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CHRONIK

Willkommen auf der Chronik des Institut Fuer Musik Und Medien (IMM) der Robert Schumann Hochschule (RSH) in Düsseldorf.


Wenn Sie über die Aktivitäten am IMM und die Neuigkeiten aus den acht Studienschwerpunkten auf dem Laufenden gehalten werden möchten, können Sie sich hier anmelden und erhalten dann den monatlichen Newsletter.

 

IMM Chronik Juni 2016

 

360° Musikvideo für Moglebaum
Die Band Moglebaum, der unter anderem die beiden Musik und Medien-Studenten Simon Ebener-Holscher und Jonas Geyersberger angehören, realisiert ein 360° Video zu ihrem neuen Song Forever Wild im Studio 1 des IMM.
Die Veranstaltungsfirma PRG XL Video stellte dabei die neuentwickelte Virtual-Reality Kamera Nokia Ozo zu Verfügung. Diese verfügt über acht Linsen, der Funktion eines Real-Time-Monitorings und wird erst in einiger Zeit frei auf dem Markt erhältlich sein. In Zusammenarbeit mit Tontechniker Fabian Knauber entstand darüberhinaus eine dreidimensionale Abbildung des Raumes, so dass auch auf auditiver Ebene ein 360°-Erlebnis gewährleistet wird.
Verantwortlich für das Licht zeichnen Niklas Petau und Lars Emmering, Studierende der Hochschule Düsseldorf, die ihre für die Band entwickelten LED-Bäume zum Einsatz brachten.

 

Studio5 Infotag
Am 24. Juni veranstaltet der Fachbereich Medien der Hochschule Düsseldorf (HSD) wieder den traditionellen Studio5 Infotag, der angehenden Studierenden eine Orientierung in das Studienangebot der Hochschule geben soll. Bei Interesse ist eine Anmeldung erforderlich.
Auch das IMM wird hier mit einem Infostand, Führungen durch den Ü-Wagen und die Mobile Bildregie des IMM sowie einem Vortrag des geschäftsführenden Direktors, Prof. Andreas Grimm, vertreten sein, um die beiden Bachelor-Studiengänge Ton und Bild sowie Musik und Medien vorzustellen.
Der Studiengang Ton und Bild wird in Kooperation von der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf und dem Fachbereich Medien der HSD angeboten.

 

Musikvideo zum neuen Album von KUF
Zum Song Gold seiner Band KUF hat Valentin Link, Studierender des Studiengangs Musik und Medien, ein Musikvideo produziert. Das Trio mit Keyboards, Kontrabass und Schlagzeug bringt einen Sound hervor, der zugleich warm, anziehend und aufregend, aber auch völlig außerirdisch ist. Die Rhythmus-Sektion ist gespickt mit Referenzen zu schmutzigem Funk und pumpendem R&B, aber die Grooves gehören eindeutig in die Neuzeit – club-zentriert, atemberaubend interaktiv und an den besten Stellen durch Breaks zerlegt.
Valentin Link war für den Schnitt des Musikvideos und Simon Stimberg, Absolvent des Studiengangs Musik und Medien, für Kamera und Farbkorrektur verantwortlich.
Das Album Gold wird am 01. Juli  beim Label macro veröfffentlicht.

 

Debut-EP von Storm Seeker
Patrick Stäudle, Studierender des Studiengangs Ton und Bild, veröffentlichte am 22. April mit seiner Pirate Folk Metal Band Storm Seeker die erste EP Pirate Scum auf dem Label Aeterna Records. Das Sextett verbindet außergewöhnliche Instrumente wie Drehleier, Cello und Tin Whistles mit üblichem Metal-Instrumentarium. Die Produktion und Mischung lag in den Händen von Patrick Stäudle, für das finale Mastering war IMM-Alumnus Alex Kloss zuständig.
Zum Song Destined Course hat die Band ein Musikvideo gedreht, das finale Colour Grading hierfür stammt von Simon Stimberg, Absolvent des Studiengangs Musik und Medien.

 

Musikvideo für Fewjar
Kürzlich wurde die neuste Single Lo feat. Marti Fischer der Progressive Band  in der Form eines Musikvideos veröffentlicht. Die Musik von Fewjar zeichnet sich durch die Vermischung zahlreicher Stilistiken und Klänge aus. Musik und Medien-Student Daniel Wierczeiko war für Co-Producing, Recording und Mixing des Videos verantwortlich.

