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CHRONIK

Willkommen auf der Chronik des Institut Fuer Musik Und Medien (IMM) der Robert Schumann Hochschule (RSH) in Düsseldorf.


Wenn Sie über die Aktivitäten am IMM und die Neuigkeiten aus den acht Studienschwerpunkten auf dem Laufenden gehalten werden möchten, können Sie sich hier anmelden und erhalten dann den monatlichen Newsletter.

 

IMM Chronik Mai 2016

 

Projekte von IMM-Studierenden in Rom
Auf Einladung der Universität von Rom Tor Vergata findet am 11. Mai im Konzertsaal Auditorium Ennio Morricone ein Portraitkonzert mit Werken von Christian Banasik statt. Im Programm befinden sich auch audiovisuelle Arbeiten von Studierenden des IMM und der Peter Behrens School of Arts, die Christian Banasik eigens für diesen Abend als Vorstellung der Studien-Standorte zusammenstellte.
Aus dem IMM werden die Arbeiten limbic(2012) von Manfred Borsch und Johannes M. Arend, Shifting (2015) von Julian Priessen, LC-0 (2013) von Stefan Wolf sowie Noise of the Light (2015) von Orson Hentschel gezeigt.
Das Seminar von Christian Banasik als Gastdozent für Komposition / Audiovisuelle Medien findet am Institut Master in Sonic Arts statt. Bei einer weiteren Veranstaltung spricht er die Geschichte, Entwicklung und den Stand der aktuellen Düsseldorfer Musikszene an.

 

Girl's Day am IMM
Am 28. April besuchten 22 Schülerinnen im Rahmen des bundesweiten Girl’s Day das IMM. Ziel der Veranstaltung war, den Mädchen einen Einblick in die Studiengänge des IMM zu gewähren und ihr Interesse an den Arbeitsfeldern zwischen Musik und Medien zu wecken. Nach einer Einführung in die Inhalte der Studiengänge und einer ausführlichen Führung durch die Räumlichkeiten, hatten die Schülerinnen die Gelegenheit, unter der Anleitung von Studierenden, in einigen Studienschwerpunkten praktisch zu arbeiten. So konnte in Tonregie 2 eine Abmischung einer Mehrspuraufnahme und in Tonregie 4 ein Sounddesign für einen Animationsfilm durchgeführt werden. In Tonregie 3 ging es um das Editing einer Gitarrenproduktion, während im Experimentallabor zum Thema Strom klingt, wie er schwingt experimentiert wurde.
Die Schülerinnen, die zwischen 11 und 15 Jahre alt sind, nahmen das Angebot mit großem Interesse an.

 

 

 

News aus den Studienschwerpunkten am IMM

 

Schwerpunkt Visual Music:
Komponieren für Visual Music Projekte
Mit dem Beginn des Sommersemesters hat der Kölner Komponist Marcus Schmickler den Lehrauftrag Visual Music / Komposition im Studienschwerpunkt Visual Music übernommen. Er unterrichtet die Studierenden im Vertiefungsmodul und unterstützt sie in ihrer audiovisuellen Produktionspraxis. Das Vertiefungsmodul wird nach zwei Semestern traditionell mit einem Visual Music Projekt abgeschlossen für das die Studierenden Bild sowie Ton komponieren und zueinander in Bezug setzen.
Gemeinsam mit Prof. Dr. Heike Sperling führt Marcus Schmickler die Studierenden in die Techniken der Komposition ein und begleitet sie in der Entwicklung ihrer Projekte.

 



IMM Chronik April 2016

 

Synthesist vs Sagberg live
Andreas Kolinski, Dozent für Computergestützte Medienkomposition, performt zusammen mit Electroniclegende Harald Grosskopf auf dem diesjährigen sci-fi Festival in London. Unter dem Projekt Synthesist vs Sagberg live produzierte Andreas Kolinski das aktuelle Album des Klaus Schulze Drummers Harald Grosskopf im Retrosound der 80er. Im Vorfeld dieses Events visualisierte Musik und Medien-Student Patrick Arnold diverse Konzerte des Projektes. Weitere Konzerte in Europa sind in Planung.

