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CHRONIK

Willkommen auf der Chronik des Institut Fuer Musik Und Medien (IMM) der Robert Schumann Hochschule (RSH) in Düsseldorf.


Wenn Sie über die Aktivitäten am IMM und die Neuigkeiten aus den acht Studienschwerpunkten auf dem Laufenden gehalten werden möchten, können Sie sich hier anmelden und erhalten dann den monatlichen Newsletter.

 

IMM Chronik März 2015

 

netwars / out of CTRL gewinnt bei SXSW
Die interaktive Webdoc zu netwars / out of CTRL hat bei den diesjährigen SXSW Interactive Innovation Awards den Preis in der Kategorie Visual Media Experience gewonnen. Das multimediale Weberlebnis zum Thema Cyber-Spionage und digitale Kriegsführung wurde von Miiqo Studios zusammen mit der Produktionsfirma Filmtank entwickelt.
Für die Gestaltung der Tonebene der Webdoc und auch der restlichen crossmedialen Produktion, in Form einer Dokumentation sowie einer Interactive Graphic Novel in bisher drei Episoden für iOS, waren die Absolventen des Diplomstudiengangs Ton- und Bildtechnik, Andrew Mottl (Sound Design) und Christian Barth (Musik), verantwortlich.

 

Donnerhall mit Streichquartett
Am 19. März um 19 Uhr präsentiert Moritz Hils, Studierender im Studiengang Musik und Medien, im museum kunstpalast in Düsseldorf seine audiovisuelle Rauminstallation quartett / fragmente. In Zusammenarbeit mit dem converse string quartet und unterstützt von Leon Müller (Technische Leitung), Charel Bourkel (Tonmeister), Raphael Janzer (Licht) und Lukas Baumgart (Farbkorrektur) entstand die Arbeit (16 Videostreams, 8-Kanal-Audio, 30 Minuten Länge) als Projekt bei Prof. Manfred Waffender im Studienschwerpunkt Musik und AV-Produktion.
Den prestigeträchtigen Rahmen der Uraufführung bietet DIE GROSSE Kunstausstellung NRW Düsseldorf 2015, die insgesamt 130 KünstlerInnen in den Sparten Malerei, Grafik, Plastik, Objekt, Installation, Foto und Video eingeladen hat. In diesem Jahr ist die Robert Schumann Hochschule zu Gast in der Reihe Donnerhall und präsentiert an drei Donnerstagabenden studentische Projekte.

 

39 - WDR HörSpiel nominiert für den Deutschen Computerspielpreis 2015
Die von Dipl.-Ing. Christian Sander, Absolvent des Studiengangs Ton- und Bildtechnik, und Achim Fell gegründete Firma Dear Reality ist zur Preisverleihung des Deutschen Computerspielpreis 2015 in Berlin
eingeladen. Ihre über 78.000 mal geladene HörSpiel-App 39 für iOS und Android ist in der Kategorie Beste Inszenierung nominiert. Die Kategorie prämiert den besten Einsatz inszenatorischer Stilmittel wie Sound, Grafik und/oder Erzählkunst (Storytelling) in einem aus Deutschland stammenden Spiel. Eine Besonderheit von 39 ist die Implementierung der firmeneingenen Audio-VR-Engine DEar API für Kopfhörer, mit der sich Klangquellen virtuell im Raum positionieren und damit völlig neue auditive Erzählformen realisieren lassen.

 

klangmalerei.tv in der Documentary Campus Masterschool 2015
Die junge Musikfilm-Produktionsfirma klangmalerei.tv um die IMM-Alumni Florian Breuer, Maurice Graf und Michael Zöllner ist auf dokumentarische Musikvisualisierung spezialisiert. Nach ihrer Förderung durch ein Gründungsstipendium des Mediengründerzentrums NRW im Jahr 2014 sind die Gründer nun nach erfolgreicher Bewerbung in die Documentary Campus Masterschool 2015 aufgenommen worden. Das Programm begleitet junge Dokumentarfilmer zehn Monate auf dem Weg vom Konzept, über erfolgreiches Pitchen bis zur Realisierung auf dem internationalen Dokumentarfilmmarkt.
Das Projekt von klangmalerei.tv mit dem Arbeitstitel Cosmopolitan - Musical Conversations around the Globe ist ein Konzept für ein TV-Format, das der Frage nachgeht, in wie fern Musik die Sprache der Kosmopoliten sein kann und wie Musiker mit ihr kulturelle und sprachliche Barrieren überwinden können.
Documentary Campus ist eine internationale Fördereinrichtung der europäischen Filmstiftungen sowie eines ausgeprägten Netzwerkes internationaler Produktionsfirmen und TV-Sender.

 

Pianavia - Musik an der Grenze zur Stille
Für die Veröffentlichung seines Projekts Pianavia - Musik an der Grenze zur Stille setzt Heiner Rennebaum, Dozent für Gitarre, auf Crowdfunding. Pianavia ist akustische Instrumentalmusik, zu grossen Teilen von Heiner Rennebaum selbst auf Gitarren und Tasteninstrumenten eingespielt und bereits fertig produziert. Seine Gäste auf diesem Album sind der Saxophonist Hayden Chisholm, diesjährige Improviser in Residence des Moers Festival und Protagonist des Kinofilms Sound of Heimat, sowie der Percussionist Roland Peil, bekannt unter anderem durch seine Zusammenarbeit mit den Fantastischen Vier, Peter Maffay und Till Brönner .

