Musik und AV-Produktion

Im Schwerpunkt Musik und AV-Produktion werden technische, gestalterische und künstlerische Kompetenzen vermittelt. Die praktische Handhabung von modernen Aufnahmegeräten und der Zugang zu gut ausgestatteten Postproduktionseinheiten ermöglicht den Studierenden die praktische Herstellung eigener audiovisueller Produkte. Neben der Fähigkeit Aufzeichnungen, Fernsehsendungen und Filme kritisch zu beurteilen entwickeln die Studierenden eine eigene künstlerische Ausdrucksweise.

 

Story Of Spring

Eine alter Mann, seltsame wandelnde Fernseher, eine Reise ins Ungewisse.
Für die Band KUF produzierten Richard Eisenach und Simon Stimberg ein abstraktes Musikvideo, das die Reise eines alten Mannes beschreibt, der sich, verfolgt von Wesen mit Fernseherköpfen, auf den Weg zu sich Selbst aufmacht.

 

Global Tala

Der Name Global Tala steht für das Rhythmuskonzept, das Ramesh Shotham (Indien) über viele Jahre hinweg entwickelt hat. Als Inspiration dient das südindische Tala-System, das gute Voraussetzungen bietet, auf andere Instrumente und andere Arten von Musik übertragen zu werden. Zur Vermittlung dient neben Noten die Trommelsprache Konakol. Das Konzept soll als Sprungbrett für eine gemeinsame musikalische Sprache und als Inspirationsquelle für die ausgewählten Musiker dienen. Ein entscheidender Aspekt ist die Begegnung musikalischer Ideen und Konzepte aus der europäischen Musikkultur mit musikalischen Traditionen außereuropäischer Länder, wobei die indische Musik eine zentrale Rolle einnimmt. Für das Dialog-Projekt hat Shotham die Musiker Bradford Catler (USA), Zoltan Lantós (Ungarn) und Christopher Herrmann (Deutschland) ausgewählt, die alle neben hervorragenden technischen Fähigkeiten in der Lage sind, sich über verschiedene musikalische Sprachen ausdrücken.
Die Musikdokumentation von Simon Stimberg und Richard Eisenach begleitet den kreativen Prozess der Musiker vom Proberaum bis zum ersten Konzert.

 

Approximation Festival X Trailer

Das Approximation Festival fand 2014 zum zehnten Mal in Düsseldorf statt. Vom 18. bis 23. November 2014 standen insgesamt zwölf Acts aus unterschiedlichen Bereichen der zeitgenössischen Musik auf der Bühne der Filmwerkstatt und des Salon des Amateurs. Ein Team des Instituts Fuer Musik Und Medien war vor Ort um alle Konzerte aufzuzeichnen und mit den Künstler/innen ins Gespräch zu kommen.
Beteilgt waren die IMM-Studierenden Jonathan Kastl (Regie), Aaron Jablonski, Torsten Büttner, Andreas Huck und Jonathan Kastl (Schnitt), Lennart Saathoff, Simon Stimberg, Felix Zilles-Perels, Ale Bachlechner, Johannes Leppkes, Lukas Baumgart, Leon Müller, Aaron Jablonski, Matthias Rohde und Lambert Windges (Kamera) sowie Nicolas Neteler und Simon Behrendt (Ton). Für den Livesound zeichnet Der Gute Ton verantwortlich.
Das Projekt entstand im Schwerpunkt Musik und AV-Produktion.

 

Dancing Heels

Bei der Produktion dieses Musikvideos arbeiteten rund 30 Studenten des IMM und des Fachbereichs Darstellende Künste der Folkwang Universität der Künste zusammen.
Grundlage war der Song Dancing Heels von Matthew Wood. Mit viel Herzblut der Ausführenden und mit der Unterstützung der IMM-Bildausleihe, des Schauspielhauses Bochum (Ausstattung, Kostüm) sowie des pottporus e.V. Bochum (Drehort) produzierten die Studierenden einen visuell aufwendigen Clip. Das IMM-Produktionsteam bestand aus: Clemens Hörlbacher und Benjamin Pfänder (Lichtgestaltung), David Füsgen (Kamera, künstlerische Farbbestimmung), Lucas Grey (Kamera) und Johannes Niehaus (Regie, Schnitt, Produktionsleitung).

 

Time in Depth

Das Animationsvideo für die Band Excessive Visage, deren Komponist und Gitarrist Torsten Lang (Studiengang Musik und Medien) ist, entstand in Zusammenarbeit mit der Sängerin Larissa Blau. Erzählt wird die Geschichte eines Mädchens, das wegen seiner drogenabhängigen Mutter von zu Hause wegläuft.
Bei der dreimonatigen Produktion des Videos spielten die Macher mit einer Vielzahl an analogen Materialien und digitalen Tricks. Die zuweilen diffusen und skurrilen Inhalte spiegeln die Musik der Band wieder und geben ihr ein filmisches Gesicht.
Das Musikvideo entstand als Bachelorarbeit im Schwerpunkt Musik und AV-Produktion.