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CHRONIK

Wenn Sie über Aktivitäten am IMM und die Neuigkeiten aus den acht Studienschwerpunkten auf dem Laufenden gehalten werden möchten, können Sie sich hier anmelden.

 

IMM Chronik Juli 2014

 

Noch mehr Musik und Text-Gäste
Am 31. Juli und 1. August stellen zwei weitere Gäste ihre künstlerische Arbeit am IMM vor.
Die Düsseldorfer Malerin, Dichterin und Performance-Künstlerin Angela Fette ist bekannt für ihre eigentümlichen Kombinationen aus Lesungen und ritualartigen Handlungen in eigener Szenographie, die sie in selbst entworfenen Kostümen, Masken und Hüten aufführt. 2011 gründete sie zusammen mit Phillip Schulze das Noise-Art Duo WeisserWesten – ein exzentrischer Mix aus Stimme und granularen Walls of Sound.
Florian Meyer, Musiker und Künstler aus Karlsruhe, wo er an der HFG Medienkunst studierte. Als Musiker (The Durian Brothers, Don't DJ) arbeitet er vor allem mit polyrhythmischen Strukturen. Über zirkuläre Systeme im Allgemeinen und Polyrhythmik im Besonderen forscht er auch seit kurzem in Textform. Im Seminar wird er seine These – Rhythmus als nicht-repräsentative Sprache – vorstellen.
Diese beiden Seminare im Schwerpunkt Musik und Text sind für interessierte Gäste offen, beginnen jeweils um 14 Uhr und finden im MMR statt.

 

Workshop Operndorf Burkina Faso
Am 19. Juli sind Christin Richter vom Operndorf Afrika und ihr Mitarbeiter Felix Dunkl sowie die Fotografin Marie Köhler zu Besuch am IMM. Auf Einladung von Prof. Dr. Heike Sperling (Visual Music/ Digitale Bildmedien) stellen die Gäste das Konzept des Operndorf von Christoph Schlingensief den interessierten Studierenden vor.
Marie Köhler zeigt ihre Arbeiten mit den Schulkindern vor Ort, die in Workshops mit analogen Kameras ihre Welt fotografiert haben. Marie Köhler stellte sich in diesem Projekt selbst die Frage, ob durch die Bildsprache der Schulkinder im Operndorf ihre eigene Ästhetik als Fotografin bereichert und verändert wird. Das Ergebnis fasst Marie Köhler nun in einem Katalog zusammen.
Die Robert Schumann Hochschule und die Festspielhaus gGmbH unterzeichneten beide im Mai diese Jahres einen weitreichenden Kooperationsvertrag. Zur Zeit ist bereits der erste Student aus dem IMM, Nicolas Neteler (Studiengang Ton und Bild), vor Ort, um das Tonstudio des Operndorfs im Rahmen seiner Bachelorarbeit mit aufzubauen.

 

3D Visuals fürs Open Source Festival 2014
Für das Open Source Festival 2014 am 12. Juli auf der Galopprennbahn Düsseldorf gestaltet das Bewegtbildkollektiv WARPED TYPE um Florian Breuer (Absolvent des Studiengangs Ton und Bild), die beiden Musik und Medien-Studenten Andreas Huck und Roland Nebe sowie Stefan Hings die Live Visuals.
Die neue, vierte Bühne des Festivals, den Teehaus Floor, bespielt das Quartett auf einer Breite von 13 Metern mit hochauflösenden Visuals in in Anaglyph 3D. Ausserdem werden an alle Festivalgäste kostenlose Rot-Cyan-3D-Brillen verteilt.
Auf dem Open Source Festival treten dieses Jahr unter anderem die New Yorker Club-Sensation
Hercules & Love Affair sowie Max Herre, Joy Denalane, Afrob und das Kahedi Radio Orchestra mit ihrem MTV Unplugged-Programm auf.

