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CHRONIK

Willkommen auf der Chronik des Institut Fuer Musik Und Medien (IMM) der Robert Schumann Hochschule (RSH) in Düsseldorf.


Wenn Sie über die Aktivitäten am IMM und die Neuigkeiten aus den acht Studienschwerpunkten auf dem Laufenden gehalten werden möchten, können Sie sich hier anmelden und erhalten dann den monatlichen Newsletter.

 

IMM Chronik Mai 2015

 

Palanteeroo in der Westdeutschen Zeitung
Die Westdeutsche Zeitung berichtet über die Reise von Valentin Link und Simon Stimberg aus dem Studiengang Musik und Medien sowie Nicolas Neteler und Max Sauer aus dem Studiengang Ton und Bild ins Operndorf Afrika. Gemeinsam haben die vier Studenten ihr Projekt Palanteeroo Burkina Faso ins Leben gerufen. Sie haben in diesem Semester das Operndorf von Christoph Schlingensief besucht und dort unter anderem mit den Schulkindern musiziert und das Tonstudio im Operndorf eingerichtet.
Simon Stimberg begleitete die Reise mit seiner Kamera und wird nun eine Dokumentation als Bachelorprojekt unter der Leitung von Prof. Manfred Waffender im Studienschwerpunkt Musik und AV-Produktion realisieren.

 

Jon Boutin Allstars auf der Düsseldorfer Jazzrally
Auf der diesjährigen Düsseldorfer Jazzrally spielen am 22. Mai um 19.30 Uhr die Jon Boutin Allstars mit Johan Leenders, Absolvent des Studiengangs Ton- und Bildtechnik, am Klavier sowie dem Ton und Bild-Studenten Johannes von Barsewisch am Bass und dem Musik und Medien-Studenten Lukas Baumgart am Schlagzeug.
Die Musik der Jon Boutin Allstars ist im heutigen Jazz etwas Besonderes. Obwohl hier studierte Jazzmusiker zusammen musizieren, ist das Ergebnis kein verkopftes Wettsolieren, sondern unterhaltsame Musik mit starkem Old School Bezug.

 

Live Visuals für Nigel Kennedy beim Jazzfest Bonn
Für den Auftritt des britischen Violinisten Nigel Kennedy beim Jazzfest Bonn 2015 spielt Tim Fehske, Dozent für Visual Music Technik / Produktion, die Live Visuals.
Nigel Kennedy's Hendrix Projekt findet als Abschluss des diesjährigen Festivals im Telekom Forum statt und basiert auf Kompositionen des US-amerikanischen Gitarristen Jimmy Hendrix. Die festinstallierte 62 Quadratmeter große LED-Wand dient Tim Fehske als strukturgebendes Instrument für die Rauminszenierung und Visualisierung der Musik.

 

Silver Award bei der AES Recording Competition
Auf der 138. AES Convention in Warschau gewinnt Ton und Bild-Student Johannes von Barsewisch einen Silver Award in der Kategorie Traditional Studio Recording mit seiner Aufnahme Rise And Shine von Salomea Project entstanden im Vertiefungsmodul Musikproduktion bei Prof. Werner Roth. Hiermit zählt seine Aufnahme zu den drei besten studentischen Aufnahmen des Jahres 2015 in Europa. Der Preis ist prämiert mit zahlreichen Sachwerten, unter anderem Akustik-Module, Software und Plugins und Büchern.

 

138. AES Convention in Warschau
Die IMM-Studenten Lukas Hierl, Charel Boukel, Johannes von Barsewisch und Niklas Dalheimer nehmen für die AES Student Section Düsseldorf an der 138. AES Convention in Warschau teil. Das jährliche Treffen der weltweiten Audioschaffenden bietet Seminare, Workshops, eine Ausstellung großer Hersteller, Recording- und Geräte-Design Wettbewerbe und vieles mehr. Neben der Weiterbildung wird auf der Student Fair das IMM und die Hochschule Düsseldorf mit ihren Studiengängen präsentiert. Auch Parties mit Studierenden aller großen, europäischen Hochschulen mit Ton-Studiengängen stehen auf dem Programm. Dort werden unter anderem Ideen für gemeinsame, hochschulübergreifende Workshops und Projekte gesammelt.