 

Interaktives Exponat für den Auto Salon Genf
IMM-Alumnus Dipl.-Ing. Daniel Höltscher ist seit Mitte 2014 bei XL Video in Düsseldorf als Manager Multimedia Application angestellt und damit hauptsächlich für Medienserver, playout solutions und interaktive Anwendungen von der technischen Konzeption bis zur Produktion zuständig. Dazu gehören unter anderem auch zukunftsweisende Technologie für Virtual und Augmented Reality-Inszenierungen.
Jetzt zeichnet er im Rahmen des Auto Salon Genf für das interaktive Exponat des Automobilkonzerns Opel verantwortlich. Diese besteht aus 8.000 LEDs, die auf 27 Glasscheiben verteilt sind und die Form eines Kleinwagen abbilden.

 

Mischung und Sounddesign für den Dokumentarfilm Süchtig nach Jihad
Der Dokumentarfilm Süchtig nach Jihad von Hubertus Koch feierte im Dezember letzten Jahres in Köln Premiere. Musik und Medien-Student Christoph Niemeier war für die Restauration von O-Tönen, das Sounddesign und die Mischung des Films verantwortlich. Dafür nutzte er das Düsseldorfer Tonstudio Raum 7, das er zusammen mit den beiden IMM-Alumni Markus Zimmermann und Lukas Wiesemüller betreibt. Ausschnitte der Produktion waren bereits bei Stern TV und im WDR zu sehen.
Der Regisseur begleitet im Film den Münchner Mahmuod Dahi auf einer Hilfslieferung nach Syrien. Dort angekommen, erschlagen den jungen Deutschen die Zustände im Flüchtlingslager Bab Al Salameh. Ohne Gefechtsszenen und blutige Frontberichte, entreisst Süchtig nach Jihad die ISIS-Debatte dem Diktat der westlichen Angst und sensibilisiert für die Ohnmacht und die Not der Menschen vor Ort.

 

Animiertes Musikvideo für Excessive Visage
Der Musik und Medien-Student Torsten Lang veröffentlicht heute sein Bachelorprojekt – ein Animationsvideo für die Band Excessive Visage, deren Komponist und Gitarrist er ist. Das Video entstand in Zusammenarbeit mit Sängerin Larissa Blau.
Das Puppentrickvideo erzählt die Geschichte eines Mädchens, das wegen seiner drogenabhängigen Mutter von zu Hause wegläuft. Sie versucht bei einer Gruppe seltsamer Gestalten auf die sie im Wald trifft neuen Anschluss zu finden. Unerfahren in familiären Gepflogenheiten und sozialem Umgang wendet sie einen hinterhältigen Trick an um die Gruppe an sich zu binden. Das Video spielt mit einer Vielzahl an analogen Materialien und digitalen Tricks, die in dreimonatiger Arbeit in aufwändigen Szenenbildern belebt und Teil einer grotesken Geschichte wurden. Die zuweilen diffusen und skurrilen Inhalte spiegeln die Musik der Band auf abstrakte Weise wieder und geben ihr ein filmisches Gesicht, wie man es sich auch assoziativ beim Hören vorstellen könnte.
Das Video wurde jetzt für die Berlin Music Video Awards nominiert.

 

Schlingensiefs Operndorf im Jahrbuch der Robert Schumann Hochschule
Anfang April erscheint das neue Jahrbuch der Robert Schumann Hochschule. In der aktuellen Ausgabe schreibt Matthias Schwarz, Leiter der Öffentlichkeitsarbeit der renommierten Musikhochschule, über das Operndorf Afrika:
Der Künstler und Regisseur Christoph Schlingesief legte am 8. Februar 2010, ein halbes Jahr vor seinem Tod, den Grundstein für das Operndorf im bitterarmen Burkina Faso. Das westafrikanische Land zählt mit seinen 17 Millionen Einwohnern zu den am wenigsten entwickelten Staaten der Erde. Die politische Lage ist derzeit wenig stabil. In Burkina Faso hatte es Ende 2014 einen Umsturz gegeben.
Zur Zeit sind vier Studierende im Operndorf zu Besuch. Nicolas Neteler aus dem Studiengang Ton und Bild ist bereits das zweite Mal dort. Zusammen mit seine Kommilitonen, Valentin Link, Maximilian Sauer und Simon Stimberg, hat er das Projekt Palenteeroo ins Leben gerufen. Die vier Musiker wollen Workshops für die Schüler im Operndorf anbieten und mit afrikanischen Künstlern musizieren. Die Ergebnisse sollen dann im neuen Tonstudio dokumentiert werden. Auch diesmal bekommen die jungen Musiker Unterstützung von Prof. Dr. Heike Sperling. Sie konnte den Förderverein der Robert Schumann Hochschule überzeugen, die Initiative mit rund 7.000 Euro  zu unterstützen. Die Professorin möchte den Austausch weiter fördern, auch afrikanische Künstler sollen nach Deutschland kommen. „Es geht hier nicht um Entwicklungshilfe“, betont sie. „Ich denke, wir können viel von Afrika lernen.“

