Medienkomposition

Im Studienschwerpunkt Medienkomposition wird durch kompositorische Übungen eine stilistische Flexibilität über eine große musikalische Bandbreite vermittelt. Die Studenten erlangen die Fähigkeit, sowohl zu Bild und Text als auch genre-spezifisch und kundenorientiert zu komponieren.

Durch die Arbeit mit Foley und Sounddesign werden alle Bereiche der bildbezogenen Tongestaltung behandelt und die Fähigkeit, im Team unter Druck zu arbeiten, geschult.

 

Halbe Portionen

Bei diesem mittellangen Kurzfilm (50 min) von Martin Büsker über die zufällige Begegnung von Umut und Luka, aus der eine ungewöhnliche Freundschaft wird, haben viele IMM-Studierende in der Tonpostproduktion mitgewirkt.
Neben Andrew Mottl und Benjamin Simon (Sound Supervising) trug Miriam Voth im Rahmen ihrer Fachprüfung Ton 2 bei Prof. Andreas Grimm und Olaf Mierau mit Dialogschnitt, Atmos und surrealem Sounddesign zum Erfolg der preisgekrönten Produktion (u. a. Max Ophüls Preis 2011) bei.
Ein dreiminütiger Ausschnitt zeigt die Wirkung ihrer Arbeit.

 

Interview

Der mehrfach preisgekrönte Kurzfilmthriller von Sebastian Marka (Buch: Michael Proehl, Musik: Thomas Mehlhorn) inszeniert das Interview eines ambitionierten Journalisten mit einem Serienmörder als intensives Kammerspiel mit überraschenden Wendungen.
Helene Seidl, Studierende am IMM, war im Rahmen ihrer Fachprüfung Ton 2 bei Prof. Andreas Grimm und Olaf Mierau für Originalton, Tonschnitt und Sounddesign (5.1 surround) verantwortlich.
Der Ausschnitt (stereo) umfasst fünfeinhalb Minuten.

 

Little Red

Little Red, ein zehnminütiger Kurzfilm von Eva Perlovici, erzählt von einem etwa dreizehnjährigen Mädchen, das sich seiner erwachenden Sexualität bewusst wird. Die surrealen, traumhaften Bilder des Films, die nach einer nüchternen, realistischen Exposition folgen, nahm Felix Rösch, Studierender am IMM, als Grundlage für eine Filmmusik, in der spätromantischer, märchenhafter Orchesterklang durch tontechnische Verfremdungen zu einem emotional ambivalenten und gerade deswegen faszinierenden Klangereignis transformiert wird.
Felix Rösch gewann mit dieser Arbeit im künstlerischen Wahlpflichtfach, eingespielt mit dem Deutschen Filmorchester Babelsberg, den Hauptpreis der Score Competition des Berlinale Talent Campus 2011. Der Ausschnitt zeigt die zweite, fantastische Hälfte des Films bis zur Rückkehr in die Realität.

 

This is not real

Ein kleiner Junge versucht, seiner bedrückenden Umgebung in ein erträumtes Himalaya zu entfliehen. Die ultimative Flucht, die komplette Abkopplung von der Welt. Allerdings erweist sie sich als verstörendes Spiel mit den Realitäten.
Julian Scherle, Studierender am IMM, gewann mit dem Sounddesign zu diesem mehrfach preisgekrönten animierten Kurzfilm von Gergely Wootsch den Preis für das Beste Sounddesign des British Student Film Festivals. Es war zudem Julian Scherles Fachprüfung Ton 2 bei Prof. Andreas Grimm und Olaf Mierau.

 

The Faktory

"Felix Rösch gelingt es mit seiner Neuvertonung, eine an sich komplexe Geschichte mit großer Leichtigkeit und fließender Durchgängigkeit akustisch zu verdichten. Mit hoher Musikalität verbindet er auf organische Weise mit akustischen Instrumenten erzeugte Musik mit elektronischen Klängen. Seine Komposition unterstützt die Dynamik der Bilder auf viel versprechende und nicht zuletzt unterhaltsame Weise."
So begründet die hochkarätig besetzte Jury (u.a. Hollywood-Komponist John Frizzell, Lola-Preisträger Niki Reiser und Marcel Barsotti, Komponist von Die Päpstin) die Verleihung des Europäischen Filmmusikpreises New Sound in European Film an Felix Rösch, Studierender am IMM.
Felix Rösch komponierte und produzierte eine neue Filmmusik für den Animationsfilm The Faktory, eine Arbeit des französischen Regisseurs und Videodesigners Yann J. Der Wettbewerb, zum sechsten Mal ausgetragen, fand im Rahmen der SoundTrack_Cologne statt, dem Kölner Kongress und Festival zu Musik und Ton in Film und Medien.