 

Stille Post
Am 10. Juli präsentieren die dreizehn Studenten im Vertiefungsmodul Visual Music im IMM ab 13 Uhr ihre Ergebnisse aus der Lehrveranstaltung Bildkomposition und -rhythmus bei Christian Schäfer (Dozent für Bildgestaltung/ Grafik).
Im Seminar wurde Musikvisualisierung in Form von Notationssystemen abseits unseres klassischen europäischen Notensystems behandelt. Untersucht wurden alternative Musiknotationen von bildenden Künstlern und Musikern.
In der praktischen Übung Stille Post zogen die Studenten per Losverfahren jeder ein Musikstück. Dieses sollte grafisch visualisiert werden – ohne unser konventionelles Noten- oder Schriftsystem zu benutzen. Die so entstandenen Noten wurden an einen anderen Teilnehmer ohne Musik, Titel oder sonstige Hinweise auf das Stück weitergegeben, der nun seine Interpretation der Notation einspielte. Der neu entstandene Track bekam einen Titel und wurde wiederum weitergegeben und von einem anderem Teilnehmer visualisiert, diesmal in Form eines Covers.
Präsentiert werden jetzt die Originalcover und die Ausgangsstücke, die alternativen Notationen, die neu entstandene Musik sowie die im Kurs gestalteten Cover.

 

Beschallung im Festivalsommer
Dipl.-Ing. Michael Ochs, Absolvent des Studiengangs Ton- und Bildtechnik und Lehrbeauftragter an der Fachhochschule Düsseldorf, ist diesen Sommer u.a. als lokaler FoH-Operator sowie Systemtechniker an der Alterna Stage bei Rock am Ring im Einsatz. Michael Ochs ist auch als lokaler Monitor-Operator an der Green Stage beim Sommerjam 2014 für den Monitorsound von 17 der dort spielenden Bands verantwortlich. Zudem zeichnet er für den Streaming Mixdown der 72 anliegenden Eingangssignale der Oper für alle in Düsseldorf verantwortlich.

 

Jupiter Jones Live-DVD und -CD
Im Dezember 2012 wurden vier aufeinanderfolgende Konzerte der Echo-Gewinner Jupiter Jones in Bild und Ton aufgezeichnet. An jedem Abend im Kölner Gloria spielte die Band eines ihrer bisherigen Alben.
Am 25. Juli erscheint die daraus resultierende Live-DVD und -CD Glory.Glory.Hallelujah!, die eine Auswahl von 20 Songs beinhaltet.
An der Produktion beteiligt waren die beiden Absolventen des Studiengangs Ton- und Bildtechnik, Dipl.-Ing. Niko Faust (Mixing) und Dipl.-Ing. Alex Kloss (Mastering) sowie der Ton und Bild-Student David Trapp (Mix Assistant).

 

CD-Produktion mit Unterstützung der Foo Fighters
BenjRose
, die Band des Kölner Singer und Sonwriters Benjamin Rose, hat im Juni ihr CD-Debüt BenjRose veröffentlicht. Benno Müller vom Hofe (Dozent für Hörspiel) ist Schlagzeuger und Co-Produzent.
Die Band verbindet eine musikalische Freundschaft mit den Foo Fighters. Die Foos nahmen während ihrer Europa Tour 2012 einen Song im Artfarm-Studio von BenjRose auf und ihr Keyboarder Rami Jaffee produzierte vier der Songs auf dem Album. Ross Hogarth (Hoax Productions, Kalifornien) hat gemischt, gemastert wurde im Monoposto-Mastering Studio in Düsseldorf. Im Herbst geht die Band nun auch auf Deutschland Tournee.

 

Ordnung aus Zufall und das Spiel mit der Zukunft
Am 8. Juli um 17 Uhr findet im Rahmen der Reihe Grundlagen künstlerischer Forschung der Vortrag von Hans-Christian Dany im Experimentallabor des IMM statt.
"Beim Roulette erlaubt eine Maschine zur Produktion von Zufall den Spielern den Genuss einer gesicherten Ordnung. Im kybernetischen Modell des Homöostaten hält das zufällige Rauschen von vier Generatoren das Systemprinzip ultrastabil. In der Kontrollgesellschaft erzeugen zahllose Maschinen ein zufälliges Rauschen, welches als eingeführte Energie den Wärmetod in den Regelkreisläufen aufschiebt. Alle drei Maschinen benötigen die Unbestimmtheit, um stabil zu bleiben. Was passiert, wenn ein weitere Maschine auftaucht, welche ich die Idioten nenne, und beginnt, mit Vorstellungen der Zukunft zu spielen?" 
Hans-Christian Dany, Künstler und Autor. Zuletzt erschien sein Buch Morgen werde ich Idiot. Kybernetik und Kontrollgesellschaft.