 

Auf Tour in den USA und Mexiko
Der IMM-Dozent, Designer und DJ Christian Schäfer geht im März für zwei Wochen mit dem erfolgreichen Label für elektronische Tanzusik Cómeme auf Tour in die USA und Mexiko. Zusammen mit Matias Aguayo und Lena Willikens spielt er in New York, Philadelphia, Austin, San Francisco, Los Angeles und Tijuana. Eine wichtige Station ist dabei das renommierte Musik-, Film- und Interactive- Festival SXSW in Austin/Texas bei dem direkt drei Gigs anstehen.
Für einen kleinen Vorgeschmack gibt es hier die aktuellen Mixes von Christian Schäfer.

 

Selbstmarketing-Workshop für Musiker und Bands
Am 25. April stellt Dipl.-Ing. Julian David, Absolvent im Studiengang Ton- und Bildtechnik, in einem Workshop an der neuen Musiker Akademie Düsseldorf moderne Marketing-Konzepte für Musiker und Bands vor. Neben Social Media geht es in dem Seminar auch um so wichtige Themen wie Marketing- und Budgetplanung, Schwarmfinanzierung (Crowdfunding) und Künstlerförderung.
Neben seiner Tätigkeit als Toningenieur und Musikproduzent mit eigenem Studio in Köln arbeitet Julian David als freier Marketingberater für Bands und Pro Audio Firmen wie AEA Ribbon Mics, Plugin Alliance, Roger Schult und MUTEC.

 

Ivory Clay live im Savoy
Nachdem Ivory Clay letztes Jahr die Bandprofessionalisierung der Stadt Düsseldorf gewonnen hat, nutzten sie den Gewinn für ein aufwendiges Musikvideo mit einer Spiellänge von 25 Minuten. Am 27. März spielen sie im Atelier Kino des Savoy in Düsseldorf live und synchron den Soundtrack zu ihrem Film und feiern gleichzeitig die Veröffentlichung ihrer EP Maiden Countries.
Die ganze Veranstaltung ist mit grossem technischen Aufwand verbunden. Für die Beschallung kommt neben einer extra installierten PA auch die Surroundanlage des Kinos zum Einsatz. Der Ton wird live in Surround gemischt. Um den Song synchron zum Video präsentieren zu können, kommt zudem ein über das DCP ausgespielter Clicktrack zum Einsatz.
Aus dem IMM sind auch die Ton und Bild-Studenten Simon Schwär am Saxophon und Fabian Torka für die Live-Mischung beteiligt.

 

DOP für Pulheim Jam Session
Am 12. März feiert der Film Pulheim Jam Session, der schwedischen Künstlerin Johanna Billing, Premiere in der Gallerie Hollybush Gardens in London. Die Produktion entstand in Kooperation der Kulturabteilung der Stadt Pulheim und der Kunsthochschule für Medien Köln im Rahmen des Projektes Stadtbild.Intervention.
Johanna Billings Videoarbeiten thematisieren die Wechselwirkung zwischen individuellen Erfahrungen und gesellschaftlichen Veränderungen und bedienen sich insbesondere der Performance als Mittel zur Erforschung von Fragen des Öffentlichen wie des Privaten. Zentrale Elemente ihrer performativ-filmischen Werke sind Musik, Bewegung und Rhythmus.
Jan Höhe, Dozent für Creative Editing, zeichnet als erster Kameramann für Bild- und Lichtgestaltung verantwortlich.

 

Musical Der fliegende Holländer
IMM-Alumnus Phillipp Polzin ist mit seinem Musical Der fliegende Holländer, das er zusammen mit Christian D. Dellacher komponierte, für den Creators Wettbewerb, der erste Wettbewerb für die besten neuen deutschsprachigen Musicals, initiiert von Corny Littmann und Prof. Norbert Aust vom Schmidt Theater und Schmidts TIVOLI in Hamburg, nominiert. Aus über 150 Einsendungen wurden durch eine Fachjury, unter anderem mit Helmut Baumann, Corny Littmann, Gayle Tufts, Jane Camerford und Johannes Mock-O'Hara, 15 Teilnehmer ausgewählt, die sich in insgesamt drei Vorentscheidungen dem Publikum und der Jury im Schmidt-Theater Hamburg präsentieren.
Am 4. Mai ist Der fliegende Holländer zu sehen.