 

Innovationsforum: Akustische Konzepte für die Mobilität der Zukunft
Zum zweiten Mal initiiert und veranstaltet Olaf Mierau, Dozent für Sounddesign, zusammen mit dem Produkt-Sounddesign-Pionier Dr. Friedrich Blutner, von der Firma Synotec in Geyer, und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) am 12. und 13. Mai das Innovationsforum für Sound und Sicherheit.
Der Vortrag von Olaf Mierau zum Auftakt der Tagung wird von einer eigens produzierten Wellenfeld-Synthese-Präsentation begleitet. Das Fraunhofer Institut hat dieses Verfahren mit schnelleren Prozessoren weiter entwickelt, so dass ein Wellenfeld nun schon ab vier Boxen erzeugt werden kann.

 

Erste EP von sine sleeper
Die IMM-Studenten Raffael Seyfried und Julian Prießen stehen kurz vor dem Release ihrer ersten gemeinsamen EP unter dem Namen sine sleeper. Musikalisch bewegt sich die Musik des Duos zwischen texturreicher Electronica und Stolperbeats. Ein Ausschnitt aus dem Album ist bereits online.
Die EP wurde von Christian Zimmerli, Dozent für Fachhören, in seinem Düsseldorf Studio gemastert.

 

Die Kunst der Überwachung bei Acht Brücken 2015
Im Rahmen von Acht Brücken 2015, einem Festival für zeitgenössische Musik in Köln, haben das Ensemble Tonverbrechung und das Künstlerkollektiv RaumZeitPiraten gemeinsam das installative Konzert Die Kunst der Überwachung entwickelt.
Der Zuschauer wird Objekt des in Ton und Bild gesammelten Datenmaterials, und ist zugleich mitgestaltendes Subjekt, wenn dieses Material in das musikalische Endprodukt eingeht. Eine Ambivalenz, die unserer Rolle im weltweiten Datenverkehr beängstigend gleichkommt.
Mitgewirkt hat auch der Absolvent des Studiengangs Musik und Medien, Lukas Truniger, zuständig für Elektronik, generative Komposition und Installation.

 

Kolinski & Scheibenreiter präsentieren: - JAZZSick .remixed -
Die beiden Produzenten und Liebhaber elektronischer Musik Andreas Kolinski, Dozent für Computergestützte Medienkomposition, und Michael Scheibenreiter interpretieren am 6. Mai um 20 Uhr im Kulturforum Alte Post Neuss live, Jazztitel aus dem Backkatalog des JAZZSick Labels Düsseldorf.
Zu Gast bei diesem ersten elektronisch angereicherten Konzertabend, werden die Jazzsängerin Esther Berlansky und der Düsseldorfer Jazz-Gitarrist Philipp van Endert, Dozent für Jazz- und E-Gitarre, sein.
- JAZZSick .remixed - ist das erste Konzert der Reihe BLUE IN GREEN, bei der Musiker für elektronische Musik und Jazzmusiker aufeinander treffen. Moderne Klang- und Produktionstechniken treffen auf Jazzstrukturen und virtuose Improvisationen.

 

Interview mit Mariella Laubengeiger
In dem Beitrag In Ilmenau hat mir die Kreativität ein bisschen gefehlt der Thüringer Allgemeine reflektiert Ton und Bild-Studentin Mariella Laubengeiger ihren Studienwechsel von Medientechnologie in Ilmenau zum Bachelor of Engineering Ton und Bild an der Robert Schumann Hochschule und der Hochschule Düsseldorf. Auch die Produktion ihres Musikvideos Get up, wake up für den von ihr komponierten und produzierten Track, mit dem sie sich in Düsseldorf beworben hat, ist in diesem Interview Thema.

 

CD-Präsentationstour: Martin Sasse Trio feat. Steve Grossman
Das Trio von Martin Sasse, Dozent für Pop Keyboard / Jazz Piano, hat in der vergangenen Dekade nicht nur mit einem Who's Who des europäischen Jazz, wie Ferdinand Povel, Philippe Catherine, und Dusko Goykovich, gespielt; es hat auch mit einer Vielzahl von amerikanischen Solisten wie Dick Oatts, Peter Bernstein, Vincent Herring und Scott Hamilton getourt und aufgenommen. Die Zusammenarbeit mit Jazzlegende Steve Grossman aber, die Sasse vor drei Jahren im Quartett Al Fosters begann, stellt nicht nur einen Höhepunkt in der Karriere des Kölner Trios dar: Es fordert den Musikern Besonderes ab, denn das Repertoire, welches sich in zwei Tourneen herauskristallisiert hat, besteht neben drei Eigenkompositionen von Steve ausschließlich aus Klassikern des Hardbop und Standards. So gibt es weder Netz noch doppelten Boden; keine effekthascherischen Arrangements oder hastig hingeworfene Eigenkompositionen, der kreative Focus liegt allein auf der improvisatorischen Ausgestaltung: Die Essenz des Jazz.
Die jetzt erschienene CD Take the "D" Train zeigt Jazz auf höchstem Niveau, puristisch reduziert auf seine Substanz: Swing. Improvisation. Ausdruck. Am 13. Mai startet die CD-Präsentationstour.

