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CHRONIK

Willkommen auf der Chronik des Institut Fuer Musik Und Medien (IMM) der Robert Schumann Hochschule (RSH) in Düsseldorf.


Wenn Sie über die Aktivitäten am IMM und die Neuigkeiten aus den acht Studienschwerpunkten auf dem Laufenden gehalten werden möchten, können Sie sich hier anmelden und erhalten dann den monatlichen Newsletter.

 

IMM Chronik August 2015

 

Lorenz Rhode mit Detroit Swindle auf Tour
Detroit Swindle aus Amsterdam sind einer der erfolgreichsten House-Acts der letzten Jahre. Für ihr neues Live-Setup ist IMM-Absolvent Lorenz Rhode mit Synthesizern, Rhodes und Talkbox dazugestoßen. Das Debüt spielten sie auf dem belgischen Dour-Festival, inklusive Talkbox-Version ihres Hits 64 Ways (im Original featuring Mayer Hawthorne) und einem Gastauftritt von Seven Davis Jr, der gerade auf Ninja Tune sein Album Universes veröffentlicht hat. Die nächsten Auftritte werden auf dem Weather Summer Festival Paris am 12. September und dem Amsterdam Dance Event stattfinden.

 

Moderne Innenarchitekturkonzepte
Musik und Medien-Student Christoph Beck übernimmt im September die Assisstenz der Geschäftsleitung bei der Interior Design Firma kplus konzept, die moderne Innenarchitektur auf allen Wahrnehmungsebenen, wie Geruch, Klang, Haptik und Oberflächeneffekten, entwickelt. Das Team aus Innenarchitekten, Produktdesignern, Grafikern und Kommunikationsspezialisten übersetzt die Werte und Visionen ihrer Kunden in Raumgestaltung und arbeitet dafür mit einer Vielzahl von unterschiedlichen Medien.

 

Tonpostproduktion für WDR-Sitcom
Dipl.Ing. Andrew Mottl ist Absolvent des Studiengangs Ton- und Bildtechnik und war jetzt für die Tonpostproduktion der WDR-Sitcom Die Mockridges - Eine Knallerfamilie verantwortlich.
Die erste Staffel der Serie um die Schauspieler-Familie wurde von Warner Bros. produziert und erzählt den ganz alltäglichen Wahnsinn von Bill Mockridge, Margie Kinsky und deren sechs Söhne. Folge 1 der wöchentlichen Sendung wird am 28. August um 21:45 Uhr im WDR ausgestrahlt. Die Serie ist  für Andrew Mottl nach Halbe Portionen, Grimmsberg sowie zwei Staffeln Sturmfrei eine erneute Zusammenarbeit mit Regisseur Martin Busker.

 

Preis für das beste Sounddesign auf dem European Talent Award
Armin Badde und Raffael Seyfried, Studierende des Studiengangs Musik und Medien, haben mit ihrer gemeinsamen Arbeit nachhaltigen Eindruck beim European Talent Award, einem zentralen Event der Soundtrack_Cologne hinterlassen. Ihre Vertonung des Films Oma von Karoline Raeymaekers wurde von der international besetzten Jury für preiswürdig erachtet.
Die Komponisten Bruno Coulais (Die Kinder des Monsieur Mathieu), Aleksandr Pantykin (Musulmanin), Music Supervisorin Pia Hoffmann (Schoßgebete),  Musikjournalist Kai Löffler und Sounddesigner Oliver Achatz (3 Türken & ein Baby) sprachen Armin Badde den Preis für das beste Sounddesign zu, das "die Figuren und Schauplätze der Geschichte wirklich zum Leben erweckt. Sein Weg, Soundeffekte und Ambience zu kombinieren, lässt die Bilder atmen. Das Sound Design ist sehr organisch, gut ausgewogen, und erzählt die Geschichte auf überzeugende Art.“.
Raffael Seyfried erhielt eine Lobende Erwähnung für „eine fragile, effektvolle und ökonomische Komposition, die in perfekter Synchronität mit dem Sounddesign interagiert. Seine Musik unterstützt die Geschichte angenehm schlicht und sehr empfindsam."

 

Premiere des 24Hz Festival
Jan Schneider, Dozent für Ensemble (Jazz/Pop/Experimentell), ist im August als Musikcoach zur ersten Ausgabe des 24hz Festivals eingeladen.
Das 24Hz Festival hat sich zum Ziel gesetzt, urbane Kultur und Medienkunst zu fördern, sichtbar zu machen und dabei den Fokus auf die Zwischenräume zu legen: urbane Kultur zwischen Jugendkultur und künstlerischer Avantgarde; interdisziplinäre Räume zwischen Installation, Projektion und Performance; Interkultur als urbane Normalität; internationale Begegnung junger KünstlerInnen miteinander und mit dem Kölner Publikum; intensive Kurzzeit-Experimentierstätte von NachwuchskünstlerInnen mit bereits etablierten Medien- und KunstmacherIinnen.
Im Rahmen des Festivals wird es die Uraufführung der Performance Routes to Employment geben, für die Jan Schneider als Bandcoach und musikalischer Leiter tätig ist.

