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CHRONIK

Willkommen auf der Chronik des Institut Fuer Musik Und Medien (IMM) der Robert Schumann Hochschule (RSH) in Düsseldorf.


Wenn Sie über die Aktivitäten am IMM und die Neuigkeiten aus den acht Studienschwerpunkten auf dem Laufenden gehalten werden möchten, können Sie sich hier anmelden und erhalten dann den monatlichen Newsletter.

 

IMM Chronik Mai 2015

 

Interview mit Mariella Laubengeiger
In dem Beitrag In Ilmenau hat mir die Kreativität ein bisschen gefehlt der Thüringer Allgemeine reflektiert Ton und Bild-Studentin Mariella Laubengeiger ihren Studienwechsel von Medientechnologie in Ilmenau zum Bachelor of Engineering Ton und Bild an der Robert Schumann Hochschule und der Hochschule Düsseldorf. Auch die Produktion ihres Musikvideos Get up, wake up für den von ihr komponierten und produzierten Track, mit dem sie sich in Düsseldorf beworben hat, ist in diesem Interview Thema.

 

CD-Präsentationstour: Martin Sasse Trio feat. Steve Grossman
Das Trio von Martin Sasse, Dozent für Pop Keyboard / Jazz Piano, hat in der vergangenen Dekade nicht nur mit einem Who's Who des europäischen Jazz, wie Ferdinand Povel, Philippe Catherine, und Dusko Goykovich, gespielt; es hat auch mit einer Vielzahl von amerikanischen Solisten wie Dick Oatts, Peter Bernstein, Vincent Herring und Scott Hamilton getourt und aufgenommen. Die Zusammenarbeit mit Jazzlegende Steve Grossman aber, die Sasse vor drei Jahren im Quartett Al Fosters begann, stellt nicht nur einen Höhepunkt in der Karriere des Kölner Trios dar: Es fordert den Musikern Besonderes ab, denn das Repertoire, welches sich in zwei Tourneen herauskristallisiert hat, besteht neben drei Eigenkompositionen von Steve ausschließlich aus Klassikern des Hardbop und Standards. So gibt es weder Netz noch doppelten Boden; keine effekthascherischen Arrangements oder hastig hingeworfene Eigenkompositionen, der kreative Focus liegt allein auf der improvisatorischen Ausgestaltung: Die Essenz des Jazz.
Die jetzt erschienene CD Take the "D" Train zeigt Jazz auf höchstem Niveau, puristisch reduziert auf seine Substanz: Swing. Improvisation. Ausdruck. Am 13. Mai startet die CD-Präsentationstour.

 

Remix für Elenka
Am 22. Mai veröffentlicht die Berliner Sängerin und DJane Elenka ihr selbstbetiteltes Debüt-Album über Chimperator Department (Sony). Musik und Medien-Student Lambert Windges produzierte für die Vinyl-Version einen Remix von dem Song Zurück. Über acht Minuten lang werden die musikalischen Elemente des Songs auf rhythmischer und harmonischer Ebene neu  interpretiert und mit einer eigenen Klang- und Sample-Ästhetik versehen, die sich aber in den elektronisch-flimmernden Gesamtsound der dreizehn Albumtracks einbettet, für den die beiden Produzenten Feeling Valencia und Robot Koch verantwortlich sind. Für Lambert Windges ist es seine erste Remix-Veröffentlichung auf einem physischen Tonträger.

 

Mind Your Business bei der ICLC 2015
Jonas Hummel, Absolvent des Studiengangs Ton- und Bildtechnik, wird mit seiner Komposition Mind Your Own Business für Laptop-Quartett bei der 1. Internationalen LiveCode Konferenz in Leeds vom 13. bis 15.Juli vertreten sein. In der Komposition für vier vernetzte Computermusiker kann kein Spieler alleine Töne erzeugen, sondern nur wenn je alle zusammen ihre Rolle in der Gruppe übernehmen. Diese musikalischen Rollen werden im Verlauf des Stücks getauscht. Die Musik wird live gecodet, d.h. über ein textbasiertes anstatt gestisches oder haptisches Computerinterface, gestaltet.
Jonas Hummel studiert derzeit am Institute For Performance Research an der Manchester Metropolitan University in Großbritannien, wo er seine Doktorarbeit Navigation, Agency, Presence - how to improvise with laptop computers im Bereich Musikinformatik schreibt.

