08. Dezember 2011 17Uhr
IMM Studio A 2.24
Sabine Fischer über unverstandene Ideen
Hinter jeder Idee lauert ein Erfolg: Deshalb hat die wissenschaftliche und praxisorientierte Auseinandersetzung mit Ideen, ihrer effektiven Generierung und ihrer effizienten Ausgestaltung und Verwertung eine so große Bedeutung. ABER: Die Güte einer Idee wird nicht zuerst an ihrem Inhalt gemessen – sondern daran, dass man sie erst einmal als solche versteht! Vor der Beurteilung einer Idee steht ihre Identifikation als Idee (sic!).
Malcolm Gladwell, Autor des US-amerikanischen Magazins The New Yorker und Publizist hat in einem Interview im Zeit-Magazin vom 28. Mai 2009 die alles entscheidende Frage gestellt: „Man muss eine Idee elegant und effizient vorstellen und auswerten. Ich frage mich immer: Was ist die minimale Menge an Information, die ich mitteilen muss, um noch den Kern einer starken Idee zu vermitteln?“ Sabine Fischer hat nun die Antwort.
Sabine Fischer berät Unternehmen im Einsatz und Umgang mit Information und ihrer Wertschöpfung in der digitalen Gegenwart. Seit 1995 beschäftigt sie sich intensiv mit der Entwicklung und Planung von digitalen Medienformaten, deren Vermarktbarkeit und ihrem Prozesswandel. Als Spezialistin für digitale Strategien erforscht sie ungenutzte Potentiale im Kerngeschäft von Unternehmen und entwickelt gemeinsam mit ihnen neue Lösungen und Produkte.
Parallel zu ihrer Beratertätigkeit lehrt und forscht sie im Bereich Medienmanagement seit vielen Jahren als Gastprofessorin in Deutschland (Universität der Künste / Universität St. Gallen, Humboldt-Viadrina School of Governance) und der Schweiz (Hochschule für Gestaltung und Kunst Basel, Schule für Gestaltung Bern). Sie hat Transdisziplinäres Management als Schnittstellenthema im digitalen Markt von Ökonomie und Kreativität, Hochschule und Unternehmen etablieren können.
In ihrer Dissertation Wie kommt die Idee in die Welt? geht Sabine Fischer dem Phänomen der unverstandenen Idee auf den Grund.