 

The Other The Self
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe The Other The Self leitet Marc Matter, Dozent für Musik und Text am IMM, im Juni einen Workshop im Klangkunstraum QO2 (Brüssel), in dem verschiedene Aspekte von Stimme in künstlerischen Texten, in Film und Radio sowie im alltäglichen Sprachgebrauch vermittelt werden. Vor allem die vermehrte Anwendung von synthetischen Stimmen in Kommunkationsmedien und die Beziehung zwischen Stimme, Sprache und Gender wird thematisiert. Ausserdem werden zwei frühe Lautgedichte von Elsa von Freytag-Loringhoven und Beth Anderson als Gruppenimprovisationen realisiert.

 

Erfolge auf der 140. AES Convention
Vom 4. bis 7. Juni fand in Paris die 140. AES Convention der Audio Engineering Society statt. Mit dabei war auch eine kleine Abordnung mit Studierenden aus den Bachelor-Studiengängen Musik und Medien sowie Ton und Bild, die mit diversen Projekten für die Finalrunden der beiden Wettbewerbe, der Student Recording Competition sowie der Student Design Competition, qualifiziert waren.
In der Student Design Competition gewann Lukas Lohner den Silver Award. Lukas Hierl und Max Bier wurden gemeinsam mit einem Gold Award ausgezeichnet.
In der Student Recording Competition wurden Simon Schwär in der Kategorie Traditional Acoustic Recording mit einer honourable mention, Simon Ebener Holscher in der Kategorie Modern Studio Recording & Electronic Music sowie Patrick Arnold in der Kategorie Sound for Visual Media jeweils mit einem Gold Award ausgezeichnet.
Mit drei Gold Awards, einem Silver Award und einer honourable mention ist die Delegation aus Düsseldorf bis dato die erfolgreichste Delegation in diesem Wettbewerb.

 

Neo Magazin Royale: Live in Concert mit IMM-Beteiligung
Jan Böhmermann und sein Ensemble verabschieden sich mit einem Musik-Special in die Sommerpause. Für Neo Magazin Royale: Live in Concert wurde das 14-köpfige Rundfunktanzorchester Ehrenfeld gegründet, unter Leitung und arrangiert von Albrecht Schrader und IMM-Absolvent Lorenz Rhode. Im Wechsel mit der Hausband Dendemann & die Freie Radikale spielen sie Live-Adaptionen der bekanntesten Musikvideos aus zweieinhalb Jahren Neo Magazin, etwa Ich hab Polizei, Be Deutsch oder V for Varoufakis.
An der Umsetzung sind zahlreiche Studierende und Ehemalige des IMM beteiligt: Kai Holzkämper als Chef der Tonabteilung, Alex Werth als Mitkomponist vieler Stücke, Recording Engineer und Mischer, Tom Vermaaten und Julian David als Mischer, Christian Kreymborg als FOH-Mischer und Michael Hohnstock als Tonassistent. Gitarrist des Rundfunktanzorchester Ehrenfeld ist Matthias Krämer, samt besinnlichem Soloauftritt mit dem Protestsong Der Marder.
Die gesamte Sendung kann in der ZDF-Mediathek angesehen werden und ist als Album auch auf iTunes, Spotify etc. erschienen.

 

Musikalischer Imagefilm für Volvo CE
Für die Belegschaft des Volvo-Werks in Hameln hat der Filmbereich der Designagentur GROSSE8 aus Köln mit einem Team u.a. aus IMM-Absolventen bestehend, einen musikalischen Imagefilm gedreht. Unter Leitung von Manfred Borsch (Regie, Schnitt, Kamera) waren die Alumni Stephan Telaar (Kamera, Schnitt), Julian Scherle (Komposition), Robert Keilbar (Sounddesign) und Markus Rosensträter (Drohnen-Operator) an dem Projekt beteiligt.

 

 

 

News aus den Studienschwerpunkten am IMM

 