 

Remix für Elenka
Am 22. Mai veröffentlicht die Berliner Sängerin und DJane Elenka ihr selbstbetiteltes Debüt-Album über Chimperator Department (Sony). Musik und Medien-Student Lambert Windges produzierte für die Vinyl-Version einen Remix von dem Song Zurück. Über acht Minuten lang werden die musikalischen Elemente des Songs auf rhythmischer und harmonischer Ebene neu  interpretiert und mit einer eigenen Klang- und Sample-Ästhetik versehen, die sich aber in den elektronisch-flimmernden Gesamtsound der dreizehn Albumtracks einbettet, für den die beiden Produzenten Feeling Valencia und Robot Koch verantwortlich sind. Für Lambert Windges ist es seine erste Remix-Veröffentlichung auf einem physischen Tonträger.

 

Mind Your Business bei der ICLC 2015
Jonas Hummel, Absolvent des Studiengangs Ton- und Bildtechnik, wird mit seiner Komposition Mind Your Own Business für Laptop-Quartett bei der 1. Internationalen LiveCode Konferenz in Leeds vom 13. bis 15.Juli vertreten sein. In der Komposition für vier vernetzte Computermusiker kann kein Spieler alleine Töne erzeugen, sondern nur wenn je alle zusammen ihre Rolle in der Gruppe übernehmen. Diese musikalischen Rollen werden im Verlauf des Stücks getauscht. Die Musik wird live gecodet, d.h. über ein textbasiertes anstatt gestisches oder haptisches Computerinterface, gestaltet.
Jonas Hummel studiert derzeit am Institute For Performance Research an der Manchester Metropolitan University in Großbritannien, wo er seine Doktorarbeit Navigation, Agency, Presence - how to improvise with laptop computers im Bereich Musikinformatik schreibt.

 

 

 

Aus den Studienschwerpunkten am IMM

 

Schwerpunkt Musikinformatik:
Bitwise Music
Logische Verknüpfungen prägen unser Denken und Argumentieren, ebenso wie sie auch als Grundfunktionen elektronischer Schaltungen fungieren. Hier sammeln, sieben, und vertauschen sie binäre Daten. Eine seit vielen Jahrzehnten regelmäßig neu entdeckte Musikform wendet logische Operationen auf digitale akustische Signale an, wobei überraschend unvorhergesehene Klänge entstehen. Indem die Zeitskala dieser Signale viele Größenordnungen umspannt, vermitteln sie fließend zwischen Klangfarbe, Tonalität, Rhythmus und der größeren kompositorischen Form. Oft genügt daher eine einzige Zeile.
Ein Seminar zu diesem Thema gibt der Amsterdamer Künstler und Programmierer Jan-Kees van Kampen, Dozent für Programmieren als Improvisation am IMM.

 

Schwerpunkt Musikproduktion:
Phat Cool Bigband zu Gast im Studio 2
Dario Große (Tonmeister) aus dem Studiengan Musik und Medien sowie Philipp Weber (Assistenz) aus dem Studiengang Ton und Bild haben in Tonregie 2 und Studio 2 die Phat Cool Bigband aufgenommen und gemischt. Die 19 Studierenden aus Arnheim unter der Leitung von Peter Engels spielen Jazz, Funk und Fusion. An zwei Aufnahmetagen und mehreren Tagen der Nachbearbeitung wurden die Titel Night in Tunesia, Slow hot Wind und New state of Mind produziert.

 

Schwerpunkt Musik und AV-Produktion:
Mehrkameraproduktion im Studio 1
Im Zentrum der zweiten ganztägigen Übung im Vertiefungsmodul steht das Thema Mehrkameraproduktion.
Unter der Regie von Jakob Gengenbach zeichnen die Studierenden das Frederik Raumann Trio auf:
Piano: Frederik Raumann, E-Bass: Valentin Link und Drums: Philipp Reimann. Unterstützt werden die Studierenden von Prof. Ulla Barthold (Regie), Prof. Manfred Waffender (Regie), Martin Störkmann (Bildtechnik) und Peter Dombrowski (Tontechnik).

