Information für Studienbewerber

Derzeit werden zwei unterschiedliche Studiengänge angeboten:

 

1. Der achtsemestrige Studiengang Musik und Medien, der mit dem Bachelor of Music (B.Mus.) abschließt.

 

2. Der achtsemestrige Studiengang Ton und Bild, der in Kooperation mit der Fachhochschule Düsseldorf realisiert wird und mit dem europäischen Abschluss Bachelor of Engineering (B.Eng.) abschließt.

 

Die Anmeldeformulare zum Feststellungsverfahren für die beiden vorgenannten Bachelor-Studiengänge können bis zum 15. März eingereicht werden.

 

Der Diplomstudiengang Ton- und Bildtechnik, der von der Fachhochschule Düsseldorf und der Robert Schumann Hochschule gemeinsam angeboten wird, läuft aus. In diesen Studiengang werden keine neuen Studierenden mehr aufgenommen.

 

 

Weitere Informationen

Achim Polzer

Robert Schumann Hochschule

Studierendensekretariat

+49.211.4918.100

mailto:achim.polzer@rsh-duesseldorf.de

 

 

Informationen zu den Arbeitsproben

Die Bewerbung für die Studiengänge Ton und Bild und Musik und Medien beinhaltet die Einreichung von Arbeitsproben. Die Beurteilung dieser Arbeiten kann dazu führen, dass die Eignungskommission von einer Einladung der/des Bewerberin/Bewerbers zu den weiteren Teilen des Eignungsprüfungsverfahrens absieht.

Eingereicht werden müssen mindestens zwei Arbeiten aus zwei verschiedenen der acht Schwerpunkte des Studiengangs Musik und Medien: Klassische Musikaufnahme, Medienkomposition, Musikinformatik, Musikproduktion, Musik und AV Produktion, Musik- und Medienmanagement, Musik und Text oder Visual Music. Eine eindeutige schriftliche Zuordnung zu den Schwerpunkten ist erforderlich. Den eingereichten Arbeiten ist jeweils eine DIN A4 Seite mit Erläuterungen zu deren Entstehung hinzuzufügen.


Als einzureichende Arbeiten gelten:

a) Klassische Musikaufnahme: Max. 10-minütiger Ausschnitt aus einer Tonaufnahme klassischer/ moderner Musik (akustische Instrumente) oder ein max. 10-minütiger Ausschnitt eines selbst produzierten Hörspiels oder einer Toncollage. Um die persönliche Vielfalt zu dokumentieren, können auch verschiede kleinere Arbeiten im jeweiligen Bereich in der Länge von insgesamt max. 10 Minuten eingereicht werden.

b) Medienkomposition: Arbeitsmappe mit eigenen Kompositionen bzw. Arrangements von Musik mit funktionalem Charakter (zu Film/Bild/Text) als Produktion (auf CD oder DVD) und/oder in Noten/Leadsheets.

c) Musikinformatik: Eine Arbeit aus dem Bereich der Computermusik oder der algorithmischen Klangkunst: z.B. eine maximal 10-minütige Komposition als Tonträger (CD oder DVD) und Begleittext, eine interaktive Arbeit als lauffähige Stand-alone-Software (mit einfacher Anleitung sowie technischer und inhaltlicher Dokumentation auf CD-ROM), oder (bei installativen, ortsgebundenen Arbeiten) eine Dokumentation, aus der sich das Werk erschliesst (z.B. einfache Filmaufnahme als Quicktime Movie).

d) Musikproduktion: Insgesamt max. 10-minütige Arbeit bzw. Auschnitt/e aus dem Bereich Jazz/ Popularmusik wie z.B. Aufnahme akustischer Instrumente, Midi-/ computergestütze Musikproduktion oder Live-Aufnahme. Format: Audio-CD.

e) Musik und AV Produktion: Max. 10-minütiges Werk gestaltet mit audiovisuellen Mitteln (Kurzfilm, Mehrkameraaufzeichnung, Animation, Dokumentation o.ä.). Format: Quicktime Movie auf CD oder DVD. Der Clip muss in Quicktime auf Mac und PC abspielbar sein.

f) Musik- und Medienmanagement: Konzept für ein Unternehmen im Bereich Musik und Medien.

g) Musik und Text: Essay, Rezension, Reportage o.ä. zu einem musikrelevanten Thema (max. fünf Seiten) oder freie künstlerische Arbeit in Textform (z.B. Songtext, Kurzhörspiel, Lyrik, Akustische Kunst, Sprachspielereien etc.) – ggf. auch in Skizzenform.

h) Visual Music: Max. 3-minütiger Clip/ Video. Visualisierung von Musik bzw. Ton in bewegten Bilder (Video) oder Animationen (Motion Graphics), dabei müssen Ton und Bild einen klar zu erkennenden Bezug zueinander haben. Format: mov, avi oder m4v Datei auf CD oder DVD. Der Clip muss in VLC auf Mac und PC abspielbar sein.