 

 

 

Aus den Studienschwerpunkten am IMM

 

Schwerpunkt Klassische Musikaufnahme:
Bayreuth 2014
Im August findet, parallel zu den Richard Wagner Festspielen, wieder das Festival Junger Künstler in Bayreuth statt. Dort treffen sich junge Musiker aus aller Welt, um Workshops zu absolvieren und Konzerte zu spielen. Auch in diesem Jahr sind Studierende des IMM für die Aufnahmen der Konzerte verantwortlich. Realisiert wird das Projekt von insgesamt 15 Studierenden, die in zwei Teams abwechselnd vor Ort sind. Die mit dem mobilen Equipment aufgenommenen Konzerte und Kammermusikproduktionen können mit Hilfe des hochschuleigenen Ü-Wagens unmittelbar nachbearbeitet und abgemischt werden. Besondere Konzerthighlights werden so noch während des laufenden Festivals auf CD veröffentlicht. Zusätzlich wird in diesem Jahr eine Videodokumentation über die Arbeit der Studenten in Bayreuth erstellt, welche den zukünftigen Teams einen Einblick in die vielseitigen Aufnahmemöglichkeiten geben soll.

 

Schwerpunkt Medienkomposition:
Booktrack – Lesemusik in E-Books
Die musikalische Begleitung audiovisuell gestalteter Inhalte - landläufig als Filmmusik bezeichnet - nimmt einen wichtigen Teil des Unterrichts im Schwerpunkt ein. Die Perspektiven medienbezogener Musik- und Tongestaltung erweitern sich jedoch von Jahr zu Jahr. Eine relativ neue Idee ist die Verbindung des Lesens mit multimedialer Unterstützung, genannt Booktrack.
Musik und Medien-Student Frederik Weißel hat den Trend im Rahmen seines Bachelorprojekts bei Prof. Andreas Grimm theoretisch, im Hinblick auf physische und ökonomische Voraussetzungen, untersucht und seine Analyse bestehender Booktracks zu einer Beispielvertonung weiterentwickelt.

 

Schwerpunkt Musikinformatik:
Total experiments and pop combinatorial combos
Das Musizieren im Ensemble ist eine der wichtigsten Bereiche der Musikinformatik, und Bands wie The Hub realisierten bereits in den 1980ern interessante diskursive Situationen mit vernetzten Computern. In Form eines Workshops mit der mexikanischen live coding pop Combo mico rex diskutieren und experimentieren wir anhand deren audiovisueller Arbeit zusammen mit Jan Schneider (Dozent für Ensemble: Jazz/Pop/Experimentell) und Prof. Julian Rohrhuber (Musikinformatik/ Medientheorie) einen Nachmittag über Wege zur algorithmischen Improvisation.
Ab dem kommenden Semester wird es am IMM ein Experimentalensemble geben, das Jan Schneider leiten wird und in dem die algorithmische Improvisation mit Programmierung, Instrumenten und Stimme einen wichtigen Platz einnehmen und Impulse aus der Musikinformatik aufnehmen wird. Die Veranstaltung am 2. Juli von 14 bis 17 Uhr im Experimentallabor ist ein Auftakt dafür.

 

Schwerpunkt Musikproduktion:
Workshop Band Recording
Am 1. Juli fand der Workshop Band Recording im aktuellen Vertiefungsmodul Musikproduktion statt.
Hierfür organisierte Johannes von Barsewisch (Studiengang Ton und Bild) eine Band um den 15-Jährigen Schlagzeuger Richard Münchhoff. Die jungen Talente spielten als Rhythmusgruppe mit Sängerin sowie kleinem Bläsersstz im Snarky Puppy-Stil. In Tonregie 1 und Studio 2 wurden verschiedene Mikrofone und Mikrofonpositionen und verschiedene Positionen der Band im Raum ausprobiert.
Mehrere Songs wurden unter der Leitung von Prof. Werner Roth sowie Gastprofessor Dieter Falk produziert.

 

Schwerpunkt Musik- und Medienmanagement:
Virale Kampagne
Im Vertiefungsmodul Musik- und Medienmanagement steht die Verknüpfung betriebswirtschaftlichen und juristischen Wissens mit den Besonderheiten der Medienbranche im Mittelpunkt der Ausbildung. In diesem Rahmen entstehen immer wieder interessante Projekt- und Abschlussarbeiten. In seiner Bachelorarbeit hat der Studierende Julius Natzel aktuell ein Konzept zur Gestaltung einer viralen Kampagne für einen jungen Künstler für klassische Musik entwickelt. Grundlagen dieses Konzepts ist ein motivationstheoretischer Ansatz in Verbindung mit Erkenntnissen des Neuromarketings.