 

Schwerpunkt Musik- und Medienmanagement:
Das magische Dreieck des Projektmanagements
Medienprojekte sind klassischerweise interdisziplinär besetzt. Neben künstlerischem Personal sind sowohl technisch versierte als auch betriebswirtschaftlich und juristisch ausgebildete MitarbeiterInnen in das Projektteam zu integrieren. Eine solche Besetzung stellt gleichermaßen ein Risiko wie auch eine Chance für den Projekterfolg dar. In welche Richtung das Pendel im Rahmen des magischen Dreiecks des Projektmanagements ausschlägt, ist maßgeblich von den kommunikativen und integrativen Fähigkeiten der Teammitglieder sowie der Projektleitung abhängig. Das in diesem Sommersemester begonnene Vertiefungsmodul zum Musik- und Medienmanagement sensibilisiert die Studierenden in dieser Hinsicht und vermittelt ihnen Methoden für eine zielgerichtete und kreative Teamkooperation.

 

Schwerpunkt Musik und Text:
Ästhetik des Diversen
Der Berliner Elektronikmusiker, Klangkünstler und Komponist Florian Meyer (IFF, Diskant Label, Don’t DJ) stellt seine Thesen über das kulturelle Phänomen des Exotismus vor, die er im Zusammenhang mit seiner neuen Platte entwickelt hat. Eine zentrale Referenz hierfür ist der kurze aber visionären Text: Der Exotismus als Ästhetik des Diversen des französischen Marinearztes, Weltreisenden und Schriftstellers Victor Segalen. Am 16. Mai wird er im im Schwerpunkt Musik und Text seinen Ansatz vorstellen und mit den Studierenden diskutieren.
Die Retrospektive des Pop-Art Künstlers Sigmar Polke im Köner Museum Ludwig ist Anlass für eine Exkursion, um herauszufinden, inwiefern die Kunstwerke, die auf den ersten Blick nur wenig mit Musik oder Text zu tun haben, gerade deshalb für Musik und Text inspirierend sein können. Die Ausstellung wird gewissermassen gegen den Strich gelesen – dabei haben wir das Konzept der kritischen Paranoia von Salvador Dali im Kopf.

 

Schwerpunkt Visual Music:
Exkursion zum IRCAM
Am 5. und 6. Juni besuchen die Studierenden des Vertiefungsmoduls Visual Music gemeinsam mit Tim Fehske, Dozent für Visual Music Technik/Produktion, und Andreas Kolinski, Dozent für Computergestützte Medienkomposition, das von dem Komponisten Pierre Boulez mitbegründete Institut de Recherche et Coordination Acoustique/Musique (IRCAM) im Centre Pompido in Paris.
Das weltweit renommierte Forschungsinstitut veranstaltet am 6. Juni ihren Tag der offenen Tür und die Studierenden des IMM haben bereits am Vortag die Möglichkeit sich bei den Forschern und Entwicklern des IRCAM über die technische Umsetzung der Exponate zu informieren. Dazu gehört auch ein Besuch des espace de projection, der Experimentiersaal des IRCAM mit einer Fläche von 375 Quadratmetern und variablen akustischen Eigenschaften.

 



IMM Chronik April 2015

 

ARTIG Mash-Up Konzert
Am 2. Mai findet im Düsseldorfer zakk das ARTIG Mash-Up Konzert statt an dessen Organisation Ton und Bild-Student Paul Wunder beteiligt war. Auftreten werden unter anderem Fil der Protagonist mit Paul Wunder am Bass und Moglebaum mit den IMM-Studenten Simon Ebener-Holscher und Jonas Geyersberger sowie vier weitere Bands. Das Besondere an dem Konzert ist, dass die Teilnehmer untereinander kollaborieren werden.

 

Monophonist Projection Mapping: Live-Album veröffentlicht
Daniel Hölscher, Absolvent des Diplomstudiengangs Ton- und Bildtechnik, hat im Rahmen seiner Diplomarbeit eine spezielle Projektion realisiert, die als Ton/Bild-Einheit mit der Musik der Kölner Harcore/Rock'n'Roll/Jazz/Elektro-Band Monophonist im Partikasaal der Robert Schumann Hochschule aufgeführt wurde.  Dieses Konzert wurde jetzt als Live-Album veröffentlicht und kann bei Bandcamp umsonst runtergeladen werden und die Videos dazu sind ebenfalls online zu sehen.