 

„Die Studenten sollen hören lernen, nicht Knöpfe drücken“
Die Westdeutsche Zeitung berichtet über das Studium am IMM. Dieter Sieckmeyer schreibt in seinem Artikel:
"Die zunehmende Digitalisierung stellt immer neue Anforderungen an Künstler, die den beschwerlichen Weg ins Musik-Business gehen wollen. Darum beschränkt sich der Studiengang Musik und Medien nicht mehr auf die klassischen Inhalte. Die Fächer reichen von Musik und Text über Medienmanagement oder Medienkomposition bis zur Musikinformatik. Visual Music öffnet die Grenzen zwischen Hören und Sehen. Die Studierenden können selbst entscheiden, wo sie ihre Schwerpunkte setzen, bevor sie nach vier Jahren ihren Bachelor machen. An dem Master-Studiengang wird zurzeit noch gearbeitet."
Auch die beiden IMM-Professoren Dieter Falk und Werner Roth kommen in diesem Artikel zu Wort:
"Die Perspektiven nach dem Studium sind vielfältig. Werner Roth: 'Eine ganze Reihe unserer Absolventen ist in der Autoindustrie als Sound Designer beschäftigt.' Dabei geht es nicht nur um den optimalen Klang der Musikanlage. Motorengeräusche oder zufallende Pkw-Türen haben heute ihren ganz speziellen Sound. Aber auch bei Theatern oder Tonstudios sind die Multimedia-Experten gefragt. Roth: 'Die können nicht nur Technik, sondern auch eine Partitur mitlesen.' Bestens vorbereitet auf ein Leben für die und von der Musik."

 

Stipendien an der Cité Internationale des Arts in Paris
Ton und Bild-Student Aaron Jablonski und Musik und Medien-Student Gregor Keienburg haben beide ein Stipendium an der Cité Internationale des Arts zugesprochen bekommen. Im Rahmen der je dreimonatigen Künstlerresidenz bekommen sie ab Oktober 2015 die Möglichkeit in einem Atelier der Cité in Paris zu arbeiten und zu wohnen.
Die Cité Internationale des Arts beherbergt ca. 300 Bildende KünstlerInnen, MusikerInnen, KomponistenInnen, TänzerInnen, SchriftstellerInnen und Filmschaffende aus 50 verschiedenen Nationen und stellt ihnen Raum für die kreative Arbeit und die künstlerische Weiterbildung zur Verfügung.

 

Optimierung und Anpassung der Raumakustik einer Kirche
Ton und Bild
-Student Marcus Reineboth arbeitet im Rahmen seiner Bachelorarbeit an dem Thema Optimierung und Anpassung der Raumakustik einer Kirche am Beispiel der Basilika St. Margareta in Düsseldorf Gerresheim. Betreut wurde diese Arbeit von Prof. Dr.-Ing. Jörg Becker-Schweitzer und Dipl.-Ing. Christian Zimmerli.
Die Nachhallzeit von fast acht Sekunden soll dabei durch ein möglichst unauffälliges Akustikdesign und unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes signifikant reduziert werden. Für die Simulation der Raumakustik wurde das Simulationsprogramm RAVEN genutzt, das an der RWTH Aachen entwickelt wird. Somit war es auch möglich, binaurale Impulsantworten zu generieren, um dadurch den simulierten Raum per Kopfhörer wirklichkeitsgetreu hörbar zu machen.

 

Konzert mit den Hollywood-Komponisten Jeff Rona und Peter Gregson
Am 20. August sind die beiden Filmkomponisten Jeff Rona und Peter Gregson im Rahmen der Soundtrack Cologne sowie des c/o pop Festivals im kleinen Sendesaal des WDR zu hören. Visualisiert wird dieses Konzert durch die beiden Musik und Medien-Studenten Andreas Huck und Patrick Arnold sowie Andreas Kolinski, Dozent für Computergestützte Medienkomposition.
Andreas Kolinski spielt zudem am 21. August mit seinem Projekt Scheibenreiter/Kolinski (Jazzsick-Remixed) ein Doppelkonzert in der Reihe Live at Elektro Müller in Düsseldorf.

 

Music Production Workshop in Ruanda
Dipl-Ing. Andreas Stickel, Absolvent des Studiengangs Ton-und Bildtechnik, war drei Wochen in Ruanda, Afrika. Er unterrichtet dort Studierende im Media Designer Studiengang des Rwanda Media Project, das von der DW Akademie, der GIZ und dem Europäischen Filmzentrum Babelsberg unterstützt wird, im Fach Music Production. Neben den grundlegenden Lehrinhalten zu den Themen Schall, Akustik, Mikrofonierung, Tonnachbearbeitung, haben die Studierenden mit der Unterstützung von Andreas Stickel einen eigenen Song geschrieben, aufgenommen, editiert, gemischt und gemastert.
Im August erscheint auch das Album Evropi der Band Sea and Air, das Andreas Stickel aufgenommen und auf dem er Bass eingespielt hat, bei dem deutschen Label Glitterhouse Records.

 

Neues Album von Manteca
Jürgen Peiffer, Dozent für Drumset am IMM, veröffentlicht neue CD mit seiner Latin und Jazzband Manteca bei timezone records.
Jenseits vom Bossa-Nova-Cliché erwecken Manteca Brasil-Klassiker mit eigenen Interpretationen zu neuem Leben. Es entstehen poppig angehauchte, lässige brasilianische Musik, jazzig-funkige Sounds oder sphärisch anmutende Balladen, die nicht nur geschmackvolles Klangerlebnis schaffen, sondern eine Atmosphäre, der man sich nicht mehr entziehen möchte. Die Instrumental-Titel first cut und session tune, sowie der Gesangstitel ode to samba wurden komponiert von Bandleader, Arrangeur und Schlagzeuger Jürgen Peiffer und überzeugen durch die Liebe zu Klang und Detail und reihen sich organisch in die brasilianischen Originals ein. Die unverwechselbare, samtige Stimme von Sängerin Felicia Touré verleiht jedem Titel eine silberne Note und lässt das Album strahlen.