 



IMM Chronik April 2015

 

ARTIG Mash-Up Konzert
Am 2. Mai findet im Düsseldorfer zakk das ARTIG Mash-Up Konzert statt an dessen Organisation Ton und Bild-Student Paul Wunder beteiligt war. Auftreten werden unter anderem Fil der Protagonist mit Paul Wunder am Bass und Moglebaum mit den IMM-Studenten Simon Ebener-Holscher und Jonas Geyersberger sowie vier weitere Bands. Das Besondere an dem Konzert ist, dass die Teilnehmer untereinander kollaborieren werden.

 

Monophonist Projection Mapping: Live-Album veröffentlicht
Daniel Hölscher, Absolvent des Diplomstudiengangs Ton- und Bildtechnik, hat im Rahmen seiner Diplomarbeit eine spezielle Projektion realisiert, die als Ton/Bild-Einheit mit der Musik der Kölner Harcore/Rock'n'Roll/Jazz/Elektro-Band Monophonist im Partikasaal der Robert Schumann Hochschule aufgeführt wurde.  Dieses Konzert wurde jetzt als Live-Album veröffentlicht und kann bei Bandcamp umsonst runtergeladen werden und die Videos dazu sind ebenfalls online zu sehen.

 

IMM BASISLAGER: Regine Halter über das Eigene, das Fremde und den kreativen Geist
Prof. Dr. Regine Halter spricht am 21. Mai um 17 Uhr (IMM Studio A 2.24) über die Entwicklung der Designkultur, die sich im globalen Konkurrenzkampf um Einfluss und Märkte mehr und mehr von der Wahrnehmung der eigenen gestalterischen Herkunft abkoppelt. Ihre These: Das sogenannte Global Design zelebriert hemmungslos die kulturellen Codes westlicher Gesellschaften und betreibt damit vor allem eines effizient, die Nivellierung kulturellen Eigensinns. In diesem Kontext fragt Regine Halter unter anderem, wo die Bedeutung kultureller Differenz für den Reichtum der eigenen Kreativität liegen könnte?
Prof. Dr. Regine Halter ist Dozentin für Gestaltungstheorie an der Hochschule für Gestaltung und Kunst in Basel. Dort unterrichtet sie am Institut HyperWerk und am Institut für Integratives Design / Masterstudio. Sie studierte Medienwissenschaft, Philosophie und Politikwissenschaft und war als Journalistin, Redakteurin und Theaterdramaturgin (Schauspiel Frankfurt) tätig. Als Programmdirektorin war sie viele Jahre für Ausstellungen und internationale Symposien zu Architektur, Design und Gestaltung im Informationszeitalter verantwortlich und leitete später ein EU-Projekt in Sarajevo.

 

Filmpremiere übersetzen - translate - tradurre !
Nach zweiwöchigen Dreharbeiten in der Toskana im Herbst des vergangenen Jahres und einer mehrere Monate dauernden Postproduktion ist es endlich soweit: Am 29. April um 18 Uhr im Partikasaal der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf präsentieren Alexander Kühn, David Füsgen und Moritz Hils ihren einstündigen Dokumentarfilm übersetzen - translate - tradurre ! Das Jahresprojekt des Kollegs für Musik und Kunst Montepulciano 2014. Der Film ist eine Koproduktion des Kollegs für Musik und Kunst Montepulciano und des Instituts Fuer Musik Und Medien.
Initiiert wurde das Projekt von Dr. Sybille Fraquelli, betreut wird es von Prof. Manfred Waffender. Zur Filmpremiere und dem anschließenden Empfang lädt ein Prof. Kurt Mehnert, Rektor der Folkwang Universität der Künste und Sprecher des Kollegvorstandes. Das Grußwort spricht Prof. Raimund Wippermann, Rektor der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf. Die Veranstaltung ist öffentlich.