 

IMM BASISLAGER: Regine Halter über das Eigene, das Fremde und den kreativen Geist
Prof. Dr. Regine Halter spricht am 21. Mai um 17 Uhr (IMM Studio A 2.24) über die Entwicklung der Designkultur, die sich im globalen Konkurrenzkampf um Einfluss und Märkte mehr und mehr von der Wahrnehmung der eigenen gestalterischen Herkunft abkoppelt. Ihre These: Das sogenannte Global Design zelebriert hemmungslos die kulturellen Codes westlicher Gesellschaften und betreibt damit vor allem eines effizient, die Nivellierung kulturellen Eigensinns. In diesem Kontext fragt Regine Halter unter anderem, wo die Bedeutung kultureller Differenz für den Reichtum der eigenen Kreativität liegen könnte?
Prof. Dr. Regine Halter ist Dozentin für Gestaltungstheorie an der Hochschule für Gestaltung und Kunst in Basel. Dort unterrichtet sie am Institut HyperWerk und am Institut für Integratives Design / Masterstudio. Sie studierte Medienwissenschaft, Philosophie und Politikwissenschaft und war als Journalistin, Redakteurin und Theaterdramaturgin (Schauspiel Frankfurt) tätig. Als Programmdirektorin war sie viele Jahre für Ausstellungen und internationale Symposien zu Architektur, Design und Gestaltung im Informationszeitalter verantwortlich und leitete später ein EU-Projekt in Sarajevo.

 

Filmpremiere übersetzen - translate - tradurre !
Nach zweiwöchigen Dreharbeiten in der Toskana im Herbst des vergangenen Jahres und einer mehrere Monate dauernden Postproduktion ist es endlich soweit: Am 29. April um 18 Uhr im Partikasaal der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf präsentieren Alexander Kühn, David Füsgen und Moritz Hils ihren einstündigen Dokumentarfilm übersetzen - translate - tradurre ! Das Jahresprojekt des Kollegs für Musik und Kunst Montepulciano 2014. Der Film ist eine Koproduktion des Kollegs für Musik und Kunst Montepulciano und des Instituts Fuer Musik Und Medien.
Initiiert wurde das Projekt von Dr. Sybille Fraquelli, betreut wird es von Prof. Manfred Waffender. Zur Filmpremiere und dem anschließenden Empfang lädt ein Prof. Kurt Mehnert, Rektor der Folkwang Universität der Künste und Sprecher des Kollegvorstandes. Das Grußwort spricht Prof. Raimund Wippermann, Rektor der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf. Die Veranstaltung ist öffentlich.

 

DOP für Pulheim Jam Session
Am 18. April feiert der Film Pulheim Jam Session, der schwedischen Künstlerin Johanna Billing, Deutschlandpremiere im Glasmoog an der Kunsthochschule für Medien Köln. Der Film wird als Loop von 16 bis 21 Uhr gezeigt. Die Produktion entstand in Kooperation der Kulturabteilung der Stadt Pulheim und der Kunsthochschule für Medien Köln im Rahmen des Projektes Stadtbild.Intervention.
Johanna Billings Videoarbeiten thematisieren die Wechselwirkung zwischen individuellen Erfahrungen und gesellschaftlichen Veränderungen und bedienen sich insbesondere der Performance als Mittel zur Erforschung von Fragen des Öffentlichen wie des Privaten. Zentrale Elemente ihrer performativ-filmischen Werke sind Musik, Bewegung und Rhythmus.
Jan Höhe, Dozent für Creative Editing, zeichnet als erster Kameramann für Bild- und Lichtgestaltung verantwortlich.

 

Wenden
Ausgehend vom Begriff der Wende, wie er beispielsweise als linguistic turn oder performative turn verhandelt wird, lädt die Konferenz Wenden in den Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften im Kölner Schloß Wahn zu einer vertieften Diskussion ein – gemeinsam mit Dr. Jaspar Joseph-Lester und Prof. Dr Torsten Meyer wird Prof. Julian Rohrhuber dabei über Strategien der Transdisziplinarität sprechen.
Die eintägige internationale Treffen am 17. und 18. April ist veranstaltet vom Studiengang Intermedia der Universität Köln.

 

3D- und VFX (Visual Effects) -Artist
Stefan Jähner, Absolvent des Studiengangs Ton-und Bildtechnik, arbeitet seit März als 3D- und VFX-Artist für die Stargate Studios Germany. Stargate ist hauptsächlich auf Visual Effects für TV-Produktionen spezialisiert und konnte mit Serien wie The Walking Dead oder Grey's Anatomy internationale Erfolge verbuchen. Momentan arbeitet Stefan Jähner für die Stargate Studios in Malta an den Serien Misteri di Laura (Italien), El principe (Spanien) sowie an der NBC-Produktion Apocalypse Slough, die in Teilen auch auf Malta gedreht wurde.