 

Martin Sasse in New York City
Im Rahmen des Filmprojekts Blue des Dokumentarfilmers Christoph Felder reist Martin Sasse, Dozent für Pop Keyboard / Jazz Piano am IMM, jetzt nach New York, USA. Dort trifft er viele bekannte Jazzmusiker zum Austausch und zu Interviews: Dennis Mackrel (Leiter der Count Basie Big Band), Vincent Herring (ehemaliger Saxophonist der Art Blakey Messengers Band), Steve Grossman (ehemaliger Miles Davis Saxophonist) und Dick Oatts (künstlerischer Leiter und Leadaltist der Village Vanguard Big Band).
Am 17. August spielt Martin Sasse ausserdem sein erstes Konzert in der Hauptstadt des Jazz im Kultclub Smalls in Manhattan. Das Ganze in einer Traumbesetzung: Peter Bernstein an der Gitarre und John Webber am Bass, beide spielen auch in Jimmy Cobbs Band Cobbs Mob, sowie Joe Farnsworth, der lange Zeit Drummer in Wynton Marsalis Band war.

 

Grandbrothers live auf der c/o pop
Die Ankündigung des Konzerts der grandbrothers am 22. August im Kleinen Sendesaal des WDR im Funkhaus Wallrafplatz im Rahmen der diesjährigen c/o pop in Köln:
"Erol Sarp und Lukas Vogel gründen die Grandbrothers 2011 während ihres Studiums am IMM in Düsseldorf. Inspiriert von Künstlern wie John Cage oder Alvin Lucier ist schnell klar, dass der Konzertflügel den Ausgangspukt für ihre Musik bildet. Während sich Erol Sarp vornehmlich auf das Klavier konzentriert, entwickelt sich Lukas Vogel musikalisches Interesse eher in eine elektronische und technische Richtung. Zusammen kreieren sie einen Sound, der klassische Klavierkompositionen mit elektronischer Klangästhetik und modernen Produktionsmitteln verbindet.
Nun erscheint das Debütalbum der beiden Düsseldorfer mit dem Titel Dilation. Es ist das Resultat von zwei Jahren Arbeit, in denen Erol und Lukas ihre Klangforschungen weiter in Richtung Minimal, Ambient, IDM und Techno trieben. Klassisch und innovativ, expressiv und emotional, dabei immer mit einem Bein auf den Tanzflächen der Clubs."

 

Karl-Sczuka-Förderpreis geht an Marc Matter
Letztes Jahr wurde nach einer langen Zusammenarbeit zwischen der Dichterin Dagmara Kraus und Marc Matter, Leiter des Studienschwerpunkts Musik und Text am IMM, der lyrische Geräuschtext Entstehung dunkel fertig gestellt, und vom Studio Akustische Kunst des WDR gesendet. Dafür bekamen die beiden nun den Karl-Sczuka-Förderpreis zugesprochen, der am 18. Oktober bei den Donaueschinger Musiktagen verliehen wird.
Der Hauptpreis geht an einen der wichtigsten Veteranen der akustischen Kunst, Gerhard Rühm, der im Dezember 2013 auch im BASISLAGER des IMM einen Vortrag hielt.

 

 

 

News aus den Studienschwerpunkten am IMM

 

Schwerpunkt Klassische Musikaufnahme:
IMM-Studierende bei dem diesjährigen Festival Junger Künstler Bayreuth
Das Festival Junger Künstler Bayreuth richtet sich an junge Musikerinnen und Musiker verschiedener Nationen und hat das Schaffen internationaler Begegnung sowie die künstlerische Bildung in Meisterkursen, Kammermusik-, Chor- und Orchesterprojekten zum Ziel. 
Auch in diesem August  nehmen Studierende der Studiengänge Ton und Bild und Musik und Medien an dem Toningenieur-Workshop im Rahmen des Festivals teil, das unter dem Motto Kultur: Krisenzeit. Frieden? steht. Dabei steht neben der Begegnung mit Musikern unterschiedlicher Nationen auch der Erfahrungsgewinn in allen Bereichen der E-Musik-Produktion im Mittelpunkt des Interesses. Die Koordination des diesjährigen Workshops wird von den IMM-Studierenden Nadine Minderjahn und Jonas Geyersberger übernommen. Insgesamt 21 Studierende des IMM nehmen in diesem Jahr teil.
Einen guten Eindruck über die Arbeit der Studierenden in Bayreuth vermittelt der im letzten Jahr von Matthias Kulow gedrehte Imagefilm über den Toningenieursworkshop in Bayreuth.