 

 

 

Aus den Studienschwerpunkten am IMM

 

Schwerpunkt Klassische Musikaufnahme:
Zwei Aufnahmen der Johannes Passion
Am 22. Februar wurde die Johannes-Passion von Johann Sebastian Bach unter Leitung von Prof. Timo Nuoranne von der Robert Schumann Hochschule in der Friedenskirche Düsseldorf zum Semesterabschluss aufgeführt. Die Studierende aus den Gesangsklassen, sowie der Oratorienchor der Hochschule wurden auf historischen Instrumenten von Musikern des Barockorchesters Düsseldorf unterstützt. Die Verwendung historischer Instrumente machte die Aufnahme zu einer Herausforderung für das Aufnahmeteam, da unter anderem die tiefere Stimmung des Orchesters und der Klang der historischen Instrumente nicht mehr den Hörgewohnheiten eines zeitgenössischen Orchesterklanges entspricht. Die IMM-Studenten Julian Meyer und Jonas Geyersberger führten diese Produktion im Rahmen der Abschlussprüfung im Vertiefungsmodul Klassische Musikaufnahme mit dem Ü-Wagen der Hochschule durch.
Eine weitere Aufnahme der Johannes-Passion findet im März in der Hochschule für Musik und Theater München statt. Studierende des Studiengangs Ton und Bild um Bernhard Eurich und Nicolas Sünn nehmen das Werk auf. Es musizieren Studierende, Dozenten, sowie der Madrigalchor der Musikhochschule München unter der Leitung von Prof. Martin Steidler. Ein Zusammenschnitt der Konzerte soll später auf CD erscheinen. Die Kooperation mit der Hochschule für Musik und Theater findet auf Initiative des IMM-Alumnus Dipl. Ing. Michael Zöllner, der an der Hochschule als Toningenieur angestellt ist, statt. Die Betreuung der Aufnahme übernehmen Prof. Christian Böhm, Dipl.Ing. Michael Zöllner und Prof. Dagmar Birwe.

 

Schwerpunkt Medienkomposition:
Arbeiten für den Modulabschluss
Die medienbezogenen Studiengänge der Robert Schumann Hochschule sind interdisziplinär angelegt - fundierte Vielseitigkeit ist ein hohes Gut im Arbeitsfeld von Musik und Medien.
Konsequenterweise zeigen auch die Abschlussprojekte im Vertiefungsmodul des Studienschwerpunkts Medienkomposition eine große formale und inhaltliche Bandbreite. In diesem Jahr reicht sie vom Kurzfilmscore über Bühnenmusik, Sounddesign für Trickfilm und Musik für Imagefilme bis zum Audio Branding für einen Radiosender. Herausragende Prüfungsarbeiten werden in Kürze im Projektarchiv des IMM erscheinen.

 

Schwerpunkt Musikinformatik:
SuperCollider 3.7 Alpha
Quelloffen seit nun genau elf Jahren, ist die auf Klang spezialisierte Programmiersprache SuperCollider eines der größten Projekte dieser Art. Diese Sprache bringt interessante formale und musikalische Konzepte mit durchdachter Signalverarbeitung zusammen und ist für die Arbeit im Studienschwerpunkt Musikinformatik kaum wegzudenken. Nachdem der aktuelle Stand der Entwicklung über längere Zeit nur Insidern zugänglich war, bereiten die Entwickler/innen, darunter auch Prof. Julian Rohrhuber, gerade einen neuen Release von SuperCollider 3.7 vor, der als Vorabversion bereits getestet werden kann. Eine umfangreiches Treibgut an Programmen sammelt sich kontinuierlich auf scccode.org.

 

Schwerpunkt Musikproduktion:
Popularmusik-Produktion im Auro 3D Format
Das Thema des Bachelorprojekts von Musik und Medien-Student Felix Dobrowohl im Studienschwerpunkt Musikproduktion ist eine Popularmusik-Produktion im Auro 3D Format (9.1). Felix Dobrowohl produzierte seine eigene Komposition, die von den Genres Post-Rock, Shoegaze, Stoner-Doom und Black-Metal beeinflusst wurde. Er experimentierte bei der Aufnahme mit dreidimensionalen Mikrophonaufstellungen an Drumkit, Gitarrenamp, Orgel und Orchesterpercussion. Bereits bei der Komposition begann die Planung entsprechender Signale aufgrund ihrer spezifischen Eigenschaften, auch in Bezug auf ihre Position im dreidimensionalen akustischen Raum. Betreut wurde die Arbeit von Prof. Werner Roth.

 

Schwerpunkt Musik und AV-Produktion:
Qual der Wahl
Alexander Kühn (Regie) und David Füsgen (Kamera und Schnitt), beide studieren im Studiengang Musik und Medien, sitzen seit einigen Wochen im Schneideraum und montieren aus vielen Stunden aufgezeichnetem Bild- und Tonmaterial einen 52-minütigen Dokumentarfilm. Gemeinsam mit Moritz Hils (Ton) und Prof. Manfred Waffender (Projektleitung) haben Sie im Herbst 2014 eine Gruppe junger Künstlerinnen und Künstler der unterschiedlichsten Disziplinen aus den sieben Kunst- und Musikhochschulen Nordrhein-Westfalens in die Toskana begleitet. Die Teilnehmer des Jahresprojekts Übersetzen. Die zeitgenössischen Künste als fremde Sprache(n)? des Kollegs für Musik und Kunst Montepulciano arbeiteten gemeinsam zwei Wochen im Palazzo Ricci, dem Sitz der Europäischen Akademie für Musik und Darstellende Kunst.
Die Herstellung des Dokumentarfilms ist ein Projekt im Studienschwerpunkt Musik und AV-Produktion.