 

Tongestaltung im Dokumentarfilm an der Universität Bonn
Im Sommersemester 2015 wird die Diplomarbeit Tongestaltung im Dokumentarfilm der IMM-Alumni Jonas Hummel und Silvan Oschmann im Filmseminar der Medienwissenschaften unter Leitung von Dozentin Britta Hartmann vorgestellt. Die Arbeit, entstanden 2011, beschäftigte sich mit dem Verhältnis von Dokumentarfilmton und dessen Authentizität im Verhältnis zu Aufnahmetechniken und Sounddesign. Anhand verschiedener Dokumentarfilmbeispiele der späten 2000er werden unterschiedliche Ansätze im Umgang mit der Tonspur, sowohl filmwissenschaftlich, wie auch arbeitstechnisch besprochen.

 

Ich löte, also bin ich?
Unter dem Titel The Art Of Sound Hacking referiert Waltraud Blischke, Dozentin für Sprechen und Schreiben über Musik im Studienschwerpunkt Musik und Text, am 5. Mai im Rahmen der kommenden Ringvorlesung am Institut Für Populäre Musik in Bochum über künstlerische Strategien der Zweckentfremdung, zu Vehikeln der technischen Vorführung und innovativen Soundwelten.
Der Eingriff mittels Lötkolben im Hardware Hacking ist nur eine Methode, sich von Geschmacksdogmen und endloser Reproduzierbarkeit zu lösen. Im Sampling entdeckt man das Musikalische in den Grenzbereichen von Klang und Geräusch, Tools und Software beleben stumme Materie – bloße Imitation? Anhand exemplarischer Beispiele wird dem Faszinosum aus technischer Innovation und Kreativität nachgegangen und dessen Bedeutung für die populäre Musik.

 

Videoprojektionen für Caligari 2015
Vom 18. bis zum 30. April wird im Orangerie Theater in Köln der Stummfilmklassiker Das Cabinet des Dr. Caligari aus dem Jahre 1920 zum ersten Mal als Bühnenfassung aufgeführt. Das Konzept für die Videoprojektionen und das Bühnenbild wurde von dem Theaterensemble neuesschauspielkoeln in Zusammenarbeit mit Tim Fehske, Dozent für Visual Music Technik/Produktion, entwickelt.
Das spezielle an Tim Fehske´s Vorgabe Bühne = Leinwand = Kostüm ist, dass die Größenverhältnisse der Bühne sich am menschlichen Körper orientieren und die Bühnenelemente während der Aufführung zur plastischen Leinwand für das Projection Mapping werden. Auf diesem Wege wird das Schauspiel und die Schauspieler/Innen selbst durch das Wechselspiel aus Bühne, Kostüm und Leinwand erweitert und umgeben und bilden eine Einheit.

 

Video-Feedback
Die beiden IMM-Studenten Lucas Grey (Bildgestaltung, Regie, Konzept) und Julian Prießen (Sound) erzählen mit ihrem Kurzfilm LIGHT eine Geschichte über Nähe in der Weite und Abschied nehmen. Die Arbeit verzichtet auf computergenerierte Animation und setzt stattdessen durch Video-Feedback entstehende Formen und Farben in Szene.

 

Lehre als Forschung
Die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift für Hochschulentwicklung versammelt Aufsätze zum Thema Künstlerische Forschung an Hochschulen und Universitäten, worin unter anderem auch ein Beitrag zu Jazz und Popularmusik von Michael Kahr von der Kunstuniversität Graz veröffentlicht ist.  Professor Julian Rohrhuber untersucht in Lehre als Forschung: Grundlagen der Musikinformatik im künstlerischen Kontext den Begriff einer verallgemeinerten Forschung, und wie sie integraler Bestandteil der Lehre sein kann.

 

Hikiko sucht die Einsamkeit auf dem Athener Animationsfestival
Hikiko sucht die Einsamkeit wurde auf dem Athener Animationsfestival im Studentenfilmwettbewerb gezeigt. Der Stop-Motion Film von Markus Zimmermann ist als Bachelorprojekt im Schwerpunkt Visual Music bei Prof. Dr. Heike Sperling und Andreas Kolinski entstanden. Es ist die Geschichte von Hikiko, der sich selbst von der Gesellschaft abkapselt und sich seine eigene Welt erschafft. Eine Welt in der er keine Ängste mehr hat.
Unterstützt wurde Markus Zimmermann unter anderem von den IMM Studenten Gregor Keienburg (Musikkomposition), Philipp Swoboda (Sounddesign), Gabriel Denhoff (Klavier) und Julian Martinz (Farbkorrektur).