 

Schwerpunkt Medienkomposition:
European Talent Award-Nominierungen
Raffael Seyfried (Musik) und Armin Badde (Sounddesign), beide Studierende im Studiengang Musik und Medien, gehören zu den Nominierten für den diesjährigen Nachwuchswettbewerb der Soundtrack_Cologne, der wieder zeigen wird, wie unterschiedlich eine Tonspur einen Film erzählen kann.
Die Nominierten haben für den Animationsfilm OMA von Karolien Raeymaekers, der in poetischen Bildern die Auseinandersetzung eines Mädchens mit ihrer Angst um die schwerkranke Großmutter zeigt, ihre eigene Welt aus Sound und Musik erschaffen. Die Teilnehmer mussten zusätzlich die Herausforderung meistern, eine Tonspur zu erschaffen, ohne dabei auf kommerzielle Libraries zurückzugreifen.
Die enge kreative Zusammenarbeit von Musik und Sounddesign ist ein Fokus des Schwerpunkts Medienkomposition.
Zu gewinnen sind der WDR Filmscore Award und damit eine Aufnahmesession mit dem WDR Funkhausorchster und der European Talent Award für das beste Sounddesign, als dessen Preis eine professionelle Filmtonmischung bei den Fun De Mental Studios in Frankfurt winkt.
Das Wettbewerbsscreening findet am 22. August um 10 Uhr im Forum VHS im Rautenstrauch-Joest-Museum statt. Eine international besetzte Fachjury entscheidet über die Gewinner, die im Rahmen der feierlichen Preisverleihung um 19 Uhr am selben Ort bekannt gegeben werden.

 

Schwerpunkt Musikinformatik:
Rückblick
Im Lauf des Sommersemesters widmeten sich die Seminare einigen zentralen Themen der Musikinformatik. Mit der Zuschreibung von Bedeutung in formalen Systemen experimentierte eine interaktive Achtkanal-Klanginstallation, die zum 150. Todestag von George Boole die gesammelten Ergebnisse des vorausgegangenen Semesters mithilfe von vier Bit ansteuerte. Die Beschäftigung mit bitweiser Klangsynthese setzte diese Überlegungen auf der zeitlichen Ebene fort. Die gemeinsame Arbeit an der Sonifikation von archäologischen Artefakten war aufschlussreich und führte zu interessanten klanglichen Ergebnissen. Eine Fortsetzung der Lektüre von Ausschnitten aus Hegels Wissenschaft der Logik gab dann Einblick in den wichtigen Begriff des Mechanischen. Weiterhin zeigte ein Workshop zu den Möglichkeiten von neuen Instrumenten und Interfaces in der elektronischen Musik, wie der Umbau des Instruments selbst Teil der alltäglichen musikalischen Praxis werden kann. Das Semester schloss mit einem Konzert der Experimental-Combo, in der akustische und elektronische Instrumente in neuen Improvisationsformaten gemeinsam zur Geltung kommen.

 

Schwerpunkt Musik und AV-Produktion:
Audiovisuelle Langzeitbeobachtung
Im Mai 2016 findet das zweite Orchestertreffen der Liebhaberorchester NRW statt. Durch verschiedene Workshops können die teilnehmenden Musiker jeweils einen Teil des Abschlusskonzerts in Essen einstudieren. Die bereits jetzt beginnenden Vorbereitungen und die Veranstaltung selbst werden unter Leitung von Ton und Bild-Student Sören Klitzing filmisch begleitet. Am Ende des AV-Projektes werden ein beobachtender Dokumentarfilm und ein Konzertmitschnitt stehen.

 

Schwerpunkt Musik- und Medienmanagement:
Organisation einer Konzertaufzeichnung
Die Organisation einer Konzertaufzeichnung ist als Projekt mittlerer Komplexität zu kennzeichnen, das mit Methoden des Projektmanagements erfolgreich bewältigt werden kann. Die Studierenden im Vertiefungsmodul Musik- und Medienmanagement sollen lernen, die allgemeinen Projektmanagementtools auf die unterschiedlichsten Projektformen anzuwenden. Für die Vorbereitung einer professionellen Konzertaufzeichnung fallen diverse Sachaufgaben (u.a. Rechteklärung, Erstellung eines Regie- und Tonplans, Probenpläne, Erstellung eines technischen Konzepts, Gerätedisposition) an, welche zeitlich und organisatorisch in Form von Arbeitspaketen zu strukturieren sind. Eindeutige Kompetenzen und Kommunikationswege sowie realistische zeitliche Vorgaben sind wesentliche Faktoren für den Projekterfolg. Darüber hinaus gilt es im Vorfeld, die Projektziele zu definieren und die Risiken, welche den Projekterfolg potenziell gefährden können, zu analysieren. Eine gemeinsame Definition von Projektzielen und Risikoanalyse sind in der frühen Projektplanungsphase Möglichkeiten, um das aus rund einem Dutzend Personen unterschiedlicher Qualifikationen bestehende Projektteam zu motivieren. Die Projektleitung benötigt hierfür Kenntnisse der Gruppenmoderation, welche ebenfalls im Vertiefungsmodul vermittelt werden.

 

Schwerpunkt Musik und Text:
CD-Veröffentlichung von Armin Mieth
Motiviert von der ästhetischen Qualität von Foley-Samples und speziell solchen, die eine (para-) linguistische Ebene aufweisen, ist eine knapp einstündige Geräuschkomposition entstanden, die durch zusätzliche Melodiefragmente vom Synthesizer begleitet wird.
Der ehemalige Musik und Medien-Student Armin Mieth nutzte für das Stück konsequent den kompletten Inhalt einer Sample-Datenbank für Film-Sound (Foleys). Über den Verlauf der Komposition scheinen sich die Geräusche mehr und mehr Stimme und Sprache anzunähern, ohne aber konkret etwas zu erzählen – ein offenes Kunstwerk im besten Sinne. Mittlerweile ist dieses Stück akustischer Kunst bei dem Label Chocolate Monk auf CD erschienen, und Noise-Musik Legende Matt Krefting äussert sich auf der Labelwebsite folgendermassen: “Weirdly hypnotic, the kind of thing that lets your ears perk up to eagerly pick up detail while the rest of your body melts into the couch.”
Die Arbeit entstand im Projektmodul des Studienschwerpunkts Musik und Text.