 

Das totale Schallspiel in der Baustelle Kalk in Köln
Im Rahmen des von Friedemann Dupelius kuratierten Hörspielabends Das totale Schallspiel in der Baustelle Kalk in Köln wird am 25. April um 20 Uhr neben anderen Hörspielen auch das von Musik und Medien-Student Christoph Collenberg produzierte Hörstück Routine präsentiert. Das psychogeographische Stück nutzt den öffentlichen Raum als Archiv. Gelesenes weckt assoziative Spinnereien. Gedankenströme fließen oder brechen unvermittelt ab.
Routine wurde als Abschlussarbeit im Studienschwerpunkt Musik und Text produziert und von Marc Matter und Waltraud Blischke betreut.

 

Chinese Whispers in Graphics and Sound
Am 26. April um 17.30 Uhr spricht Christian Schäfer, Dozent für Bildgestaltung Grafik, an der Köln International School of Design über Alternative Notationen und zeigt Arbeiten, die in seiner  Lehrveranstaltung Stille Post im Studienschwerpunkt Visual Music am Institut Fuer Musik Und Medien entstanden sind.  Der Vortrag findet im Rahmen der  im Rahmen der KISD talks – Theories and Practice of Design statt.

 

IMM BASISLAGER: Jem über Musikproduktion im Pop – Vom Demo zum Master
Jem aka Peter Seifert wird in seinem Vortrag am 19. Mai um 17 Uhr (IMM Studio A 2.24) von seinen langjährigen Erfahrungen als Musikproduzent, Toningenieur und Mischer berichten und den Weg vom ersten Demo zum fertigen Master zeigen.
Jem ist Musikproduzent, Toningenieur und Mixer. Er arbeitete bereits mit Popgrößen, wie Udo Lindenberg, Ich + Ich und Christina Stürmer. Außerdem ist er mit verantwortlich für die jüngsten Erfolge von Andreas Bourani. Er produzierte und mischte unter anderem den mehrfach Platin ausgezeichneten Hit Auf Uns, auch das Doppel-Platin Album Hey hat Jem produziert und gemischt.
Zweimal schon wurde Jem für seine Arbeit der ECHO für das Beste Produzenten Team verliehen.

 

Ensembles stellen sich vor
Im Rahmen des Moduls Instrument/Gesang (Jazz/Pop) gibt es in jedem Semester ein abwechslungsreiches Ensembleangebot verschiedener Stilistiken.
Die Latin-Combo leitet in diesem Semester Heiner Rennebaum, Dozent für Jazzgitarre. Die Studierenden bekommen hier eine praktische Einführung in die vielfältige Stilistik der lateinamerikanischen-Musik auf der Grundlage rhythmischer Grooves und Patterns sowie der Analyse und Einstudierung von Werken prägender Künstler.

 

Τι είναι οι αριθμοί και τι θα έπρεπε να είναι;
Zahlen dienen gerne als Argument: sie sollen belegen, wovon Rechenschaft abgelegt werden soll. Mathematisch gesehen sind Zahlbegriffe aber überhaupt nicht selbstverständlich, und ihre Ordnung steht immer neu in Frage. Das Stück Politiken der Frequenz von Marcus Schmickler, Dozent für Hybrid Sound Composition und Komposition und Professor Julian Rohrhuber, ist eine Auseinandersetzung vor diesem Hintergrund, am Übergang zwischen Ökonomie, Musik und Mathematik – in griechischer Fassung wird es nun auf dem Borderline Festival in Athen zum ersten Mal aufgeführt. Die Autoren laden auch zu einem Workshop ein, in dem über Mathematik, Philosophie, über Sonifikation, und Parallelen der Entwicklungen zwischen griechischen und deutschen Kulturinstitutionen diskutiert wird.

 

Fortuna Ribbon im Berliner Haus der Kulturen
Am 21. April führt Marcus Schmickler, Dozent für Hybrid Sound Composition und Komposition, seine Komposition Fortuna Ribbon im Berliner Haus der Kulturen im Rahmen der Reihe Technosphährenklänge auf. Wie bereits beim Unsound Festival in Krakow wird er dabei von Carsten Goertz unterstützt, der für die auf psychoakustischen Illusionen basierte Computermusik eine Szenongraphie für zehn Lichtlanzen entwickelt hat.
Am gleichen Abend wird FM-Synthese-Pionier John Chowning ein neues Werk in Kollaboration mit Mark Fell zur Uraufführung bringen. Ausserdem stellt Andrei Smirnoff eine Komposition für Rhythmicon vor, den ersten Drumcomputer der Welt, der 1930 von Leon Theremin erfunden wurde. Am folgenden Tag führt Marcus Schmickler im Rahmen eines Technospährenklänge Symposiums ein Gespräch mit Peter Kirn von CDM (Create Digital Music).