 

Schwerpunkt Musik und Text:
Zu Gast: Radiokünstlerin Ulrike Janssen
Die Kölner Hörfunkregisseurin und Radiokünstlerin Ulrike Janssen wird am Freitag 18. Juli im Schwerpunkt Musik und Text über ihre Arbeit berichten. Sie ist Autorin von verschiedenen Features, akustischen Porträts und O-Ton-Collagen, u.a. über und mit Peter Kurzeck, Reinhard Jirgl, Herta Müller und Nicolas Born. 2011 erhielt sie den Karl-Szucka Preis für Hörspiel als Radiokunst für ihr experimentelles Feature Vogelherdrecherche, das sich um den früh verstorbenen Dichter Thomas Kling dreht.

 

Schwerpunkt Visual Music:
Ohr und Auge
Im Vertiefungsmodul Visual Music 2, dass über zwei Semester läuft, realisieren die Studierenden zum ersten Mal eine Visual Music-Produktion vom Konzept bis zur finalen Umsetzung. Dabei entstehen jedes Jahr ganz unterschiedliche Werke, von Live Visuals über abstrakte Experimentalfilme bis hin zu aufwendigen Rauminszenierungen und interaktiven Skulpturen.
Um zu verdeutlichen, dass die Komposition von Ton sowie Bild und vor allem der Dialog zwischen diesen beiden Wahrnehmungsebenen im Genre Visual Music von Bedeutung ist, unterrichten Andreas Kolinski (Computergestützte Medienkomposition) und Prof. Dr. Heike Sperling (Visual Music/ Digitale Bildmedien) die Studierenden im Sommersemester gemeinsam. Zum Abschluss dieser Lehrveranstaltung präsentieren die Studierenden jetzt ihre Konzepte, die im nächsten Semester umgesetzt werden.

 



IMM Chronik Juni 2014

 

Any Of Both bei WDR 2
Cuckoo Cookie heisst die aktuelle Single der Progressive-Indie-Pop Formation Any Of Both. Sie wird gerade bei WDR 2 vorgestellt. Als Studioprojekt am IMM gestartet, haben die fünf Musiker und Soundfetischisten aus Bonn, Düsseldorf und Essen gerade ihr Debütalbum RECIPES veröffentlicht. Aufgenommen wurde u.a. im renommierten Maarwegstudio 2 in Köln (Gentleman, Dominic Miller, Frida Gold). Bandgründer, Produzenten und Toningeneure von Any Of Both sind die beiden Absolventen des Studiengangs Ton- und Bildtechnik, David Schwager und Niko Faust, die bereits während des Studium die erste EP Vernal Fall realisierten. Das Mastering beider Platten verantwortet ebenfalls ein Absolvent des Studiengangs Ton- und Bildtechnik, Alex Kloss, der heute bei Tiimetools Mastering in Hannover arbeitet.
Any Of Both sind eine der fünf nominierten Bands, die das WDR 2 Sommer Open Air am 6. September in Remscheid als Supporting Act von Mando Diao, Element Of Crime und Jupiter Jones eröffnen können – die Entscheidung fällt per Online-Voting.

 

POP in DUS
Am 25. Juni veranstalten das Open Source Festival und POP in DUS das zweite Konzert ihrer #SourcedOut-Reihe. Außergewöhnliche Künstler spielen an ungewöhnlichen Orten. Dabei gibt es die Tickets nur zu gewinnen und die Orte werden bis zuletzt geheim gehalten.
Für das bevorstehende Konzert mit den grandbrothers produzierten Moritz Hils und Alexander Kühn (Studiengang Musik und Medien) einen Teaser, der grafisch abstrakt die Atmosphäre der Location festhält. Das Konzert am Mittwoch wird von Moritz Hils, Alexander Kühn, Max Angsten, Christine Marzi und David Ropertz aufgezeichnet und kann hinterher komplett im Internet angesehen werden.