 

Schwerpunkt Musik- und Medienmanagement:
Prüfungsthema Vertriebsvertrag
Neben Fragen zu Autoren-, Bandübernahme- und Künstlerverträgen stand in den Abschlussarbeiten der Lehrveranstaltung Urheber- und Vertragsrecht die Analyse eines Vertriebsvertrags im Mittelpunkt. Diese Vertragsart wird für sich selbst vermarktende Künstler im Wandel der Musikindustrie und des stetig wachsenden Independentmarkts von immer größerer Bedeutung. In erfreulicher Art und Weise haben sich die Studierenden neben den klassischen Vertragsmodellen mit zeitgemäßen Vertragsgestaltungen und einem angemessenen Umfang an Rechteübertragungen auseinandergesetzt.

 

Schwerpunkt Musik und Text:
Abschlussprojekte
Momentan arbeiten die Studierenden des Vertiefungsmoduls Musik und Text an Projekten, bei denen gefundenes, gesampletes oder wiederverwertetes akustisches Sprachmaterial verarbeitet wird:
Lisa Spielmann beschäftigt sich in ihrer Studie Eine Rede reden mit aufgenommenem Audiomaterial zum Thema Rede. Sie analysiert die Struktur von vorliegenden Reden und greift in diese, mittels ihrer eigenen Systeme, ein. Dabei entsteht eine Reihe von 1-5 minütigen Klang-Kollagen.
Tim Abramovic arbeitet zur Zeit an Je sui autocomplete. Dabei handelt es sich um ein experimentelles Kurzhörspiel in Form einer Talkshow. Teilnehmer sind unter anderem der Klon Michael Schumachers, sowie die Handschrift von P.D.Q. Beethoven. Für die Dialoge des Kurzhörspiels wird gegebenes Textmaterial rekontextualisiert.
Am 11. und 12. April findet zum Thema Sprach-Sampling, O-Ton Collagen und der Verwendung von Fremdmaterial eine Konferenz am IMM sowie Aufführungen in der Betonbox statt, an dem die Studierenden ihre Abschlussprojekte vorstellen werden.

 

Schwerpunkt Visual Music:
Percussion und Live Visuals für DIE GROSSE 2015
Am 26. März um 19 Uhr gestalteten das Schlagwerk-Ensemble Repercussion und das Bewegtbildquartett WARPED TYPE die Abschlussveranstaltung der Reihe Donnerhall im Rahmen der renommierten Düsseldorfer Kunstausstellung DIE GROSSE im Museum Kunstpalast.
Die Mitglieder des Ensembles Repercussion um die Veith Kloeters, Stephan Müller, Johannes Wippermann und Achim Buschmann – alle Alumni der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf – überzeugen mit einer breit gefächerten Klangpalette von klassischem Schlagzeug über Vibra- und Marimbaphon bis zu Clapping Music und teilen sich Bühnen mit Klassikstars wie Martin Grubinger.
Das Bewegtbildkollektiv WARPED TYPE widmet sich der Kunstform Visual Music, der künstlerischen Beziehung zwischen Ton und Bild. Andreas Huck und Roland Nebe, beide Studierende im Studiengang Musik und Medien, sowie der Absolvent des Studiengangs Ton und Bild Florian Breuer und Stefan Hings inszenieren dabei den Abend mit Live Visuals in Projektion, Licht und Installation.
Der Abend wird kuratiert von Prof. Dr. Heike Sperling, Professorin für Visual Music / Digitale Bildmedien am IMM.

 



IMM Chronik Februar 2015

 

Heterochrone Töne
Die 14. Ausgabe des elektronischen Magazins Nach dem Film hat das Thema Audio History. Unter Anderem erschien darin ein Aufsatz von Volko Kamensky und Professor Julian Rohrhuber, die ihre Arbeit am Dokumentarfilmton und den dabei zugrundeliegenden konzeptuellen Hintergrund erörtern. In Bezug auf die Dichotomie zwischen anachroner und synchroner Geschichtsdarstellung ergibt sich dabei die Möglichkeit einer Alternative: Heterochrone Töne. Zur Frage der Historiographie im Dokumentarfilm Alles was wir haben.

 

Lea – meine kleine Schwester im WDR Fernsehen
Lea Schaufelberger ist viel zu früh geboren und hat verschiedene geistige und körperliche Behinderungen. Sie hat starke Epilepsie und ist auf dem geistigen Entwicklungsstand einer Zweijährigen. Ihre Lebenserwartung lag bei ca. zwölf Jahren. Das ist Leas Krankheitsdiagnose. Man könnte aber auch sagen: Lea ist 19 Jahre alt, unheimlich charmant, musikalisch und fröhlich. Sie ist humorvoll, glücklich und liebt das Leben.
Wie es ist mit Lea in der Familie zu leben, wie man den Alltag gestalten kann und welche Herausforderungen dieser mit sich bringt, zeigt Rebekka Schaufelberger, Absolventin des Studiengangs Ton- und Bildtechnik, mit dem besonderen Blick einer großen Schwester in ihrem Film Lea – meine kleine Schwester. Er läuft im Rahmen der Sendereihe hier und heute im WDR Fernsehen am 21. Februar um 18:20 Uhr. Der Film bietet aus der Perspektive der Schwester einen Einblick in den Familienalltag, der nicht selten anstrengend, eintönig und herausfordernd aber mindestens genauso lustig und glücklich ist.