Schwerpunkt Klassische Musikaufnahme:
Big Bang
Am 5. Juni wird das Hochschulorchester der Robert Schumann Hochschule im Rahmen der Konzertreihe Big Bang in der Tonhalle Düsseldorf aufgenommen. Dirigiert wird das Konzert von Teilnehmern eines Dirigentenworkshops unter der Leitung von Prof. Rüdiger Bohn und Axel Kober (GMD der Deutschen Oper am Rhein). Das Hochschulorchester spielt die Manfred-Ouvertüre von Robert Schumann (Dirigent: Lautaro Mura), das Cellokonzert von Antonín Dvořák (Dirigent: Seitaro Ishikawa, Solist: Michiaki Ueno), Skogsraet op.15 von Jean Sibelius (Dirigent: Hossein Pishkar) und die 7. Sinfonie von Jean Sibelius (Dirigent: Axel Kober).
Das Aufnahmeteam mit Celia Ruiz (Saaltechnikerin), Marek Forreiter (Saaltechniker), Vincent Stange (Saaltechniker), Paul Linke (Toningenieur), Marek Peperkorn (Toningenieur) und Sebastian Fecke (Tonmeister) verwendet dafür den neuen Ü-Wagen des IMM. Der Konzertmitschnitt findet im Rahmen des Vertiefungsmoduls Klassische Musikaufnahme statt.

 

Schwerpunkt Musikinformatik:
Inka Telefax. Listening to Precolumbian Administration without understanding a word
Eine Ausstellung im Londoner Open Data Institute zeigt die ortsspezifische Installation. Sie basiert auf dem im Schwerpunkt Musikinformatik mit Dave Griffiths, Hans W. Koch und Prof. Julian Rohrhuber entwickelten System zur Sonifikation von archäologischen Daten. Die Klanginstallation konfrontiert den zeitgenössischen Büroalltag der Verwaltung offener Daten mit den bis heute größtenteils nicht verstandenen Quipus, in verknüpften Fäden aufbewahrten administrativen Daten der Inka-Zivilisation. Die Ausstellung Thinking Out Loud ist unterstützt vom Arts Council England und der Esmee Fairbairn Foundation und läuft vom 15. Juli 2016 bis 31. März 2017.

 

Schwerpunkt Musikproduktion:
Band Recording Workshop mit der Kölner Band Pulsar Tales
Am 14. Juni findet im Vertiefungsmodul Musikproduktion ein Band Recording Workshop unter der Leitung von Prof. Dieter Falk und Prof. Werner Roth statt. Produziert wird der Song The World Is Shutting Down von der Kölner Fusion-Pop Band Pulsar Tales im Overdub-Verfahren mit Ryhthmusgruppe, Streicher und Brass-Section. Aufgenommen wird auf einer SSL 4000G+ in Tonregie 1, wobei als Aufnahmeräume Studio 1 (für die Rhythmusgruppe und Brass-Section) und Tonregie 2 (für die Streicher) fungieren.
Im Anschluss an den Workshop sollen die Studierenden in den nächsten Wochen das Material nachbearbeiten und eine fertige Mischung erstellen. In einem gemeinsamen Workshop im kommenden Semester wird die Produktion dann nochmals, in Begleitung der Dozenten gemischt.

 

Schwerpunkt Musik und AV-Produktion:
Mehrkameraverfahren
Die Lehrveranstaltungen im zweisemestrigen Vertiefungsmodul Musik und AV-Produktion gruppieren sich um insgesamt fünf ganztägige Übungen, in denen jeweils unterschiedliche audiovisuelle Aufnahmeverfahren einstudiert werden. In diesem Zusammenhang nehmen die Teilnehmer des Moduls am 22. Juni zwei Kammerensemble unter der musikalischen Leitung von Shushan Hunanyan (Klavier) im Mehrkameraverfahren auf. Auf dem Programm stehen eine Auswahl von Liebeslieder-Walzern von Johannes Brahms für vier Singstimmen und Klavier zu vier Händen sowie der erste Satz aus dem Sextett op. 100 von Francis Poulenc für Klavier und Holzbläserquintett.
Das Sängerquartett besteht aus den Studierenden Anna Raabe (Sopran), Sarah Breslin (Mezzosopran), Lorenz Rommelspacher (Tenor) und Johannes Wedeking (Bass); das Bläserquintett: Sophia Aretz (Querflöte), Rafael Aguilar (Oboe), Jeremy Chua (Klarinette), Ermir Quirici (Horn) und Enrico Toffano (Fagott). Als Gast am Klavier: Robert Weinsheimer. Die Rolle des Tonmeister übernimmt Lukas Prinz. Bildregie machen Sarah Zabel und Tobias Kemper.
Die Aufnahmen finden statt im Studio 1 des IMM. Zum Einsatz kommt unter anderem die technisch auf HD aktualisierte Mobile Bildregie.