Im Falle einer Einladung zur weiteren Durchführung des Eignungsprüfungsverfahrens erfolgt die Feststellung der künstlerischen Eignung zum medienbezogenen Arbeiten durch ein Gespräch mit der Eignungsprüfungskommission.
 

Informationen zur Feststellung der künstlerisch-musikalischen Eignung
Die Feststellung der künstlerisch-musikalischen Eignung für das angestrebte künstlerische Instrumentalfach bzw. Gesang erfolgt durch musikalischen Vortrag. Der Schwierigkeitsgrad der Stücke fließt in die Bewertung mit ein.
Zur Prüfung zugelassene Instrumente: Klavier, Orgel, Keyboard/Jazzpiano, Jazz-/ E-Gitarre, E-Bass, Jazz-Kontrabass, Schlagzeug (klassisch), Drumset, Perkussion, Jazz-Trompete, Jazz- Posaune, Jazz-Saxophon, Jazz-Flöte, Jazz-Klarinette, alle Orchesterinstrumente, Gitarre (klassisch), Blockflöte, Gesang und Jazz/Pop-Gesang.


Soll das künstlerische Instrumentalfach dem Studiengang Musik (Klavier, Orgel, Schlagzeug (klassisch), Orchesterinstrumente, Gitarre (klassisch), Blockflöte, Gesang) entstammen, ist nach Maßgabe der Auswahlkommission aus einer Liste von drei vorbereiteten, stilistisch unterschiedlichen Stücken vorzutragen.


Im Bereich eines angestrebten künstlerischen Instrumentalstudiums von Keyboard/Jazzpiano, Jazz-/E-Gitarre, E-Bass, Jazz-Kontrabass, Drumset, Perkussion, Jazz-Trompete, Jazz-Posaune, Jazz-Saxophon, Jazz-Flöte, Jazz-Klarinette und Jazz/Pop-Gesang sind folgende Eignungsanforderungen zu erfüllen:

1. Keyboard/ Jazzpiano
a) Solovortrag einer Improvisation oder eines vorbereiteten Klavierstückes nach notierter Vorlage (Chick Corea Children Song, Oscar Peterson Jazz Exercises & Pieces for the Young Pianist, Dave Brubeck o. ä.).
b) Improvisation über einen vorbereiteten Standard (Jazz/Latin/Blues) in time (mit durchgehendem Rhythmus) mit Begleiter oder zu Playalong.
c) Vom-Blatt-Spiel eines einfachen Titels aus dem Real Book und eines einfachen Klaviersatzes.

2. Jazz-Gitarre/ E-Gitarre
a) Solovortrag  eines vorbereiteten, anspruchsvollen Stückes, sei es Transkription (z.B. eines Themas in Chord-Melody-Spielweise), die Adaption eines klassischen Werkes für E-Gitarre oder eine Eigenbearbeitung aus dem Bereich Jazz oder Pop.
b) Improvisation über ein vorbereitetes Stück (Stilistik wahlweise Jazzstandard/Latin oder Blues) mit Begleiter oder zu Playalong.
c) Vom-Blatt-Spiel einer vorgelegten Melodie.

3. E-Bass
a) Solovortrag eines vorbereiteten, anspruchsvollen Stückes, sei es Transkription, die Adaption eines klassischen Werkes für E-Bass oder eine Eigenbearbeitung aus dem Bereich Jazz oder Pop.
b) Begleitung und Improvisation über ein vorbereitetes Stück (Stilistik wahlweise Jazzstandard/Latin oder Blues) mit Begleiter oder zu Playalong.
c) Vom-Blatt-Spiel einer vorgelegten Basslinie.