 

Schwerpunkt Visual Music:
Visual Music Clips für die Grandbrothers
Wie lassen sich künstlerisch gestaltete Bildwelten mit der live performance einer Band zu einem Musikvideo kombinieren? Dieser Frage widmen sich die auf Visual Music spezialisierten Bewegtbildgestalter WARPED TYPE. Das Kollektiv, um die beiden Absolventen des Studiengangs Musik und Medien, Andreas Huck und Roland Nebe, sowie dem Ton und Bild-Absolventen Florian Breuer, realisierte eine Serie von Clips für das Duo Grandbrothers, die beide ebenfalls am IMM studiert haben.
Der Track Naive Rider feierte seine Videopremiere als Vorabveröffentlichung zum Debut-Album Dilation auf der Seite des britischen Musikmagazins FACT TV. Das Video zum Stück Arctica wurde vom US-amerikanischen Musikmagazin XLR8R präsentiert und unter anderem im renommierten Musikblog Stereogum rezensiert. Das für die Clips entstandene Bildmaterial kam wiederum als Visuals beim Releasekonzert im Düsseldorfer Salon des Amateurs und auf dem Contre-temps Festival in Strasbourg zum Einsatz.
Die Serie von insgesamt sechs Visual Music Clips entstand als Bachelorprojekt von Roland Nebe im Studienschwerpunkt Visual Music bei Prof. Dr. Heike Sperling.

 

 



IMM Chronik Juli 2015

 

Anne Lucht ab August bei Flickerpix
Dipl.-Ing. Anne Lucht, Absolventin des Diplomstudiengangs Ton- und Bildtechnik, arbeitet ab August im Animationsstudio Flickerpix in Holywood, Nordirland. Flickerpix entwickelt eine neue Kinderserie und holt sich für die Produktion die Unterstützung der freiberuflichen Animatorin. Anne Lucht wird gemeinsam mit weiteren Animatoren und Illustratoren an der Pilotepisode animieren.
Bereits vor zwei Jahren war die IMM-Absolventin Teil des Teams bei der Animation der erfolgreichen fünfteiligen Serie five fables, die von dem Trickfilmstudio entwickelt und produziert, und bei der BBC ausgestrahlt wurde.

 

90 Degrees und Foof im Regionalfinale des SPH-Bandcontests
Nach dem 3. Platz des Musik und Medien-Studenten David Ropertz mit seiner Band State of mind im letztjährigen Bundesfinale des SPH-Bandcontests sind in diesem Sommer gleich zwei Bands mit Beteiligung von IMM-Studenten in die 3. Runde des Wettbewerbs eingezogen.
Sowohl 90 degrees mit Julian Hilgert (Studiengang Ton und Bild) an der E-Gitarre als auch Foof mit dem E-Gitarristen Sebastian Heidelberg (Studiengang Musik und Medien) und dem Tenorsaxophonisten Marwin Kirchhofs (Studiengang Ton und Bild) konnten beim Städtefinale am 27. Juni im MTC in Köln Publikum und Jury für sich überzeugen. Foof belegte am Ende den 1. Platz und 90 degrees den 3. Platz.
Für Foof geht es am 6. September im Blue Shell in Köln ins Regionalfinale. Der Termin für 90 degrees wird in den nächsten Tagen bekanntgegeben.
Am 18. Juli stehen 90 degrees auch im Finale des Emergenza-Bandcontests.

 

Debut-EP von Lambert Windges
Im Juli veröffentlicht Musik und Medien-Student Lambert Windges seine Debut-EP Faint exklusiv über den internationalen Musikblog hypetrak. Die EP beinhaltet sieben Stücke, die Lambert Windges größtenteils während seines einjährigen Praktikums im Parkhaus Studio Köln produzierte.
Die EP paart Fieldrecording (Geräsuche/Atmos) mit akustischen Instrumenten und bringt beide Elemente in einer elektronische, loop-basierte Struktur zusammen. Die trübe Atmosphäre im schattigen Geäst aus murmelnden Klängen verwehrt dem Hörer zunächst ein hoffnungsvolles Licht. Doch dann spürt man allmählich eine unterschwellige Wärme, eine Geborgenheit, die schüchtern hervortritt und einen behutsam umschließt. 

 

Debut-EP von sine sleeper
Raffael Seyfried und Julian Prießen, beide Studenten im Studiengang Musik und Medien, veröffentlichen ihre Debut-EP als sine sleeper. Musikalisch bewegt sich die Musik des Duos zwischen texturreicher Electronica und Stolperbeats. Auf der Bandcampseite des Duos ist die EP nun erhältlich.
Gemastert wurden alle Tracks von Christian Zimmerli, Dozent für Fachhören am IMM.

 

Kochkraft durch KMA auf dem Freefall-Festival
Die selbsternannte Musik-AG Kochkraft durch KMA stellen sich selbst als Vertreter der Neuen Deutschen Kelle vor und haben im Mai ihr Debüt Volle Pulle! in Eigenregie veröffentlicht. Als Dreingabe wurde das Musikvideo zu dem Track Du bist doch hier oben präsentiert. Textlich variieren die Ebenen zwischen ganzen Geschichten und verteilten Fragmenten, zwischen gesitteter Erzählung und ungehobeltem Beschweren, zwischen platt und Plagiat.
Im August wird die Kochkraft auf einigen Festivals zu sehen sein, u.a. auf dem zum letzten Mal stattfindenden Freefall-Festival in Moers.
Ton und Bild-Student David Trapp (in der Rolle des Pappa Paprika) übernimmt in der Band die Rolle des Synthesizer-Bassisten und beteiligt sich am Schreiben neuer Songs.