 

Das Popmusikalische Quartett im Juni
Am 24. Juni lädt Prof. Dieter Falk wieder zum popmusikalische Quartett ins Düsseldorfer ZAKK. Eingeladen hat er Lisa Spielmann (Studiengang Musik und Medien), die als musikalischer Gast zwei Songs vorstellen wird, und Gregor Jansen, den künstlerischen Leiter der Kunsthalle Düsseldorf, als Talkgast.

 

Christian Schäfer unterwegs
Nach Auftritten unter anderem in München, Bordeaux und New York spielt der DJ und Dozent für Bildgestaltung/ Grafik am IMM seine spezielle Definition von House am 13. Juni in Tel Aviv (Bootleg Club) und am 20. Juni in Brüssel (Mr. Wong). Am 21. Juni wird es zudem noch ein spezielles Set bei The Flat Shows geben. Ein Festival, das in verschiedenen Privatwohnungen in Brüssel stattfindet.

 

Medialität algorithmischer Experimentalsysteme
Viele künstlerische Arbeitsweisen bewegen sich schon aus eigener Notwendigkeit an den Grenzen von Disziplinen und entwickeln auf diesem Weg neue technische Mittel. Insbesondere Experimente sollen systematisch solche Bereiche erschließen, statt sie dem Zufall zu überlassen. Ein Vortrag von Prof. Julian Rohrhuber im Institut für Informatik der Universität Clausthal behandelt aktuelle Tendenzen von sogennannten domänspezifischen Computersprachen, die sowohl künstlerische als auch wissenschaftliche Experimente möglich machen. Er wird dabei auch die aktuelle Arbeit der Studierenden im Schwerpunkt Musikinformatik einbeziehen und historisch kontextualisieren.

 

Aufzeichnung: Sinfonie Nr. 2 von Gustav Mahler
Am Sonntag den 15. Juni führten das Sinfonieorchester und der Oratorienchor der Robert Schumann Hochschule zusammen mit dem Mädchenchor am Essener Dom unter der Leitung von Prof. Raimund Wippermann die Sinfonie Nr. 2 (Auferstehungssinfonie) von Gustav Mahler auf.
Ein großes Team von IMM-Studenten zeichnete das Konzert in Ton und Bild auf. Im Ü-Wagen des IMM betreute Tonmeister Charel Bourkel (Studiengang Musik und Medien) die Aufnahme in Auro-3D und arbeitete dabei eng mit dem bildtechnischen Leiter Max Angsten (Studiengang Ton und Bild) zusammen, der für die Planung und den technischen Ablauf der Produktion zuständig war. Das gesamte Equipment stammte von Ludwig Kameraverleih aus München. Unterstützt von Regieassistentin Nikola Schulze Frenking (Studiengang Musik und Medien) koordinierte Regisseur Moritz Hils (Studiengang Musik und Medien) die Aufzeichnung des Konzerts mit insgesamt acht Kameras. Die Produktions- und Aufnahmeleiterin Sabrina Groß (Studiengang Musik und Medien) hatte ein Auge auf alle Abläufe und konnte am Ende stolz ein positives Resümee ziehen.
Moritz Hils wird nun auch für die Postproduktion und die Redaktion des Endprodukts zuständig sein, das Ende des Jahres im Verlag der Robert Schumann Hochschule unter dem Titel Auferstehung als DVD und Bluray erscheinen wird.

 

Komposition für Tanzstück The beat on us
Paul Große-Schönepauck (Studiengang Musik und Medien) hat in Zusammenarbeit mit dem Choreographen Jonas Woltemate die Musik für das Tanzstück The beat on us geschrieben und produziert, das am 21. Juni seine Premiere auf Kampnagel in Hamburg feiert. Das Stück untersucht das Verhältnis von Tanz und elektronischer Musik, und wird im Rahmen der Limited Edition von Kampnagel aufgeführt.

 

Studio5-Infotag 2014
Am 27. Juni ab 8.30 Uhr findet unter dem Motto Mediencup 14 – Anstoß für deine Zukunft der diesjährige Studio 5-Tag 2014 im Fachbereich Medien der Fachhochschule Düsseldorf statt. Studio5 steht kurz für StudienOrientierung im Fachbereich Medien.
Auch das Institut Fuer Musik Und Medien, das mit der FH D eng kooperiert und im gleichen Gebäude untergebracht ist, beteiligt sich an der Aktion: Um 9.30 und 11.30 Uhr gibt es je einen Rundgang durch die Studios und die Lehrräume sowie den Ton Ü-Wagen des IMM.