 

Konzerttrailer für das Philipp Wisser Boston Trio
Ton und Bild-Student Philipp Wisser absolviert derzeit ein Auslandsjahr am Berklee College of Music in Boston mit Schwerpunkt auf Performance und Komposition.
Der von ihm jetzt produzierte Trailer für sein Philipp Wisser Boston Trio zeigt Ausschnitte des Konzerts mit Kevin Baudrexl (St. Louis, USA) am Bass und Jessie Cox (Brügge, Schweiz) am Schlagzeug. Die Kompositionen mit hohem Improvisationsgehalt decken ein breites Soundspektrum ab und bilden bewusste Übergänge zwischen Form und Chaos.

 

Vertretungsprofessur an der KHM
Hans W. Koch, Dozent für Hybrid Sound Composition, wurde für das Sommersemester 2015 als Gastprofessor für Sound an die Kunsthochschule für Medien in Köln berufen. Er übernimmt dort die Aufgaben des kürzlich emeritierten Prof. Anthony Moore bis ein Nachfolger benannt ist.
Hanw W. Koch wird seinen Lehrauftrag am IMM im Studienschwerpunkt Musikinformatik weiterführen.

 

 

 

Aus den Studienschwerpunkten am IMM

 

Schwerpunkt Klassische Musikaufnahme:
Jubiläums-CD für die Staatskanzlei
Die Staatskanzlei des Landes NRW hat die Robert Schumann Hochschule und die Hochschule für Musik Detmold beauftragt, eine Doppel-CD für das 70-jährige Jubiläum des Landes NRW zu produzieren.
Die Produktionen für die CD der Robert Schumann Hochschule haben bereits begonnen und werden von Studierenden des Schwerpunktes Klassische Musikaufnahme realisiert. Die Aufnahmen finden in mehreren Aufnahme-Sessions im Partikasaal und der Partikasaal-Regie statt. Dabei werden die zehn verschiedenen Solisten und Ensembles der Robert Schumann Hochschule von jeweils unterschiedlichen Tonteams betreut. Eine besondere Anforderung an die CD ist die Gewährleistung eines einheitlichen Klangbildes der verschiedenen Besetzungen. Die Koordinierung der Produktionen übernimmt die Tutorin für RSH-Aufnahmen, Sarah Zabel. Die Aufnahmen und die Postproduktion werden von Prof. Dagmar Birwe betreut.
Die CDs werden von der Ministerpräsidentin des Landes, Hannelore Kraft, zu offiziellen Anlässen überreicht. Außerdem sollen sie im landeseigenen Online-Shop vertrieben werden.

 

Schwerpunkt Medienkomposition:
Cabaret Crusades - The Secrets of Karbalaa im K21
Der Film Cabaret Crusades III - The secrets of Karbalaa des ägyptischen Künstlers Wale Shawky, für dessen Tongestaltung die Studierenden Moritz Laux und Raffael Seyfried (Sounddesign und Musik) sowie Matthias Krämer (Dialogschnitt) verantwortlich zeichnen, wird ab dem 18. April an drei Samstagen um 15 Uhr sowie am 03. Mai um 11 Uhr und am 17. Mai um 15 Uhr im K21 in Düsseldorf aufgeführt.
Der zweistündige Film erzählt die Geschichte der Kreuzzüge aus arabischer Sicht nach. Die eigenwillige Ästhetik des Films, der mit aufwändig aus Glas geblasenen Marionetten arbeitet, inspirierte die Studierenden auch bei der Schaffung einer adäquaten Klangsprache. So wurden beispielsweise alle Foleys mit Glas hergestellt und mittels selbst programmierter Techniken diese Glasklänge auch in der Musik eingesetzt.
Raffael Seyfrieds Arbeit ist ein Projekt im Rahmen des Projektmoduls des Studiengangs Musik und Medien.

 

Schwerpunkt Musikinformatik:
Algorithmisches Teestübchen
Die Seminare der Musikinformatik stehen interessierten Gästen jederzeit offen. Besonderen Anlass für einen Besuch ist die Präsentation der Abschlussarbeiten aus dem letzten Semester, die am 28. April ab 16.30 Uhr ein Algorithmisches Teestübchen einleitet. Dabei ist auch nochmals das Doppelpendel von Johannes Leppkes zu hören sowie ein Instrument zur Komposition mit euklidischen Algorithmen von Tim Abramovic. Gregor Keienburg und Lukas Reichert stellen ihre Beiträge unter anderem zur algorithmischen Komposition und zum Texturemapping vor. Ab 18.30 Uhr läuft dann die Boole-Box als Beschallung des Algorithmischen Teestübchens. Für diese von Relais geschickt gesteuerte und auf acht Kanäle spatialisierte Zusammenschau der gesammelten Arbeiten aus dem Basismodul stand der Geist der Formalisierung Pate, der George Boole vor 160 Jahren zu seinem Buch The Laws of Thought inspiriert haben mag.