 

Infotag Operndorf Afrika
Am 16. April ab 11 Uhr veranstalten das Festspielhaus Afrika und die Robert Schumann Hochschule einen Infotag zum Operndorf Afrika im Institut Fuer Musik Und Medien. Zu Besuch im IMM sind Christin Richter und Tatjana Scheikert. Die beiden hauptamtliche Mitarbeiterinnen der Festspielhaus Afrika gGmbH in Berlin, kümmern sich um Bau-, Projektmanagement sowie sämtliche Aufgaben der Verwaltung des Opernsdorfs.
Zu Beginn der Veranstaltung präsentiert Simon Stimberg seinen Bachelorfilm über die Reise zum Operndorf und in die Hauptstadt Ouagadougou. Das Projekt entstand im Studienschwerpunkt Musik und AV-Produktion.
2014 intiierte Prof. Dr. Heike Sperling den offiziellen Kooperationsvertrag zwischen der Robert Schumann Hochschule und dem Operndorf Afrika. Seitdem treffen sich Studierende und Lehrende regelmässig im IMM, um künstlerische Projekte mit dem Leitmotiv Von Afrika lernen zu entwickeln und umzusetzen.

 

Tonproduktion für Muskvideodreh
Vom 8. bis zum 10. April hat ein Team um Ton und Bild-Student Kai Detlefsen einen Musikvideodreh mit Tonaufzeichnung unterstützt. Das Projekt findet im Rahmen der Bachelorarbeit von Musik und Medien-Student-Fabian Haupt im Schwerpunkt Musik und audiovisuelle Produktion statt. Bei diesem setzt er sich selber und sein Bandprojekt in Szene.
Die gesamte Tonproduktion fand auf dem SSL 4000+ Mischpult mit analogen Outboard statt.

 

Neuer Schlagzeuger für Alex Diehl
Peter Mödl, Student im Studiengang Ton und Bild, ist neuer Schlagzeuger beim deutschen Songwriter Alex Diehl. Dieser hat sich spätestens mit Nur ein Lied Gehör verschafft und damit vielen Menschen nach den Terroranschlägen in Paris aus dem Herzen gesprochen. Im Vorentscheid des Eurovision Song Contest erreichte Alex Diehl Platz 2 und verfehlte so nur knapp die Chance Deutschland beim ESC in Stockholm zu vertreten. Nun geht es mit seiner Band und dem bereits zweiten Album auf Tour durch Deutschland. Album-Release und Tourstart ist am 15. April in München.

 

Vortrag im Künstlerhaus Graz
Marc Matter, Dozent für Künstlerische Texte / Medienästhetik am IMM, hält am 14. April im Rahmen der Ausstellung Sighs Trapped by Liars - Sprache in der Kunst im Künstlerhaus Graz einen Vortrag über den Dichter, Künstler und Verleger Henri Chopin (1922 - 2008). Im Mittelpunkt stehen dabei die unterschiedlichen künstlerischen Ansätze zwischen akustischer Dichtung und Sound-Art, die in der von Chopin herausgegeben Künstlerpublikation OU verlegt wurden. Marc Matter forschte 2013 als Ediith and Richard French Fellow an der Beinecke Rare Books & Manuscripts Library der Yale University über Henri Chopin und sein Verlagsprojekt OU.

 

Europapremiere von Amboy im Museum Ludwig
Im Kino des Museum Ludwig wird am 13. April um 18 Uhr der Film Amboy gezeigt. Es ist die Europapremiere eines Filmprojekts von Frances Scholz, Mark von Schlegell und Marcus Steinweg. Jan Höhe, Dozent für Creative Editing am IMM, hat hierfür die Schriftanimationen gestaltet und beim Schnitt assistiert.
Amboy ist ein hybridartiges Horror/Science-Fiction/Noir/Musical-Filmprojekt. Als ein für den Kunstkontext ungewöhnlich kollaboratives Medium vermischt der Film dokumentarische Passagen mit der fiktiven Reise einer Künstler-Filmemacherin. Diese wird durch mysteriöse Interventionen des verstorbenen 90er Jahre Künstlers/Celebreties Karl Amboy von ihrem dokumentarischen Projekt abgebracht. Der Film wurde in Los Angeles, New York sowie in der Mojave Wüste gedreht.
Frances Scholz ist Malerin und Filmemacherin, sie lebt in Köln. Mark von Schlegell ist Science-Fiction Autor und Kritiker und lebt in Köln. Marcus Steinweg ist Philosoph und lebt in Berlin und Paris.