 

Patrick Kabré feat. Palanteeroo
Im März diesen Jahres bereisten die vier IMM-Studenten Nicolas Neteler, Maximilan Sauer aus dem Studiengang Ton und Bild und Valentin Link, Simon Stimberg aus dem Studiengang Musik und Medien Christoph Schlingensiefs Operndorf Afrika in Burkina Faso. Ziel der Reise war es das dortige Tonstudio aufzubauen, einen musikalischen Austausch mit der nahe gelegenen Hauptstadt Ouagadougou herzustellen und Kontakte mit der musikalischen Szene zu knüpfen.
Am 16. Juli kommt jetzt einer der spannendsten jungen Künstler des Landes, Patrick Kabré auf seiner Europatournee nach Düsseldorf und wird gemeinsam mit Valentin Link (Kontrabass), Max Sauer (Violine, Gitarrre) und dem burkinabischen Schlagzeuger Ezekiel Nikiema ein Konzert in der Filmwerkstatt Düsseldorf geben. Stilistisch bewegt sich die Musik zwischen Afro Jazz, Blues und Folk.
Simon Stimberg wird den Abend im Rahmen seines Bachelorprojekts im Schwerpunkt Musik und AV-Produkion dokumentieren.

 

Marc Matter als Gastkurator in New York
Das ISSUE Project-Room, eine der maßgeblichen Institutionen für zeitgenössische Musik, Klangkunst und Performance in New York, erarbeitet momentan in enger Zusammenarbeit mit Marc Matter, am IMM verantwortlich für den Studienschwerpunkt Musik und Text, ein Festival sowie eine Konferenz zu zeitgenössischer Sound-Poetry und akustischer Literatur. In diesem Genre, das zwischen Dichtung und Musik angesiedelt ist, werden Texte, Stimmen, Sounds, sowie poetische und musikalische Konzepte auf unterschiedlichste und oft überraschende Weise verbunden.
Ein ähnliches Festival  – der Wortsampler  – fand bereits im April dieses Jahres in der Betonbox und am IMM statt, und wurde von Musik und Medien-Student Florian Zeeh kuratiert und organisiert.

 

Zweimal Fussball für die Deutsche Welle
Dipl. Ing. Thomas Lemmer ist Absolvent des Studiengangs Ton- und Bildtechnik und arbeitet heute als Videojournalist. Für die Deutsche Welle berichtet er gemeinsam mit Caro Bergmann, ebenfalls eine ehemalige IMM-Studentin, in ihrem Film The Berlin Final - eine Stadt und der Fußball über das UEFA Champions League Finale 2015.
In seiner Reportage 90 Minuten Deutschland - Israel ging er der Frage nach, welche Rolle der Fußball spielte, die deutsch-israelischen Beziehungen wieder zu normalisieren und wie es jüdischen Fußballern heute in Deutschland bzw. einem deutschen Trainer in Israel geht.

 

Fortsetzung der Vertretungsprofessur an der KHM
Hans W. Koch, Dozent für Hybrid Sound Composition, wurde eingeladen, die Gastprofessur für Sound an der Kunsthochschule für Medien in Köln auch im Wintersemester 2015/16 fortzusetzen.
Seinen Lehrauftrag am IMM im Studienschwerpunkt Musikinformatik wird er im Vertiefungsmodul weiterführen.

 

Netwars gewinnt Grimme Online Award
Die interaktive Webdoc netwars / out of CTRL der gleichnamigen crossmedialen Produktion, die sich mit dem Krieg und Terror im Netz auseinandersetzt, gewinnt den Grimme Online Award in der Kategorie Wissen und Bildung – nur wenige Tage nach Medienberichten über einen Hackerangriff auf den deutschen Bundestag.
Für das Sound Design der Webdoc sowie der TV-Dokumentation und der Graphic Novel App war Dipl.-Ing. Andrew Mottl verantwortlich, für die Komposition und Produktion der Musik Dipl.-Ing. Christian Barth, beide sind Absolventen des Studiengangs Ton- und Bildtechnik.

 

Drei Filme auf dem Filmfest München
Auf dem diesjährigen Filmfest München laufen drei Filme, an denen Dipl.-Ing. Andrew Mottl, Absolvent des Studiengangs Ton- und Bildtechnik, im Rahmen der Tonpostproduktion beteiligt war:
Der als Geheimtipp gefeierte halb dokumentarisch, halb inszenierte Film Nightsession von Philipp Dettmer begleitet vier junge Skateboarder durch das Münchner Nachtleben. Dabei entfaltet sich eine von der Presse als faszinierend bezeichnete Mischung aus Skaterfilm, Milieustudie und spürbarer Freundschaft.
Leonie Stade und Annika Blendl, beides Studierende an der HFF München, feiern auf dem Filmfest die Premiere ihres Dokumentarfilms Mollath – und plötzlich bist Du verrückt. Der Film, der am 9. Juli in die deutschen Kinos kommt, begleitet den Menschen Gustl Mollath, der siebeneinhalb Jahre in der forensischen Psychiatrie festgehalten wurde und zu einem der größten öffentlichen Justizskandale unserer Zeit geworden ist.
An beiden Filmen arbeitete Andrew Mottl als Mischtonmeister.
Für den Animationsfilm Der kleine Rabe Socke 2 - Das große Rennen war Andrew Mottl als Dialogeditor sowie für Dialog- und Foleyvormischung zuständig. Der Film läuft ab 20. August im Kino.