 

Schwerpunkt Musikproduktion:
Produktion mit der Country/Blues/Rock-Band Billy Hill
In Tonregie 1, Tonregie 2 und Studio 2 des Instituts Fuer Musik Und Medien hat Musik und Medien-Student Robert Schwering die Country/Blues/Rock-Band Billy Hill produziert. Über einige Wochen entstanden so mehrere Songs mit den Studierenden aus Arnheim um Sängerin Lisa Jansen. Die große SSL 4000G+ Konsole und viel Outboard-Einsatz tragen stark zum analogen Flair der Produktion bei.

 

Schwerpunkt Musik und AV-Produktion:
Szenische Dreharbeiten
Der Unterricht im gerade begonnenen zweisemestrigen Vertiefungsmodul ist auf insgesamt fünf Projekttage ausgerichtet. Das Thema des ersten Projekttages lautet: Szenische Dreharbeiten. In zwei Teams bearbeiten die insgesamt 12 Studierenden eine Drehbuchvorlage, suchen geeignete Schauspieler und Drehorte, zeichnen Storyboards, testen das Aufnahmeequipment und bereiten den Drehtag vor. Am 22. April heißt es dann: Ton…Kamera…Bitte!
Betreut werden die Jungfilmer von Prof. Ulla Barthold (Licht und Kamera), Wolfgang Schukrafft (Filmton), Prof. Manfred Waffender (Buch und Regie), Florian Boddin (Bildtechnik) und Volker Anding (Schnittdramaturgie).

 

Schwerpunkt Musik- und Medienmanagement:
Der Stakeholder-Ansatz
Projekt- und Medienarbeit werden immer mehr zu Synonymen. Ein effektives Projektmanagement orientiert sich an den Zielen und spezifischen Fähigkeiten aller Projektbeteiligten und koordiniert diese im Hinblick auf den Projektauftraggeber (Kunden). Dieser Stakeholder-Ansatz zeitgemäßen Projektmanagements bildet den roten Faden der jetzt gestarteten Lehrveranstaltung Projektmanagement im Vertiefungsmodukl Musik- und Medienmanagement. Neben der Vermittlung und Einübung klassischer Arbeitstechniken zur Projektsteuerung liegt der Schwerpunkt des Kurses auf der Sensibilisierung der Studierenden für das Zwischenmenschliche in Projekten. Vertiefende Grundlagen zu Teamentwicklung und -motivation werden hierbei ebenso studiert, wie z.B. Kreativitätstechniken.

 

Schwerpunkt Musik und Text:
WORTSAMPLER: Konferenz und Performances
Zum ersten Mal findet am 11. und 12. April in Düsseldorf der WORTSAMPLER statt – Aufführungen und Performances von Audio-Texten und Sample-Poesy, sowie eine kleine Konferenz mit Vorträgen, Präsentationen und Gesprächen.
Relevant sind Ansätze aus der Akustischen Kunst und Dichtung, die elektroakustische Verfahren sowie Sound-Sampling verwenden, um sich fremder Stimmen zu bedienen, um im Medium Text nach neuen poetischen Formen zu suchen.
Ein knappes Dutzend eingeladener KünstlerInnen aus unterschiedlichen Bereichen sowie einzelne Studierende des Vertiefungsmoduls Musik und Text stellen ihre Arbeiten vor. Diese Veranstaltung ist eine Koopertaion zwischen dem IMM und der BETONBOX.

 

Schwerpunkt Visual Music:
Video für die Fighting Spirits
Zusammen mit dem Jugendchorprojekt Fighting Spirits  des Universitätsklinikums Düsseldorf erarbeitet Musik und Medien-Studentin Juliane Blum zum diesjährigen Tourauftakt ein Musikvideo. Zum selbstgeschriebenen Song Komm mit filmen die Jugendlichen mit ihren Handykameras ihren Alltag, zeigen die wöchentlichen Proben und einen Auftritt im Uniklinikum Münster.
Die Fighting Spirits sind eine Musikband, bestehend aus Musikern und ca. 20 Jugendlichen, die unterschiedlich mit der lebensbedrohenden Krankheit Krebs konfrontiert sind oder waren: als Erkrankte, als Familienmitglieder oder als ehrenamtliche Wegbegleiter. Das Projekt wurde vor über drei Jahren von dem engagierten Ergotherapeuten Frank Gottschalk an der Düsseldorfer Kinderonkologie gestartet und hat seitdem eine großartige Entwicklung vollzogen.