 

Musik, Sounddesign und Dialogschnitt für den Film Cabaret Crusades - The Secrets of Karbalaa
Für den Film Cabaret Crusades III - The sectrets of Karbalaa des ägyptischen Künstlers Wael Shawky haben die IMM-Studenten Moritz Laux und Raffael Seyfried Sounddesign und Musik gemacht, Matthias Krämer war für den Dialogschnitt verantwortlich.
Der zweistündige Film erzählt, mit aufwendig aus Glas geblasenen Marionetten, die Geschichte der Kreuzzüge aus arabischer Sicht nach. Diese besondere Ästhetik, insbesondere das Material der Marionetten, floß in die Machart von Sounddesign und Musik mit ein. So wurden beispielsweise alle Foleys mit Glas hergestellt und mittels verschiedenen selbst programmierten Techniken diese Glassounds in der Musik eingesetzt.
Der Film hat am 1. Februar Premiere im Museum of Modern Art in New York und wird im Laufe des Jahres in Doha (Quatar) und im April im K21 in Düsseldorf gezeigt.

 

Embodied neurocontrol and autonomous sound robots
Die Sinne verorten Lebewesen nicht nur in ihrer Umwelt, sie versetzen sie auch in die Zeit: schon sehr einfache Modelle von Nervensystemen sind oft überraschend unvorhersehbar und zeigen ein komplexes dynamisches Verhalten, insbesondere wenn sie Körper und Umgebung einbeziehen. Im Schwerpunkt Musikinformatik führt Prof. Frank Pasemann am 3. April von 11 bis 17 Uhr in dieses Themengebiet ein und arbeitet gemeinsam mit Studierenden und Lehrenden an Methoden, das Zeitverhalten kleiner neuronaler Module hörbar zu machen. Solche Sonifikationen könnten im Weiteren dann als Schnittstellen zwischen kognitionswissenschaftlichen und kompositorischen Fragestellungen fungieren.

 

39 – WDR HörSpiel App in 3D-Sound
Die Firma Dear Reality ​entwickelt und ​veröffentlicht für den WDR die interaktive HörSpiel-App 39 ​für iOS und Android. Dear Reality produziert interaktives Sounddesign und Audio-Software für virtuelle Realität​ und wurde von Dipl.-Ing. Christian Sander, Absolvent des Studiengangs Ton- und Bildtecnik, und Achim Fell gegründet. 39 ist ein interaktive​r​ HörSpiel​-Thriller​ in 3D-Sound und verbindet die Kunstform Hörspiel mit den Möglichkeiten interaktiver, mobiler Technologie. E​in Mystery-Thriller in zwei Fassungen, als Radiohörspiel ​zum traditionellen Hören ​und als Audiogame für mobile Geräte.
Die App wurde von Apple in Die besten neuen Apps aufgenommen und ist im Appstore unter den Top 5 in zwei Spielekategorien zu finden. Andrew Mottl und Kai Holzkämper, beide ebenfalls Absolventen des Studiengangs Ton- und Bildtechnik, wurden als zusätzliche Sounddesigner engangiert.
Die linearen Versionen des Hörspiels, die WDR3 und 1LIVE am 2. und 3. Februar senden, läuten mit ihrer Ausstrahlung offiziell die Veröffentlichung der gleichnamigen App ein. Sie sind ebenfalls im 3D-Sound produziert und zum Hören mittels Kopfhörern empfohlen.

 

IMM-Ensembleabend
Am 3. Februar findet der zweite IMM-Ensembleabend statt. Ab 19 Uhr spielen auf der Bühne des Café Freiraum in der Fachhochschule Düsseldorf zehn Bands zum Semesterabschluss noch einmal gross auf. Präsentiert werden die Semesterergebnisse der aktuellen Combos unter der Leitung der Jazz- und Popdozenten des IMM. Eine Premiere feiert dabei das im laufenden Wintersemester neu gegründete Improvisations- und Experimentalensemble.

 

IMM-Alumni drehen Musikvideo für Warner
Nils Wülker veröffentlicht sein neues Video Season feat. Max Mutzke aus seinem neuen Album Up feat. Max Mutzke, Sasha, Xavier Naidoo, Jill Scott und Craig Armstrong. Bei der Produktion des Musikvideos waren unter anderem die IMM-Alumni Stephan Telaar (Regie), Manfred Borsch (Kamera) und Florian Breuer (Licht, Projektion) beteiligt. Das Projekt wurde von Miho Nishimoto von der Warner Music Group betreut, Absolventin des Studiengangs Ton- und Bildtechnik.