 

DOP für Pulheim Jam Session
Am 18. April feiert der Film Pulheim Jam Session, der schwedischen Künstlerin Johanna Billing, Deutschlandpremiere im Glasmoog an der Kunsthochschule für Medien Köln. Der Film wird als Loop von 16 bis 21 Uhr gezeigt. Die Produktion entstand in Kooperation der Kulturabteilung der Stadt Pulheim und der Kunsthochschule für Medien Köln im Rahmen des Projektes Stadtbild.Intervention.
Johanna Billings Videoarbeiten thematisieren die Wechselwirkung zwischen individuellen Erfahrungen und gesellschaftlichen Veränderungen und bedienen sich insbesondere der Performance als Mittel zur Erforschung von Fragen des Öffentlichen wie des Privaten. Zentrale Elemente ihrer performativ-filmischen Werke sind Musik, Bewegung und Rhythmus.
Jan Höhe, Dozent für Creative Editing, zeichnet als erster Kameramann für Bild- und Lichtgestaltung verantwortlich.

 

Wenden
Ausgehend vom Begriff der Wende, wie er beispielsweise als linguistic turn oder performative turn verhandelt wird, lädt die Konferenz Wenden in den Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften im Kölner Schloß Wahn zu einer vertieften Diskussion ein – gemeinsam mit Dr. Jaspar Joseph-Lester und Prof. Dr Torsten Meyer wird Prof. Julian Rohrhuber dabei über Strategien der Transdisziplinarität sprechen.
Die eintägige internationale Treffen am 17. und 18. April ist veranstaltet vom Studiengang Intermedia der Universität Köln.

 

3D- und VFX (Visual Effects) -Artist
Stefan Jähner, Absolvent des Studiengangs Ton-und Bildtechnik, arbeitet seit März als 3D- und VFX-Artist für die Stargate Studios Germany. Stargate ist hauptsächlich auf Visual Effects für TV-Produktionen spezialisiert und konnte mit Serien wie The Walking Dead oder Grey's Anatomy internationale Erfolge verbuchen. Momentan arbeitet Stefan Jähner für die Stargate Studios in Malta an den Serien Misteri di Laura (Italien), El principe (Spanien) sowie an der NBC-Produktion Apocalypse Slough, die in Teilen auch auf Malta gedreht wurde.

 

Tongestaltung im Dokumentarfilm an der Universität Bonn
Im Sommersemester 2015 wird die Diplomarbeit Tongestaltung im Dokumentarfilm der IMM-Alumni Jonas Hummel und Silvan Oschmann im Filmseminar der Medienwissenschaften unter Leitung von Dozentin Britta Hartmann vorgestellt. Die Arbeit, entstanden 2011, beschäftigte sich mit dem Verhältnis von Dokumentarfilmton und dessen Authentizität im Verhältnis zu Aufnahmetechniken und Sounddesign. Anhand verschiedener Dokumentarfilmbeispiele der späten 2000er werden unterschiedliche Ansätze im Umgang mit der Tonspur, sowohl filmwissenschaftlich, wie auch arbeitstechnisch besprochen.

 

Ich löte, also bin ich?
Unter dem Titel The Art Of Sound Hacking referiert Waltraud Blischke, Dozentin für Sprechen und Schreiben über Musik im Studienschwerpunkt Musik und Text, am 5. Mai im Rahmen der kommenden Ringvorlesung am Institut Für Populäre Musik in Bochum über künstlerische Strategien der Zweckentfremdung, zu Vehikeln der technischen Vorführung und innovativen Soundwelten.
Der Eingriff mittels Lötkolben im Hardware Hacking ist nur eine Methode, sich von Geschmacksdogmen und endloser Reproduzierbarkeit zu lösen. Im Sampling entdeckt man das Musikalische in den Grenzbereichen von Klang und Geräusch, Tools und Software beleben stumme Materie – bloße Imitation? Anhand exemplarischer Beispiele wird dem Faszinosum aus technischer Innovation und Kreativität nachgegangen und dessen Bedeutung für die populäre Musik.