 

duerer bei Stefan Raabs Bundesvision Song Contest
Daniel Matz (Studiengang Ton und Bild) vertritt mit seiner Band duerer in diesem Jahr bei Stefan Raabs Bundesvision Song Contest sein Heimatland Thüringen. Am 20. September stehen sie in der Lokhalle Göttingen gemeinsam mit Marteria, Bosse, Andreas Bourani, Revolverheld, Max Mutze, Jupiter Jones und vielen anderen auf der Bühne. Zu sehen ab 20.15 Uhr auf Pro7.
duerer ist ein von Daniel Matz (Musik, Arrangements) und Danny Müller-Sixer (Text) ins Leben gerufene Projekt, das im Jahr 2012 entstand und ein Jahr später, bei ihrem dritten gemeinsamen Auftritt (inzwischen zu sechst), mit dem Gesamtsieg beim ThüringenGrammy 2013 erste Früchte trug. Verantwortlich für Dreh und Schnitt ihrrer Videobotschaft ist Lucas Grey, ebenfalls Student im Studiengang Ton und Bild.

 

Licht-Klang Netzwerk
Die Medienkunsthochschule Le Fresnyo - Studio nationale des Arts contemporains in Tourcoing (F) veranstaltet jedes Jahr die Austellung Panorama für die Arbeiten ihrer Studenten und eingeladenen Künstlern. Sie läuft vom 6. Juni bis zum 20. Juli.
Lukas Truniger, Absolvent des Studiengangs Musik und Medien sowie seit Oktober 2013 Studierender am Le Fresnoy, zeigt in diesem Rahmen sein Licht-Klang Netzwerk H.U.G.O. _ Huge unified geometric Organ. Die Installtion besteht aus einer Ansammlung abstrakt geometrischer Objekte aus Metall und Holz, die sich zu einem vereinten audiovisuellen Objekt verbinden. Mit einer Vielzahl von Sensoren erkennt die Installation Bruchteile seiner Umwelt und versucht in Form von Licht- und Klanggesten mit dem Publikum in Kontakt zu treten. Die Audioprogrammierung wurde von Lukas Vogel, Absolvent des Studiengangs Ton- und Bildtechnik, umgesetzt.
An der Austellung werden unter anderem auch Arbeiten von Robert Henke und Thomas McIntosh gezeigt.

 

Quadriennale Musiknacht
Zahlreiche Musiker und Künstler aus dem Umfeld des IMM bereichern das Programm der diesjährigen Quadriennale Musiknacht Musik über das Morgen hinaus am 14. Juni.
Im NRW-Forum Düsseldorf verzaubern die grandbrothers (IMM-Alumni Erol Sarp und Lukas Vogel) ihr Publikum mit filigranen Klängen aus präpariertem Konzertflügel und Live-Elektronik. Anlässlich der Ausstellung des Filmmuseums Visionen und Alpträume - Die Stadt der Zukunft im Film vertont das Duo Filmszenen aus vier stilprägenden, futuristischen Stummfilmklassikern: La Luna à un mètre von Georges Méliès, Ballet Mécanique von Fernand Léger, A Trip To Mars von Thomas Edison und Emak Bakia von Man Ray.
Im KIT - Kunst im Tunnel funktionieren die Durian Brothers mit Marc Matter, Dozent für Musik und Text, ihre Technics 1210er Plattenspieler zu analogen, perkussiven Klangerzeugern um und bieten ein explosives Technoset.
Das Konzert des Berliner Trios Brandt Brauer Frick im Robert Schumann Saal des Museum Kunstpalast bebilderte das Bewegtbildquartett WARPED TYPE um Florian Breuer (Absolvent des Studiengangs Ton und Bild) und den beiden Musik und Medien-Studenten Andreas Huck, Roland Nebe sowie Stefan Hings mit Live Visuals.

 

KUF spielt in der Filmwerkstatt
Das Trio KUF von Valentin Link (Studiengang Musik und Medien) gibt am 14. Juni um 21.30 Uhr ein Konzert in der Filmwerkstatt Düsseldorf. KUF bündelt elektronischen Minimalismus mit organischem Sound aus Piano, Kontrabass, Schlagzeug und Synthesizern.
Der Abend wird in Bild und Ton unter der Leitung von Lukas Baumgart (Studiengang Musik und Medien) aufgezeichnet und durch Projektionen von Felix Seeger live visualisiert. Das Video zum Konzert wird voraussichtlich Anfang August veröffentlicht werden.