 

Pop aus dem Lehrbuch
Die Welt berichtet über den Unterricht in populärer Musik an den Hochschulen in Nordrhein-Westfalen. Neben Prof. Hans Nieswandt, dem Leiter des neuen Institut für populäre Musik der Folkwang-Hochschule der Künste in Bochum, berichtet Prof. Dieter Falk, Professor für Musikproduktion und Pop-Piano am IMM, über seine Arbeit mit Studierenden:
Die Welt schreibt, "Jemand wie Dieter Falk weiß, wie der Markt tickt, kennt so gut wie jeden und kann ein Türöffner für begabte Studierende sein. Aber warum eigentlich muss man Popmusik an Universitäten unterrichten? 'Weil es die Trennung zwischen ernster Musik und Unterhaltungsmusik nur noch in den Köpfen von wenigen Old-School-Kulturbeflissenen gibt', lautet die Antwort."

 

Dokumentation A Day in the Life of Die Orsons
Für die Arbeit an ihrem kommenden Album What's Goes hat sich die Rapband Die Orsons auf die Schwäbische Alb zurückgezogen. Musik und Medien-Student Simon Langemann hat sie dort für einen Tag besucht und das Erlebte für das HipHop-Magazin ALL GOOD festgehalten. Zum Einstieg in die Berichterstattung erscheint nun eine ausführliche Reportage sowie ein dokumentarischer Videoclip.

 

 

 

Aus den Studienschwerpunkten am IMM

 

Schwerpunkt Klassische Musikaufnahme:
Workshop Auro 3D und 2+2+2 Stereophonie
Am 12. und 13. Februar findet für die Studierenden des Studienschwerpunkts Klassische Musikaufnahme ein Workshop zu dem Thema Auro 3D und 2+2+2 Stereophonie mit Dipl. Tonmeister Werner Dabringhaus statt. Werner Dabringhaus führt mit seinem Label Dabringhaus und Grimm schon seit Jahren Aufnahmen in diesem Format durch und berichtet von seinen Ergebnissen im Rahmen einer Vorführung.
Der zweite Teil des Workshops beinhaltet eine Auro3D-Aufnahme im Partikasaal mit der Flötistin Antje Thiele (Klasse Prof. Michael Faust) und der Pianistin Akiko Sigfridsson. Die beiden Musikerinnen interpretieren die Suite op. 34 von Charles-Marie Widor. Die Produktion wird von der angeschlossenen Partikasaal-Regie aus geleitet, die eigens für diesen Workshop mit vier zusätzlichen Geithain-Lautsprechern aufgerüstet ist. Die teilnehmenden Studierenden führen mit Werner Dabringhaus zusammen die Produktion durch und können dabei, wie auch beim anschließenden gemeinsamen Mischen, gute Einblicke in seine Arbeitsweise gewinnen.

 

Schwerpunkt Medienkomposition:
Sounddesign
Wichtiger und beliebter Bestandteil des Studienschwerpunkts Medienkomposition ist das Sounddesign. Seit 2007 lehrt Olaf Mierau am IMM und unterstützt die zahlreichen Projekte der Studierenden, die oft in Zusammenarbeit mit Studierenden von Kooperationspartner des IMM, wie der Kunsthochschule für Medien in Köln oder der Filmakademie Baden-Württemberg, entstehen.
Olaf Mierau arbeitet in Berlin als freier Music- und Audio Postproduction Supervisor sowie auf dem Gebiet Product- und Environment Sound Design. Er gibt seine Erfahrung aus Produktionen wie Die Nachrichten (music supervising), Jenseits (sound supervisng), Black Box – Das Experiment (music production und special audio sfx supersvising), Die Fälscher (sound supervising), Dolphins (sound supervising) und Voodoo-Mounted by the goods (postproduction sound supervising) mit Begeisterung an die Studierenden weiter.

 

Schwerpunkt Musikinformatik:
Reden mit Oliver II: Telefonklingeln - Die Störung gestalten
Klingeltöne gehören zu der Klasse von Signalen, deren Aufgabe es ist zu stören, zu unterbrechen. Das Seminar mit Oliver Wittchow stellt den zeitgeschichtlichen Zusammenhang aus ästhetischer und technischer Perspektive vor. Es geht der Frage nach, inwieweit Klingeltöne Musik sein können und untersucht die spezifischen Möglichkeiten der Störungsgestaltung. Gemeinsam mit den Studierenden und Lehrenden des Schwerpunkts Musikinformatik werden im Anschluss daran Algorithmen zur Synthese von Signaltönen entworfen.

 

Schwerpunkt Musikproduktion:
Pop-Pianoworkshop
Am 14. Januar fand an den beiden Flügeln im Studio 2 des IMM die zweite Session des Pop-Pianoworkshops von Prof. Dieter Falk statt. Mit dabei waren zehn Studierende, darunter auch zwei von der Robert Schumann Hochschule, die sich zum Thema Pop und Jazz-Piano-Improvisation weiterbilden wollten. Der letzte der drei Workshops im Rahmen des Projektmoduls im Schwerpunkt Musikproduktion findet am 11. Februar im Studio von Dieter Falk unter anderem an original Wurlitzer- und Rhodes-Piano sowie Hammond-Orgel statt .