 

Videoprojektionen für Caligari 2015
Vom 18. bis zum 30. April wird im Orangerie Theater in Köln der Stummfilmklassiker Das Cabinet des Dr. Caligari aus dem Jahre 1920 zum ersten Mal als Bühnenfassung aufgeführt. Das Konzept für die Videoprojektionen und das Bühnenbild wurde von dem Theaterensemble neuesschauspielkoeln in Zusammenarbeit mit Tim Fehske, Dozent für Visual Music Technik/Produktion, entwickelt.
Das spezielle an Tim Fehske´s Vorgabe Bühne = Leinwand = Kostüm ist, dass die Größenverhältnisse der Bühne sich am menschlichen Körper orientieren und die Bühnenelemente während der Aufführung zur plastischen Leinwand für das Projection Mapping werden. Auf diesem Wege wird das Schauspiel und die Schauspieler/Innen selbst durch das Wechselspiel aus Bühne, Kostüm und Leinwand erweitert und umgeben und bilden eine Einheit.

 

Video-Feedback
Die beiden IMM-Studenten Lucas Grey (Bildgestaltung, Regie, Konzept) und Julian Prießen (Sound) erzählen mit ihrem Kurzfilm LIGHT eine Geschichte über Nähe in der Weite und Abschied nehmen. Die Arbeit verzichtet auf computergenerierte Animation und setzt stattdessen durch Video-Feedback entstehende Formen und Farben in Szene.

 

Lehre als Forschung
Die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift für Hochschulentwicklung versammelt Aufsätze zum Thema Künstlerische Forschung an Hochschulen und Universitäten, worin unter anderem auch ein Beitrag zu Jazz und Popularmusik von Michael Kahr von der Kunstuniversität Graz veröffentlicht ist.  Professor Julian Rohrhuber untersucht in Lehre als Forschung: Grundlagen der Musikinformatik im künstlerischen Kontext den Begriff einer verallgemeinerten Forschung, und wie sie integraler Bestandteil der Lehre sein kann.

 

Hikiko sucht die Einsamkeit auf dem Athener Animationsfestival
Hikiko sucht die Einsamkeit wurde auf dem Athener Animationsfestival im Studentenfilmwettbewerb gezeigt. Der Stop-Motion Film von Markus Zimmermann ist als Bachelorprojekt im Schwerpunkt Visual Music bei Prof. Dr. Heike Sperling und Andreas Kolinski entstanden. Es ist die Geschichte von Hikiko, der sich selbst von der Gesellschaft abkapselt und sich seine eigene Welt erschafft. Eine Welt in der er keine Ängste mehr hat.
Unterstützt wurde Markus Zimmermann unter anderem von den IMM Studenten Gregor Keienburg (Musikkomposition), Philipp Swoboda (Sounddesign), Gabriel Denhoff (Klavier) und Julian Martinz (Farbkorrektur).

 

Konzerttrailer für das Philipp Wisser Boston Trio
Ton und Bild-Student Philipp Wisser absolviert derzeit ein Auslandsjahr am Berklee College of Music in Boston mit Schwerpunkt auf Performance und Komposition.
Der von ihm jetzt produzierte Trailer für sein Philipp Wisser Boston Trio zeigt Ausschnitte des Konzerts mit Kevin Baudrexl (St. Louis, USA) am Bass und Jessie Cox (Brügge, Schweiz) am Schlagzeug. Die Kompositionen mit hohem Improvisationsgehalt decken ein breites Soundspektrum ab und bilden bewusste Übergänge zwischen Form und Chaos.

 

Vertretungsprofessur an der KHM
Hans W. Koch, Dozent für Hybrid Sound Composition, wurde für das Sommersemester 2015 als Gastprofessor für Sound an die Kunsthochschule für Medien in Köln berufen. Er übernimmt dort die Aufgaben des kürzlich emeritierten Prof. Anthony Moore bis ein Nachfolger benannt ist.
Hanw W. Koch wird seinen Lehrauftrag am IMM im Studienschwerpunkt Musikinformatik weiterführen.