 

Set-Tonmeister in Nairobi
Der Ton und Bild-Student Johannes von Barsewisch befindet sich derzeit zusammen mit  Christian Mario Löhr und Terry Magoko, beide Studierende an der KHM, in Nairobi, Kenia, um als Set-Tonmeister das Abschlussprojekt von Christian Mario Löhr zu begleiten. Dessen Dokumentarfilm Othermothers behandelt das Leben kenianischer Nannys im Hinblick auf die Frage, inwiefern deren Privatleben durch die Arbeit bei ausländischen Familien, insbesondere mit deren Kindern und die daraus resultierende persönliche Bindung, beeinflusst wird.

 

 

 

News aus den Studienschwerpunkten am IMM

 

Schwerpunkt Klassische Musikaufnahme:
Aufzeichnung AchtBrücken.Musik
Im Rahmen des Festivals AchtBrücken.Musik für Köln findet im Mai eine außergewöhnliche Zusammenarbeit zwischen dem WDR und dem Institut Fuer Musik Und Medien statt. Studierende des Schwerpunkts Klassische Musikaufnahme werden im Funkhaus am Wallrafplatz drei Konzerte des Festivals für die Sendung im WDR aufzeichnen. Dabei haben sie die Gelegenheit, die Technik des WDR und die professionelle Arbeitsweise einer Rundfunkanstalt genau kennenzulernen. Ausgehend von einer ausgiebigen Schulung in die Tonregie des Klaus von Bismarck-Saals im Funkhaus am 4. Mai werden acht Studierende in kleineren Teams Konzertmitschnitte am 5., 8. und 9. Mai übernehmen. Dabei werden sie von Toningenieuren des WDR betreut und professionell mit Tonmeistern des WDR zusammenarbeiten. Aufgenommen werden am 5. Mai das Ensemle Bombay Jayashiri, am 8. Mai das Orchester der Hochschule für Musik und Tanz Köln und am 9. Mai ein Recital der Geigerin Carolin Widmann und des Pianisten Nicolas Hodges.
Das Projekt wurde von dem Düsseldorfer Absolventen Dipl. Ing. Florian Hernschier (WDR) und Prof. Dagmar Birwe initiiert.

 

Schwerpunkt Medienkomposition:
Looporientierte Komposition
Im Seminar Looporientierte Komposition, Bestandteil der Stilstudien und -übungen des Schwerpunkts, stellt Andreas Kolinski, Dozent für Computergestützte Medienkomposition am IMM, die wichtigsten digitalen und analogen Klangsynthesen der Musikgestaltung und ihre Verwendung in synthesebezogenen Kompositionen vor. Ziel ist es, elektronische Klänge zu analysieren und diese in die eigene musikgestalterische Handschrift zu integrieren. Anschliessend werden die erworbenen Fähigkeiten in einem stilübergreifenden Remix angewendet.

 

Schwerpunkt Musikinformatik:
Big Dada
Ron Kuivila, Professor an der Wesleyan University, spricht am 19. April im Rahmen des Seminars Algorithmische Akustik über Schreie, Betten, Papiere und Stille in der Kunst des 20. Jahrhunderts, und ihrer Adaption in Form von performativen künstlerischen Praxen in und um soziale Medien. Darunter Ben Patterson, Takaheisa Kosugi, Antonin Artaud, Robert Rauschenberg, John Lennon, Yoko Ono und Gregory Whitehead. Anschließend führt er einen Teils seines auf der Programmiersprache SuperCollider basierten und Robert Ashley gewidmeten Stücks TED/Mencken ein bzw. auf – breathless gloss et alia.