 

Lima live
Das musikalische Leitbild der Band Lima prägen unkonventionelle  Melodien und einprägende Gitarrenklänge gepaart mit ihrem charakteristischen Gesang. Ihren ersten Auftritt in neuer Besetzung, unter anderem mit Musik und Medien-Student Todor Manojlović und Ton und Bild-Student Peter Mödl, feiern Lima am 21. Juli auf der traditionellen Düsseldorfer Rheinkirmes im Frankenheim Zelt in Kooperation mit der New Düsseldorf Pop.

 

Konzerte: Jazz, Pop, Experiment und Improvisation
Zum Semesterende gibt es auch in diesem Sommer wieder die Abschlusskonzerte des Moduls Instrument/Gesang (Jazz/Pop).
Am 13. Juli präsentieren sich alle Ensembles aus dem Combounterricht auf dem 3. IMM-Ensembleabend im Café Freiraum der Hochschule Düsseldorf. Von Jobim über Jessie J zu George Duke und Bruno Mars werden zahlreiche Stile vertreten sein.
Bereits am 7. Juli  begegnen sich die Improvisations-/ Experimentalensembles bei der 1. IMM Impro-Session im Experimentallabor. Es werden ausschließlich Eigenkompositionen gespielt, welche im aktuellen Semester in Zusammenarbeit mit  dem Studienschwerpunkt Musikinformatik erarbeitet wurden.

 

2. Platz bei Düsseldorf on Stage
Maike Gönnemann, Studentin im B.Mus. Musik und Medien, gewinnt den 2. Platz des Düsseldorf on Stage-Wettbewerbs mit ihrem Song Made of Steel, den sie in ihrem Auslandssemester am McNally Smith College of Music komponierte. In den USA lernte sie auch Adi Yeshaya, der das Arrangement des Tracks übernahm, und Chopper Black, der den Song produzierte, kennen. Jetzt konnte Maike Gönnemann in der Düsseldorfer Mitsubishi Electric Halle mit Band und vor grossem Publikum überzeugen.

 

Drone- und Drum-Synthesizer auf dem Rapid Ear Movement Festival
Milan Schell, Absolvent des B.Mus. Musik und Medien, spielte am 28. Juni seinen elektro-akustischen Drum-Synthesizer zusammen mit dem Duo Pixanfonax von Jürgen Palmtag und Emmerich Györy auf dem Rapid Ear Movement (REM) Festival in Bremen. In Charlemagne Palestines Mischpoke spielte er am analog-virtuellen Drone-Synthesizer zusammen mit VB Schulzes Bernsteinzimmer, Reinhart Hammerschmidt, David Wallraf sowie mehreren Fisher-Price-Spielzeugen, genannt Singing Assholes.

 

Sampling in der Popmusik
Am 16.Juli ist Waltraud Blischke, Dozentin für Sprechen und Schreiben über Musik, Gast des Studentenrats der Technischen Universiät Chemnitz, um über Sampling in der Popmusik zu sprechen. Ein Vortrag über die ästhetischen Standards und Zuschreibungen einer Kulturtechnik zwischen Hommage und Distinktion, und wie Speichermedien am Vorabend des Culture Jamming eine destruktive Demontage des Originals in konsumkritische Praxis der erkennbaren Zitate übersetzen. Das Mantra vom technisch Möglichen vermag in ästhetischen Freihandelszonen den Fetisch Pop und seine Hochkulturen des Virtuosen korrumpieren, aber: wenn selbst die Anti-Illusion auf dem Komposthaufen der Musikgeschichte landet, wozu noch Sampling?

 

 

 

News aus den Studienschwerpunkten am IMM

 

Schwerpunkt Klassische Musikaufnahme:
Auditive Wahrnehmung der Formate Auro-3D 9.1, 5.1 Surround und Stereo 2.0
Charel Bourkel, Studierender im Studiengang Musik und Medien, untersucht in seinem Bachelorprojekt
die Auditive Wahrnehmung der Formate Auro-3D 9.1, 5.1 Surround und Stereo 2.0. Im Fokus der Arbeit steht die Fragestellung, ob das Format Auro-3D 9.1 für den Hörer ein deutlich verbessertes Hörerlebnis bietet als die gängigen Formate Stereo und Surround. Um diese Frage zu beantworten, wurden drei verschiedene Ensembles in unterschiedlichen Räumen parallel in den drei genannten Formaten in 96 KHz aufgezeichnet und produziert. Ausschnitte aus diesen Produktionen bildeten dann die Grundlage für einen Hörversuch, in dem die drei Formate bezüglich der Parameter Räumlichkeit, Lokalisation und Klangfarbe verglichen wurden.

 

Schwerpunkt Medienkomposition:
Unterstützung für Nepal
Der Freundeskreis Nepalhilfe e.V. betreibt seit 1995 zwei Einrichtungen für hilfsbedürftige Kinder und Jugendliche in dem von Krisen gebeutelten Land. Im Rahmen des Projektmoduls arbeiten Philipp Reimann (Komposition) und Patrick Arnold (Sounddesign), beide Studierende im Studiengang Musik und Medien, zurzeit gemeinsam mit der Regisseurin Ulrike Schmidt an einer Dokumentation, die die Arbeit des Vereins vor Ort, sowie das Schicksal zweier ehemaliger Bewohner der Einrichtungen skizziert und darüber hinaus auch von der aktuell herrschenden Situation - nach den Erdbeben der letzten Monate - berichtet.