4. Jazz-Kontrabass
a) Solovortrag eines vorbereiteten, anspruchsvollen Stückes, sei es Transkription, Adaption eines klassischen Werkes für Kontrabass oder eine Eigenbearbeitung aus dem Bereich Jazz oder Pop; der Vortrag kann wahlweise mit dem Bogen oder pizzicato dargeboten werden.
b) Begleitung und Improvisation über einen vorbereiteten Jazzstandard mit funktionaler Harmonik (z.B.: Autumn Leaves, Blue Bossa, Doxy, Blues-Schema etc.) mit Begleiter oder zu Playalong.
c) Vom-Blatt-Spiel einer vorgelegten Basslinie.

5. Drumset
a) Solovortrag eines vorbereiteten, ausnotierten Stückes für das komplette Set.
b) Ein Titel (binär oder ternär) nach eigener Wahl (z.B. Mercy Mercy oder ein ähnlicher Standard), mit Begleiter oder zu Playalong. Im Stück wird ein Improvisationsteil gespielt z. B. Groove/ 4 Takte Drumsolo (Fours).
c) Vom Blatt-Spiel eines vorgelegten Stückes auf der Snare Drum. Tempo nach eigener Wahl.

6. Perkussion
a) Solovortrag eines vorbereiteten Rudimental Stückes auf der Snare Drum oder Timbales. Literaturbeispiel: Charley Wilcoxon - All-American Drummer.
b) Demonstration grundlegender Spieltechniken auf der Conga: Open Stroke, Closed/Open Slap, Basston, Muff, Floating Hand. Basic Grooves auf Bongos (martillo) und Conga (tumbao). Kenntnis grundlegender Rumba- und Son-Claves.
c) Vom-Blatt-Spiel: Klatschen eines notierten, synkopierten Rhythmus.

7. Jazz-Trompete
a) Solovortrag einer einfachen Klassischen Etüde bzw. eines Klassischen Stückes (z.B. Arban, Clarke, Allen Vizzutti) oder Vortrag einer Jazz-Transkription eines Trompetensolos (z.B. Chet Baker, Miles Davis).
b) Improvisation über einen vorbereiteten Jazz- (z.B. Take The A Train, Satin Doll, Autumn Leaves) oder Pop-Standard mit Begleiter oder zu Playalong.
c) Vom-Blatt-Spiel einer vorgelegten Melodie.

8. Jazz-Posaune
a) Solovortrag einer einfachen Klassischen Etüde bzw. eines Klassischen Stückes oder Vortrag einer Jazz-Transkription eines Posaunensolos (z.B. Kai Winding, J.J. Johnson).
b) Improvisation über einen vorbereiteten Jazz- (z.B. Take The A Train, Satin Doll, Autumn Leaves) oder Pop-Standard mit Begleiter oder zu Playalong.
c) Vom-Blatt-Spiel einer vorgelegten Melodie.

9. Jazz-Saxophon/Jazz-Flöte/Jazz-Klarinette
a) Solovortrag eines transkribierten Jazzsolos. Die Transkription kann selbst erstellt sein oder aus einem veröffentlichten Werk ( z.B. Charlie Parker Omnibook) gewählt werden.
b) Improvisation über einen vorbereiteten Jazz- (z.B. Autumn Leaves, Blue Bossa, All the things you are) oder Pop-Standard mit Begleiter oder zu Playalong.
c) Vom-Blatt-Spiel einer vorgelegten Melodie.

10. Jazz-/Pop-Gesang
a) Vortrag eines vorbereiteten Jazz-Pop Stücks (z.B. Standards des American Songbook, Blues, Beatles, Stevie Wonder, Sting, Bossa Nova etc.), selbst begleitet, mit Begleiter oder zu Playalong. Auch Eigenkompositionen sind willkommen. Der Vortrag sollte einen Improvisationsteil enthalten, entweder Jazz-Scat-Improvisation oder freie Melodiegestaltung.
b) A capella Singen (ohne Verstärkung oder Begleitung!) eines vorbereiteten Jazz-Pop Stücks.
c) Vom-Blatt-Singen einer Solo- und einer einfachen Chorstimme.

Für alle Jazz/Pop-Instrumente
- Bei vorbereiteten Stücken müssen jeweils sechs Kopien der Noten oder Leadsheets zur Prüfung vorgelegt werden.
- Mit der Studienbewerbung wird die Nennung der vorbereiteten Stücke erwartet.
- Wird ein Begleiter gewünscht, soll dies in der Studienbewerbung mitgeteilt werden. Begleiter ist ein Dozent der Hochschule.