 

Schwerpunkt Musikproduktion:
Konzertaufnahme We love soul music!
Am 11. Februar hat eine Gruppe Studierender aus dem Vertiefungsmodul Musikproduktion unter der Leitung von Prof. Werner Roth und Stephan Friedrich, Dozent für Digitale Audioworkstations, das ausverkaufte Konzert We love soul music! im Stuttgarter Jazzclub Bix der Allstar Band Soul Diamonds von Bandleader Obi Jenne aufgenommen. Zum Einsatz kamen sechs RME Micstasy digitale Mikrofonvorverstärker, ein VB-Audio Multitracker sowie ein Yamaha DM2000 Mischpult.

 

Schwerpunkt Musik und AV-Produktion:
Drehreise durch Spanien
Unter der Leitung des Ton und Bild-Studenten Leon Müller (Produktion und Regie) ist in der Zeit zwischen dem 1. und 12. April ein sechsköpfiges Aufnahmeteam aus IMM-Studierenden in Spanien unterwegs. Sie begleiten das Universitätsorchester der Heinrich Heine Universität (Leitung Silke Löhr). Ziel ist eine filmische Dokumentation der Tour. Stationen sind Zaragoza, Valls, Pamplona, Málaga, Palma de Mallorca. Die Stadt Düsseldorf, Partnerstadt von Málaga, fördert die Unternehmung. Auf dem Programm des Orchesters, in dem derzeit auch fünf Studierende des IMM mitspielen, stehen Mozart’s Ouvertüre zu Don Giovanni, Beethovens Klavierkonzert Nr. 5 („Emperor“) sowie Schostakowitschs Sinfonie Nr. 5. Die Produktion ist ein Projekt im Schwerpunkt Musik und AV-Produktion.

 

Schwerpunkt Musik- und Medienmanagement:
Projektstruktur von Kurzfilmproduktionen
Kurzfilmproduktionen stehen in der Regel unter erheblichem Zeit- und Budgetdruck. Die Projektstruktur lässt sich grob in die Phasen Projektakquisition, Preproduction, Production und Postproduction unterteilen. Innerhalb dieser Kernaufgaben fällt eine Vielzahl teilweise parallel zu organisierender Aufgaben und Arbeitspakete an, die im Rahmen einer Projektplanung festzulegen sind. Der Kurs Projektmanagement im Vertiefungsmodul Musik- und Medienmanagement vermittelt den Studierenden Methoden und Techniken zur Strukturierung und Steuerung solch mittelkomplexer Projekte. Besonderer Wert wird dabei auch auf die Vermittlung sozialer Kompetenzen gelegt, die für viele unter Zeit- und Kostendruck stehende Projekte, erfolgskritisch sind.

 

Schwerpunkt Musik und Text:

Erzählkunst, Lecture-Performance und Gast Gao Jiafeng
Zu Beginn des Sommersemesters beschäftigen sich die Studierenden des Vertiefungsmoduls Musik und Text anhand des Aufsatzes Der Erzähler von Walter Benjamin mit den Möglichkeiten der Erzählkunst. Auch die Verbindung von Vortrag und performativen Elementen (Lecture-Performance) wird diskutiert. Zudem ist im April der in Brooklyn (USA) lebende Musiker und Künstler Gao Jiafeng im Seminar zu Gast, der über seine multidisziplinären Performances spricht, in denen er unterschiedliche Sprachelemente und Musik zu transmedialen Erzählformen verbindet.

 

Schwerpunkt Visual Music:
Experimentelle Musikvisualisierungen
Die besten Abschlussarbeiten aus dem Vertiefungsmodul Visual Music 2 sind jetzt online: die audiovisuelle Performance für Kontrabass solo Brain Sensing Music von Valentin Link, die poetische Animation Fabel in schwarz und weiß von Sebastian Heidelberg, die Videoinstallation knockout von Moritz Hild, die interaktive Rauminstallation Quad² von Lucas Grey, der interaktive Spiegel VeeMee von Magdalena Sojka, die Bild- und Schnittstudie WUT, FREUDE, TRAUER von David Füssgen und die Klang- und Rauminstallation Zwischenraum von Rebecca Himmerich.
Alle Projekte wurden zum Abschluss des Wintersemesters einem grossen Publikum bei dem Visual Music Studies 2016 Opening in der Düsseldorfer Filmwerkstatt präsentiert.