 

Schwerpunkt Musikinformatik:
Modalities of sonic interaction
Ein Interaktionsmodus (mode) ist die Struktur einer Situation, die bestimmte Handlungen ermöglicht, andere verunmöglicht, manche einfach und manche schwer zu verwirklichen macht. Elektronische Musikinstrumente können nicht nur in einem Modus gespielte werden, vielmehr können sie es auch erlauben, die Modalität während das Spiels zu wechseln. Das ist insbesondere dort interessant, wo das Instrument mit einer Computermusiksprache verbunden ist. Der Workshop mit den Künstlern und Komponisten Marije Baalmann und Wouter Snoei gab eine Einführung in das Modality-Toolkit, eine Programmbibliothek, die den Bau höchst individueller elektronischer Instrumente deutlich vereinfacht. Sie vereinheitlicht den Zugang zu HID, MIDI, OSC und GUI-basierten Controllern als auch den fließenden Wechsel deren Funktionalität, und das sogar zur Laufzeit.

 

Schwerpunkt Musik und AV-Produktion:
Cassadó Klaviertrio
In der dritten ganztägigen Übung im Sommersemester beschäftigten sich die Studierenden des Vertiefungsmodul erneut mit Methoden der Mehrkameraproduktion. Die Studierenden Wonyoung Jung (Violine), ChiHo Choi (Violoncello) und SeoJin Yoon (Klavier) spielten das Klaviertrio des spanischen Komponisten Gaspar Cassadó i Moreu. Betreut wird das Ensemble von Prof. Georg Schenck. Unter der Leitung von Jonas Geyersberger (Regie) wurde die Aufzeichnung mit Hilfe von detaillierten Schnittlisten vorbereitet und am 1. Juli im Studio 1 des IMM realisiert. Kai Detlefsen übernahm die Rolle des Tonmeisters.

 

Schwerpunkt Musik- und Medienmanagement:
Auftragskompositions und -produktionsverträge
Auftragskompositions und -produktionsverträge zählen zu den Besonderheiten in der Musikwirtschaft, da sie Elemente aus Dienst- bzw. Werk- und Lizenzverträgen enthalten. Schon während der Studienzeit und spätestens mit dem Einstieg in das freiberufliche Leben werden Musikerinnen und Musiker mit dieser Vertragsart konfrontiert. Projektbezogen und praxisnah werden Fälle aus Auftragsvergaben für Fernsehmelodien, Filmmusik und Werbespots diskutiert, denn immer wieder kommt es zu Problemen beim Lieferumfang, Rechtegarantien oder Abnahmen.

 

Schwerpunkt Musik und Text:
MusikerInnen und DJs aus Brüssel zu Gast
Am 25. Juli trifft sich der Studienschwerpunkt Musik und Text mit Musikern, Musikerinnen und DJs aus Brüssel: Catherine Pleinvaux, Labelbetreiberin und DJ, Ernesto Gonzales aka Bear Bones Lay Low, Mike Crabbe aka Weird Dust sowie Eva van Deuren aka Orphan Fairytale werden über ihre Songtexte, Linernotes auf Schallplatten, und die unendliche Suche nach dem perfekten Albumtitel berichten. Im Gepäck haben sie Musik, Platten und Flyer, um das Verhältnis von Text zu Sound und Visuals zu erläutern.
Abends ab 22 Uhr treten sie dann im Salon des Amateurs auf.

 

Schwerpunkt Visual Music:
Halbzeit
Das Vertiefungsmodul im Studieschwerpunkt Visual Music läuft über zwei Semester. Nach der ersten Hälfte präsentieren die zwölf Studententinnen und Studenten die Konzepte für ihre erste grosse Visual Music Produktion. In der Vorlesung Konzept, Gestaltung, Produktion von Andreas Kolinski und Prof. Dr. Heike Sperling hat die Gruppe über Konzeptionen, gestalterische Umsetzungen und Kommunikation in Bezug auf die audiovisuelle Produktionspraxis bei der Visualisierung von Ton bzw. Musik gearbeitet und wird nun im kommenden Semester dieses Wissen anwenden.
Die herausragenden Abschlussarbeiten aus den letzten Jahren sind online zu sehen.

 

Schwerpunkt Musikproduktion:
Silver Award bei der Student Recording Competition bei der 138. AES Convention
Bei dem weltweit wichtigsten Wettbewerb für Studierende der Audiobranche hat Ton und Bild-Student Johannes von Barsewisch mit seiner Produktion des Jazz / Hip Hop-Titels Do it all (Arbeitstitel Rise and shine) der Kölner Band Salomea-Project den 2. Platz belegt. Salomea-Project sind Rebekka Salomea-Ziegler (Gesang), Leif Berger (Drums), Jannis Angst (Keyboards), Olli Spielberger (Bass) und Nick Reinhartz (Perkussion), allesamt Studierende der Kölner Hochschule für Musik und Tanz.
Eine EP mit insgesamt sechs Songs wurde in der Tonregie 1 und im Studio 2 des IMM produziert und diente außerdem als Abschlussarbeit im Vertiefungsmodul Musikproduktion. Johannes von Barsewisch übernahm dabei Produktion, Aufnahme und Mischung. Als Tonassistenten arbeiteten die Studenten Lukas Lohner, Kai Schlegel und Daniel Langemann. Die Arbeit wurde von Prof. Werner Roth betreut.