 

Schwerpunkt Musik und AV-Produktion:
quartett/fragmente für Die Große 2015
Moritz Hils, Studierender im Studiengang Musik und Medien, arbeitet derzeit an einer audiovisuellen Installation mit dem Titel quartett/ fragmente, die am 19. März im Rahmen der Ausstellung Die Große 2015 in der Reihe Donnerhall im Düsseldorfer museum kunst palast präsentiert wird. Dafür hat er das converse string quartet der Robert Schumann Hochschule ins Studio 1 des IMM eingeladen. In Zusammenarbeit mit Charel Bourkel und Leon Müller, beide ebenfalls Studierende im Studiengang Musik und Medien, und Raphael Janzer von der UdK Folkwang wurde das Streichquartett Nr. 15, d-moll von Wolfgang Amadeus Mozart in Ton und Bild aufgezeichnet. Die Installation zeigt auf 16 frei im Raum hängenden Monitoren einzelne Einstellungen der vier Musiker. Die Bildinhalte fokussieren dabei auf die Entstehung des Klangs, die Interaktion im Ensemble und die individuelle Spielweise der einzelnen Musiker. Die Anordnung der Bilder einerseits und die separierte Tonwiedergabe über mehrere im Raum verteilte Lautsprecher andererseits orientieren sich an den realen räumlichen Verhältnissen der Sitzordnung beziehungsweise der Abstrahlcharakteristik der einzelnen Instrumente. Der Besucher der Installation kann sich frei um das audiovisuelle Ensemble herum bewegen und entscheidet in jedem Moment der Aufführung, wo er stehen, was er sehen, und wie er hören möchte. So entsteht eine Souveränität und Freiheit, die in einer üblichen Konzertsituation nicht gegeben ist, die dem Zuschauer aber auch zur Verpflichtung wird. Es geht um Aufmerksamkeit und ein mündiges Hören der Musik fernab von den Konventionen des klassischen Konzertbetriebs. Darum, ein persönliches Verhältnis zur Musik zu finden.
Die Arbeit ist ein Projekt im Schwerpunkt Musik und AV-Produktion.

 

Schwerpunkt Musik- und Medienmanagement:
Geschäftsmodelle auf Online-Plattformen
Die Portierung traditioneller Geschäftsmodelle auf Online-Plattformen ist eine gängige, vielfach aber zum Scheitern verurteilte Form der Unternehmensgründung – gerade in der Kreativwirtschaft. Innerhalb des Vertiefungsmoduls Musik und Medienmanagement werden auch in diesem Wintersemester internetbasierte Geschäftsmodelle entwickelt, welche das Potenzial der Digitalisierung nutzen, ohne dabei jedoch erfolgskritische Faktoren zu vernachlässigen. Diese Faktoren beziehen sich im Kern auf die analogen (persönlichen) Beziehungen zwischen dem Leistungsanbieter und seinen potenziellen Kunden. So werden beispielsweise in einem Business Plan zur Online-Musikvermittlung weitere Services definiert, die den Kunden (Musikschülern) auf der Basis persönlicher Kontakte und Events einen echten Mehrwert bieten und seine Lernmotivation steigern.

 

Schwerpunkt Musik und Text:
Radiojournalismus, Feature und Hörspiel
Am 6. Februar ist Raphael Smarzoch aus Köln, der seit Jahren Radio-Features für den WDR produziert, als Autor für zahlreiche Musikzeitschriften tätig ist (Spex, Neue Zeitschrift für Musik) und nebenbei über den Avantgarde-Komponisten Christian Wolff promoviert, im Schwerpunkt Musik und Text zu Besuch.
Im Basismodul Musik und Text erarbeiten derzeit Studierende unter Anleitung von Waltraud Blischke, Dozentin für Sprechen und Schreiben über Musik, ein Radioformat zum Themenkomplex Computerspiele und Musik. Geplant ist eine künstlerische Auseinandersetzung mit den Ausdrucksformen im Radiojournalismus, Feature und Hörspiel. Die Produktion wird nach Fertigstellung auf dem Mixcloud-Kanal des Studienschwerpunkts Musik und Text präsentiert.

 

Schwerpunkt Visual Music:
Mehrdimensionale Installationen
Zum Abschluss des Vertiefungsmoduls im Studienschwerpunkt Visual Music erstellen die Studierenden ihre erstes grosses Projekt in diesem Genre. Dabei komponieren sie sowohl die auditive als auch die visuelle Ebene. In den letzten Jahren entscheiden sich immer mehr Studierende, zusätzlich mit dem Raum als dritte Gestaltunsgelement zu arbeiten. Am 14. und 15. Februar zeigen sechs Studenten ihre Abschlussarbeit in der Filmwerkstatt Düsseldorf.
Eine weitere Installation, das Bachelorprojekt im Schwerpunkt Visual Music von Milan Schell, ist am 11. Februar ab 17 Uhr im Studio 1 des IMM zu sehen.
Betreut werden diese Studierende von Prof. Ulla Bartold (Bildgestaltung/ Kamera und Licht), Tim Fehske (Visual Music Technik/Produktion), Andreas Kolinski (Computergestützte Medienkomposition), Christian Schäfer (Bildgestaltung/ Grafik) und der Leiterin diese Studienschwerpunkts, Prof. Dr. Heike Sperling.