 

IMM BASISLAGER: Heiner Martion über Lautsprecher und guten Klang
In seinem Vortrag am 26. Juni um 17 Uhr (IMM Studio A 2.24) wird Heiner Martion sein persönliches Ranking folgender Begriffe im Bezug auf den Klang von Lautsprechern erläutern: Natürlichkeit, Neutralität, Dynamik, Linearität, Phasenlage/ Zeit, Verzerrungen: Klirr-/ Intermodulation und das Abstrahlverhalten. Ausserdem wird er den Einsatzzweck bzw. -ort von Lautsprechern im Bezug auf deren Klang und der durch sie wiedergegebenen Musik diskutieren.
Heiner Basil Martion
studierte an der Technischen Universität in Berlin und schloss bei Prof. Manfred Krause in Studiotechnik ab. Ab 1997 baute Martion in Zusammenarbeit mit mehreren spezialisierten Firmen ein neues System auf: die ORGON, ein aktives Hornlautsprechersystem, das alle bisherigen Limits durchbrach.

 

Live-Videoübertragung des 43. moers festival
Eine Gruppe von Studierenden aus dem IMM unterstützt vom 5. bis zum 9. Juni die Kunsthochschule für Medien (KHM) bei der Live-Videoübertragung des 43. moers festival. Die zahlreichen Konzerte des renommierten Jazz-Festivals wurden live auf der Festivalhomepage und auf Arte Concert übertragen. Neben Kamera- und Regiearbeit konnten sich die Studierenden in Interviews mit den beteiligten Künstlern üben.
Beteiligt waren aus dem IMM: Melis Altan, Lilian Czolbe, Niklas Dalheimer, Simon Ebener, Valentin Link, Leon Müller, Lisa Spielmann und Cedric Wolffs.

 

 

 

Aus den Studienschwerpunkten am IMM

 

Schwerpunkt Klassische Musikaufnahme:
Hörspielproduktion In Gefahr
Im Rahmen des Modulbestandteils Hörspielproduktion lernen die Studenten im Sommersemester am konkreten Beispiel die Produktionsabläufe eines Hörspiels kennen. Die Studenten waren mit Benno Müller vom Hofe, Dozent für Hörspiel, im WDR Hörspielstudio, um dort die Sprecher für das Hörspiel In Gefahr, nach einer Kurzgeschichte von Daniel Kehlmann, aufzunehmen. Es sprachen unter anderem Tom Jacobs, Maja Bothe und Oliver Krietsch Mazura, allesamt beim WDR vielgebuchte Sprecher.
Im weiteren Verlauf arbeiten die Studenten nun in kleinen Gruppen an Schnitt und Sounddesign einzelner Szenen, bevor es gegen Ende des Semesters in die finale Mischung der Beispiele geht.

 

Schwerpunkt Medienkomposition:
Rap Germania
Gabriel Denhoff (Studiengang Musik und Medien) und Prof. Andreas Grimm haben gemeinsam Musik für eine WDR-Pilotproduktion geschaffen. In der für den KiKa geplanten Wissens-Comedy-Sendung findet neben der Darstellung anderer historischer Begebenheiten unter anderem die Schlacht am Teutoburger Wald im HipHop-Kontext statt. GabrielDenhoff und Prof. Grimm haben den Song komponiert und produziert.
Medienbezogene Musik- und Tongestaltung ist ein Fokus des Studienschwerpunkts Medienkomposition.

 

Schwerpunkt Musikinformatik:
Gleichgültigkeit als Prinzip
Der dritte Seminartag im Juni widmet sich drei großen Themenblöcken: ein close reading eines Ausschnitts von Hegels Wissenschaft der Logik zum Begriff des mechanischen Objekts, eine Vorstellung des Werks Mantra von Stockhausen und die Einführung in Grundlagen der stochastischen Klangsynthese unter Berücksichtigung von Xenakis generation dynamique. Als roter Faden gilt hier die Frage, wie das Prinzip der Gleichgültigkeit der Ausgangspunkt eines spannenden Prozesses werden kann: als äußerliches Nebeneinander von Objekten, das mit sich in Widerspruch gerät (Hegel), als durchlaufende Schwingung, die das Instrument zur Modulation eines Kontinuums werden lässt (Stockhausen), als Intensitätsgrad zwischen Abhängigkeit und Unabhängigkeit von Schallereignissen, die die kontinuierliche Variation zwischen Rauschen und Tonalität zum Kompositionsprinzip erhebt (Xenakis).