 

 

 

Aus den Studienschwerpunkten am IMM

 

Schwerpunkt Klassische Musikaufnahme:
Jubiläums-CD für die Staatskanzlei
Die Staatskanzlei des Landes NRW hat die Robert Schumann Hochschule und die Hochschule für Musik Detmold beauftragt, eine Doppel-CD für das 70-jährige Jubiläum des Landes NRW zu produzieren.
Die Produktionen für die CD der Robert Schumann Hochschule haben bereits begonnen und werden von Studierenden des Schwerpunktes Klassische Musikaufnahme realisiert. Die Aufnahmen finden in mehreren Aufnahme-Sessions im Partikasaal und der Partikasaal-Regie statt. Dabei werden die zehn verschiedenen Solisten und Ensembles der Robert Schumann Hochschule von jeweils unterschiedlichen Tonteams betreut. Eine besondere Anforderung an die CD ist die Gewährleistung eines einheitlichen Klangbildes der verschiedenen Besetzungen. Die Koordinierung der Produktionen übernimmt die Tutorin für RSH-Aufnahmen, Sarah Zabel. Die Aufnahmen und die Postproduktion werden von Prof. Dagmar Birwe betreut.
Die CDs werden von der Ministerpräsidentin des Landes, Hannelore Kraft, zu offiziellen Anlässen überreicht. Außerdem sollen sie im landeseigenen Online-Shop vertrieben werden.

 

Schwerpunkt Medienkomposition:
Cabaret Crusades - The Secrets of Karbalaa im K21
Der Film Cabaret Crusades III - The secrets of Karbalaa des ägyptischen Künstlers Wale Shawky, für dessen Tongestaltung die Studierenden Moritz Laux und Raffael Seyfried (Sounddesign und Musik) sowie Matthias Krämer (Dialogschnitt) verantwortlich zeichnen, wird ab dem 18. April an drei Samstagen um 15 Uhr sowie am 03. Mai um 11 Uhr und am 17. Mai um 15 Uhr im K21 in Düsseldorf aufgeführt.
Der zweistündige Film erzählt die Geschichte der Kreuzzüge aus arabischer Sicht nach. Die eigenwillige Ästhetik des Films, der mit aufwändig aus Glas geblasenen Marionetten arbeitet, inspirierte die Studierenden auch bei der Schaffung einer adäquaten Klangsprache. So wurden beispielsweise alle Foleys mit Glas hergestellt und mittels selbst programmierter Techniken diese Glasklänge auch in der Musik eingesetzt.
Raffael Seyfrieds Arbeit ist ein Projekt im Rahmen des Projektmoduls des Studiengangs Musik und Medien.

 

Schwerpunkt Musikinformatik:
Algorithmisches Teestübchen
Die Seminare der Musikinformatik stehen interessierten Gästen jederzeit offen. Besonderen Anlass für einen Besuch ist die Präsentation der Abschlussarbeiten aus dem letzten Semester, die am 28. April ab 16.30 Uhr ein Algorithmisches Teestübchen einleitet. Dabei ist auch nochmals das Doppelpendel von Johannes Leppkes zu hören sowie ein Instrument zur Komposition mit euklidischen Algorithmen von Tim Abramovic. Gregor Keienburg und Lukas Reichert stellen ihre Beiträge unter anderem zur algorithmischen Komposition und zum Texturemapping vor. Ab 18.30 Uhr läuft dann die Boole-Box als Beschallung des Algorithmischen Teestübchens. Für diese von Relais geschickt gesteuerte und auf acht Kanäle spatialisierte Zusammenschau der gesammelten Arbeiten aus dem Basismodul stand der Geist der Formalisierung Pate, der George Boole vor 160 Jahren zu seinem Buch The Laws of Thought inspiriert haben mag.

 

Schwerpunkt Musikproduktion:
Produktion mit der Country/Blues/Rock-Band Billy Hill
In Tonregie 1, Tonregie 2 und Studio 2 des Instituts Fuer Musik Und Medien hat Musik und Medien-Student Robert Schwering die Country/Blues/Rock-Band Billy Hill produziert. Über einige Wochen entstanden so mehrere Songs mit den Studierenden aus Arnheim um Sängerin Lisa Jansen. Die große SSL 4000G+ Konsole und viel Outboard-Einsatz tragen stark zum analogen Flair der Produktion bei.

