28. Januar 2010
IMM Studio A 2.24
Andreas Schimmelpfennig über mehr Tiefe
Digitale Medien im Allgemeinen und das Internet im Speziellen sind per se ziemlich flach. Man schaut sie auf einem flachen Screen an, kann vielleicht sogar mit der Maus Bewegungen von Oben nach Unten, von Links nach Rechts ausführen, und eine Tastatur ist eine ebenfalls sehr zweidimensionale Angelegenheit.
"Die Audioebene ist die beste Möglichkeit, um diesem Medium zu mehr räumlicher, aber auch mehr emotionaler Tiefe zu verhelfen.", so Andreas Schimmelpfennig, Kreativdirektor bei der Design Agentur Elastique. aus Köln.
Er berichtet praxisnah von Möglichkeiten, Beschränkungen und Problemen beim Einsatz von Sound und Musik in Online-Projekten, sowie dem Potential, die Wirkung einer Website mit Hilfe der Audioebene vollständig zu verändern.
Gezeigt wird aber auch die Nutzung von Audio im Briefing- und Produktionsprozess, denn Musik und Töne sind die perfekten Träger und Vermittler von Emotionen.
Was liegt näher, als allen Projekt-Beteiligten, vor allen Dingen Designern und Animatoren, einen Audiotrack als Stimmungsbriefing vorzulegen, wenn es darum geht, die Gefühle zu beschreiben, die das finale Ergebnis transportieren soll?
Andreas Schimmelpfennig (Jahrgang 1974) studierte Design an der FH Düsseldorf, lebte eine Zeit lang in New York und ist seit 14 Jahren als Sound Designer für Fernsehsender, Werbung, Hörfunk und Spielfilm tätig. Ende 2005 gründete er mit seiner Frau Betty Schimmelpfennig und Karz von Bonin die Design Agentur Elastique. in Köln – eine mittlerweile vielfach national und international ausgezeichnete Special Force für Rich Internet Applications, Motion Graphics und Sound Design.
