformatik:
Dämonen
Zum Semesterabschluss trug Prof. Ingbert Kupka vor, der seit den 1970er Jahren maßgeblich an der Gründung von Informatikstudiengängen an deutschen und mexikanischen Universitäten mitgewirkt hat. Maschinen begleiten den Menschen wie Dämonen – ausgehend von diesem Gedanken zeigte seine Einführung in die Geschichte der Informatik wie aus dieser engen dialogischen Beziehung die Notwendigkeit vielfältiger Programmiersprachen und sensomotorischer Kopplungen entstanden ist. Passend dazu schloss das Basismodul Musikinformatik mit einer durchaus dämonischen Ensemblesession mit improvisierter Computermusik im Experimentallabor unter der Leitung von IMM-Dozent Marc Matter ab.

 

Schwerpunkt Musikproduktion:
Neue hochwertige Effektgeräte im IMM
Seit kurzem verfügt die Tonregie 1 des IMM über einige neue hochwertige Effektgeräte. Mit der analogen SSL 4000G+ Konsole ist das Studio durchweg analog konzipiert. Auch bei der Wahl der neuen Outboardgeräte wurden nur hochwertigste analoge Geräte angeschafft. Dazu zählen unter anderem ein Vertigo VSC-2 Kompressor, zwei Empirical Labs Distressoren, vier SPL Transient Designer, ein API 500 Rack und ein Universal Audio 6176. Den Studierenden wird hiermit die Möglichkeit gegeben auch im digitalen Zeitalter komplexe Mischungen noch analog zu erstellen.

 

Schwerpunkt Musik und AV-Produktion:
Aufzeichnung BASISLAGER
Im Vertiefungsmodul des Studienschwerpunkts Musik und AV-Produktion werden im Sommersemester wieder die BASISLAGER Vorträge von den Studierenden aufgezeichnet. Unter der Leitung von Prof. Ulla Barthold, Florian Boddin, Wolfgang Schukrafft und dem Modulbeauftragten Prof. Manfred Waffender führen die Studierenden mit der Mobilen Bildregie des IMM eine Mehrkameraproduktion durch.
Die BASISLAGER Vorträge werden seit 2006 von Prof. Dr. Heike Sperling kuratiert und die Aufzeichnungen stehen kostenfrei auf einem eigenen Vimeokanal zur Ansicht zur Verfügung.

 

Schwerpunkt Musik- und Medienmanagement:
Geschäftsmodelle zur Unternehmensgründung
Die im Wintersemester 2013/14 von kleinen Studierendengruppen entwickelten Geschäftsmodelle zur Unternehmensgründung werden aktuell als Business Pläne ausgearbeitet. Auch dieses Mal ist das Spektrum der Modelle sehr weit. So gibt es z.B. eine betriebswirtschaftliche Ausarbeitung zur Idee eines Kulturcafés, einen Ansatz im Rahmen des Trends der shared economy, bezogen auf den audiovisuellen Unterhaltungsbereich, oder auch das Konzept zum viralen Marketing erscheint vielversprechend. Die Studierenden werden betreut von Prof. Dr. Ulrich Klinkenberg, dem Modulbeauftragten für Musik- und Medienmanagement.

 

Schwerpunkt Musik und Text:
Über die allmähliche Verfertigung der Gedanken beim Reden
Um die Zeit zwischen den Semestern für die Studierenden nicht schal werden zu lassen, wird Im  Studienschwerpunkt Musik und Text gelesen und gehört: Heinrich von Kleists kurzer Text "Über die allmähliche Verfertigung der Gedanken beim Reden ist seit langem ein Klassiker in der Germanistik und den Literaturwissenschaften, und gerade für das Seminar Sprechen und Schreiben über Musik bei Waltraud Blischke von zentraler Bedeutung, da er zeigt, dass die Idee oftmals beim Sprechen kommt (Kleist). Ausserdem werden zwei Doku- bzw. Essayformate aus dem Fernsehen unter die Lupe genommen – die Sendung ohne Namen sowie die BBC-Dokus von Adam Curtis, an denen sich das komplexe Verhältnis von Daten, Fakten und Narration in den Massenmedien analysieren lässt.

 

Schwerpunkt Visual Music:
Beauty of the Darkness
Beauty of the Darkness
ist die persönliche Abrechnung von Stephan Telaar (Bachelorstudiengang Musik und Medien) mit Versagen und Perfektionismus. Der Clip hat das Akzeptieren der Unvollkommenheit und die Suche nach dem Schönen im Unbekannten zum Thema. Versuch und Irrtum zugleich. Manche Dinge offenbaren ihre wahre Schönheit eben nur, wenn sie in ungewöhnlichen Art und Weise betrachtet werden.

Die Arbeit ist ein Experiment, das sich metaphorisch mit dem kreativen Prozess beschäftigt und entstand im Rahmen des Projektmoduls im Studienschwerpunkt Visual Music.