 

Schwerpunkt Musik und AV-Produktion:
Szenische Dreharbeiten
Der Unterricht im gerade begonnenen zweisemestrigen Vertiefungsmodul ist auf insgesamt fünf Projekttage ausgerichtet. Das Thema des ersten Projekttages lautet: Szenische Dreharbeiten. In zwei Teams bearbeiten die insgesamt 12 Studierenden eine Drehbuchvorlage, suchen geeignete Schauspieler und Drehorte, zeichnen Storyboards, testen das Aufnahmeequipment und bereiten den Drehtag vor. Am 22. April heißt es dann: Ton…Kamera…Bitte!
Betreut werden die Jungfilmer von Prof. Ulla Barthold (Licht und Kamera), Wolfgang Schukrafft (Filmton), Prof. Manfred Waffender (Buch und Regie), Florian Boddin (Bildtechnik) und Volker Anding (Schnittdramaturgie).

 

Schwerpunkt Musik- und Medienmanagement:
Der Stakeholder-Ansatz
Projekt- und Medienarbeit werden immer mehr zu Synonymen. Ein effektives Projektmanagement orientiert sich an den Zielen und spezifischen Fähigkeiten aller Projektbeteiligten und koordiniert diese im Hinblick auf den Projektauftraggeber (Kunden). Dieser Stakeholder-Ansatz zeitgemäßen Projektmanagements bildet den roten Faden der jetzt gestarteten Lehrveranstaltung Projektmanagement im Vertiefungsmodukl Musik- und Medienmanagement. Neben der Vermittlung und Einübung klassischer Arbeitstechniken zur Projektsteuerung liegt der Schwerpunkt des Kurses auf der Sensibilisierung der Studierenden für das Zwischenmenschliche in Projekten. Vertiefende Grundlagen zu Teamentwicklung und -motivation werden hierbei ebenso studiert, wie z.B. Kreativitätstechniken.

 

Schwerpunkt Musik und Text:
WORTSAMPLER: Konferenz und Performances
Zum ersten Mal findet am 11. und 12. April in Düsseldorf der WORTSAMPLER statt – Aufführungen und Performances von Audio-Texten und Sample-Poesy, sowie eine kleine Konferenz mit Vorträgen, Präsentationen und Gesprächen.
Relevant sind Ansätze aus der Akustischen Kunst und Dichtung, die elektroakustische Verfahren sowie Sound-Sampling verwenden, um sich fremder Stimmen zu bedienen, um im Medium Text nach neuen poetischen Formen zu suchen.
Ein knappes Dutzend eingeladener KünstlerInnen aus unterschiedlichen Bereichen sowie einzelne Studierende des Vertiefungsmoduls Musik und Text stellen ihre Arbeiten vor. Diese Veranstaltung ist eine Koopertaion zwischen dem IMM und der BETONBOX.

 

Schwerpunkt Visual Music:
Video für die Fighting Spirits
Zusammen mit dem Jugendchorprojekt Fighting Spirits  des Universitätsklinikums Düsseldorf erarbeitet Musik und Medien-Studentin Juliane Blum zum diesjährigen Tourauftakt ein Musikvideo. Zum selbstgeschriebenen Song Komm mit filmen die Jugendlichen mit ihren Handykameras ihren Alltag, zeigen die wöchentlichen Proben und einen Auftritt im Uniklinikum Münster.
Die Fighting Spirits sind eine Musikband, bestehend aus Musikern und ca. 20 Jugendlichen, die unterschiedlich mit der lebensbedrohenden Krankheit Krebs konfrontiert sind oder waren: als Erkrankte, als Familienmitglieder oder als ehrenamtliche Wegbegleiter. Das Projekt wurde vor über drei Jahren von dem engagierten Ergotherapeuten Frank Gottschalk an der Düsseldorfer Kinderonkologie gestartet und hat seitdem eine großartige Entwicklung vollzogen.