 

Schwerpunkt Musikproduktion:
Neues, mobiles MADI-Equipment
Die Tonausleihe des IMM verfügt seit kurzem über neues mobiles Recording Equipment, das aus dem Etat des Schwerpunkts Musikproduktion unter Leitung von Prof. Werner Roth angeschafft wurde. Dabei wird auf den digitalen Standard MADI gesetzt. Im Stagerack befindet sich der 32-kanalige, fernsteuerbare Mikrofonvorverstärker und Digitalwandler Andiamo.MC der Firma Direct.Out. Über ein 100 Meter Glasfaser-MADI-Kabel ist das Regierack verbunden. Durch ein RME-Interface und den MADI-Kopfhörerverstärker Ma2chbox lassen sich bis zu 64 Kanäle über die Workstation Sequoia 12 aufzeichnen und abhören. Ein Rough- oder Livemix kann über zwei kaskadierbare Avid-Artist-Mix erstellt werden. Auch eine unabhängige Backuplösung lässt sich über eine zweite MADI-Ader und eine zweite Workstation aufzeichnen.
Das System wurde von Ingenieur Peter Dombrowski in Zusammenarbeit mit den Tutoren der Tonausleihe entwickelt und umgesetzt.

 

Schwerpunkt Musik und AV-Produktion:
Benny Nuss in Studio 1
Im Rahmen der Veranstaltung Die Mehrkameraproduktion realisieren die Studierenden des zweisemestrigen Vertiefungsmoduls Musik und AV-Produktion am 25. Juni ihre dritte Ton- und Bildaufzeichnung im Mehrkameraverfahren. Vor den Kameras und Mikrofonen: Der Pianist Benny Nuss. Die Aufzeichnung wird betreut von Prof. Ulla Barthold (Dozentin für Bildgestaltung/ Kamera und Licht), Wolfgang Schukrafft (Dozent für Filmton-Gestaltung) und Prof. Manfred Waffender (Professor für Mediendramaturgie).

 

Schwerpunkt Musik- und Medienmanagement:
Urheberrechts- und Verlagsgesetz
Im Veranstaltung Musik- und Medienrecht 2 wird der Einstieg ins Urheberrechtsgesetz vertieft, das Verlagsgesetz anhand von Musikverlags- und Autoren(exklusiv)verträgen und die verwandten Schutzrechte behandelt. In diesem Zusammenhang werden Aufbau und Aufgaben von Verwertungsgesellschaften wie der GEMA und GVL präsentiert und aktuelle Alternativmodelle (Creative Commons, C3S, gemafrei) diskutiert. Anhand von Praxisbeispielen werden Urheberrechtsverletzungen analysiert und typische Vertragsarten (Bandübernahme- und Künstlerverträge und 360°-Modelle) vorgestellt sowie spezielle Verträge und ihre Grundlagen für die Bereiche Synchronisations- und Auftragsproduktionsgeschäft erarbeitet.

 

Schwerpunkt Musik und Text:
Zu Gast im Fachbereich Design der FH D
Die Studierenden des Vertiefungsmoduls Musik und Text sind am 16. Juni zu Gast im Seminar von Prof. Victor Malsy im Fachbereich Design der Fachhochschule Düsseldorf, wo sie historische Beispiele aus dem Bereich der akustischen Lautpoesie vorstellen. In diesem Bereich der Dichtung ist der Klang der Sprache wichtiger als die Bedeutung, es handelt sich dabei um eine Art poetische Sprechmusik, in dem das Spiel mit der Sprache im Vordergrund steht.

 

Schwerpunkt Visual Music:
Musikvisualisierung für Karlheinz Stockhausen
Am 10. Juli um 17 Uhr wird Johannes Conen seine Arbeit mit Karlheinz Stockhausen für dessen Opern-Zyklus Licht am IMM vorstellen.
Johannes Conen ist als Szenograf, Kostümbildner, Video- und Lichtdesigner tätig. Eine besondere und enge Zusammenarbeit verband ihn mit dem Komponisten Karlheinz Stockhausen, für den er mehrere Opern visualisierte.