Prof. Phillip Schulze (Vertretung)

Professor für Musikinformatik

 

phillip.schulze@remove-this.musikundmedien.net

phillip-schulze.de

 

Phillip Schulze, Jahrgang 1979, studierte Medienkunst und Szenografie an der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe im ZKM, unter anderem bei Anna Jermolaewa, Paul Modler, Siegfried Mauser, Michael Saup, und Penelope Werli. Gefolgt von einem Master-Studium der Komposition an der Wesleyan Universität CT, USA bei Anthony Braxton, Ron Kuivila, und Alvin Lucier.

 

Phillip Schulzes Arbeiten oszillieren zwischen unterschiedlichen künstlerischen Ausdrucksformen. Einerseits konzentriert er sich auf Kompositionen für klassische Musikinstrumente, elektroakustische Musik mittels Synthesizer, und selbst entwickelten Softwareinstrumenten. Gleichbedeutend, ereignen sich viele seiner Arbeiten in den visuellen Kunstkontexten. 

Die daraus resultierenden, meist raum-, und situationspezifischen Artefakte, erzeugen Erfahrungs- und Handlungsräume: Klang-, Licht- und Videoinstallationen ebenso wie erweiterte Konzertsituationen werden entworfen, um Schnittpunkte und Verknüpfungen zwischen visuellen und auditiven Erfahrungen, sowie Beziehungen von Mensch, Objekten und Umgebungen zu finden, zu untersuchen und zu hinterfragen.

Schulzes Arbeiten wurden in Deutschland, Frankreich, Österreich, Polen, Schweiz, Niederlande, Korea, China, Japan, Singapur, Australien, Kanada, und den USA aufgeführt und installiert, unter anderem in Institutionen wie: Düsseldorfer Kunstverein/Kunsthalle, Badischer Kunstverein, Art Institute Chicago, EyeBeam NYC, Musterraum München, Kunst Museum Bonn, Kumho Museum of Art, Transmediale Berlin, K21 Schmela Galerie, Ars Electronica, Moers Festival, Fluctuating Images, Diapason Gallery, Japan Media Art Festival, Kunst Film Biennale Köln, Deutschlandradio Kultur, Bains Numeriques, V2 Rotterdam und Viper Basel.

 

Nach dem Studium lebte Schulze als freier Künstler in Brooklyn, New York. Anschliessend forschte er bis Ende 2009 zusammen mit Louis-Philippe Demers und Armin Purkrabek als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich Medienkunst an der School of Art, Design & Media in Singapur. Forschungsbereiche waren interaktive visuelle und auditive Umgebungen und Schnittstellen. Mit einigen der daraus entstandenen Projekten, wie z.B. den Tiller Girls, eine Tanz, Licht, und Klang-Performance mit zwölf autonomen Robotern, ist Schulze global auf Tour.  

 

Seit 2006 gibt Schulze Vorlesungen und Workshops an verschiedenen akademischen Institutionen, wie z.B. an der University Alabama, der Wesleyan University und der Bauhaus Universität Weimar.

Von 2009 bis 2010 kuratierte Philip Schulze den Raum Mintrop 20 in Düsseldorf, einem Ort für neue, experimentelle, visuelle und auditive Kunst sowie Performances.  

2010 erhielt Schulze den Audi Art Award und ein Honory Mentioning im Bereich Digitaler Musik & Klangkunst der Ars Electronica in Linz.

 

2011 berief ihn die Robert Schumann Hochschule als Vertretungsprofessor für Musikinformatik an das Institut Fuer Musik Und Medien.