 

Schwerpunkt Musik und Text:
Identität
Die Beziehungen zwischen Stimme, individuellem Sprachgebrauch, Identität und Gender sind momentan Thema einer Diskussion im Vertiefungsmodul Musik und Text. Dabei geht es unter anderem um die generelle Problematik von Identität als Individuum und als Teil von sozialen Gruppen, und inwiefern Identitäten als soziale Funktionen notwendig sind.
Ausserdem werden ausgewählte Texte des Dichters und Künstlers Christopher Knowles gehört und diskutiert, wobei vor allem die Zusammenarbeit mit dem Dramaturgen Robert Wilson und die von Philip Glass komponierte Oper Einstein on the Beach von Interesse ist.

 

Schwerpunkt Visual Music:
Alternative Musiknotationen
Im Rahmen der Lehrveranstaltung Bildkomposition und -rhythmus bei Christian Schäfer, Dozent für Bildgestaltung Grafik am IMM, wird Musikvisualisierung in Form von Notationssystemen abseits unseres klassischen europäischen Notensystems behandelt. Untersucht werden alternative Musiknotationen von bildenden Künstlern und Musikern, wie zum Beispiel die des Musikers Anthony Braxton oder die von John Cage zusammengestellte Sammlung Notations.
In der praktischen Übung Stille Post werden eigene grafische Notationen erstellt, die von den Teilnehmer vertont werden. Zu Beginn des Wiontersemesters werden diese Arbeiten in der SITTart-Galerie des Vereins Düsseldorfer Künstler ausgestellt.

 

 



IMM Chronik Mai 2016

 

Mehrkameraproduktion für Youtube-Kanal der HfM Weimar
Christoph Piasetzki, Absolvent des Studiengangs Ton- und Bildtechnik, produziert Jean Sibelius‘ Violinkonzert, gespielt von Dragos Manza und dem Orchester der Hochschule für Musik in Weimar. Manza hat u.a. in Weimar studiert und ist heute Konzertmeister der Düsseldorfer Symphoniker. Christoph Piasetzki arbeitet seit 2014 als Tonmeister an der HfM in Weimar und erstellt neben dem studentischen Studiobetrieb gemeinsam mit seinem Kollegen der Detmolder Schule, Joachim Müller sowie freiberuflichen Kameraleuten auch die Inhalte für den hochschuleigenen Youtube-Kanal hfmFRANZLISZTweimar.

 

Digital Imaging Technician und OnSet Colorist/Dailies Operator
Dipl.-Ing. Severin Schultze, Absolvent des Studiengangs Ton- und Bildtechnik, war im Sommer 2014 als Digital Imaging Technician und OnSet Colorist am Set von Toni Erdmann tätig, dem deutschen Cannes-Beitrag von Maren Ade. Hier war er verantwortlich für das komplette Daten- und Farbmanagement am Set und die Aufbereitung der Daten für den Schnitt und die Postproduktion.
Für die Firma ARRI Media GmbH war er in der darauffolgenden Zeit für diverse Projekte als Dailies Operator in der Postproduktion in Berlin tätig - u.a. für die Produktionen Er ist wieder da, Point Break und Der Nanny sowie kürzlich auch am Set von Submergence, dem aktuell in Produktion befindlichen Film von Wim Wenders.

 

IMM BASISLAGER: Manuel Schmitt über den ewigen Kampf zwischen Kunst und Kommerz
In seinem Vortrag am 16. Juni um 17 Uhr (IMM Studio A 2.24) diskutiert Manuel Schmitt den Spagat zwischen Kunst und Kommerz. Aus seiner Sicht stellt sich immer wieder die Frage nach Authentizität, nach Integrität und Glaubwürdigkeit.
Manuel Schmitt hat an der Kunsthochschule für Medien in Köln studiert und arbeitet seit acht Jahren als selbstständiger Regisseur, Motion Designer, Redakteur und Autor. Seit 2012 betreibt er einen Youtube-Channel unter dem Alias SgtRumpel. Zusammen mit zwei der größten Let's Player Deutschlands (Gronkh und Sarazar) hat er 2014 den Spiele-Entwickler Looterkings gegründet und leitet zur Zeit dort die Entwicklung des ersten Computer-Spiels. Filme von ihm liefen unter anderem auf Arte und im WDR.

 

IMM, KHM und klangmalerei.tv als Team auf dem Moers Festival
Am Pfingstwochenende übertragen Studierende des IMM und der Kunsthochschule für Medien Köln unter der Leitung von Jens Schillmöller das Moers Festival live auf ARTE CONCERT. Parallel zum Livestream der Konzerte produziert das Team unter der Leitung von klangmalerei.tv, um die IMM-Absolventen Michael Zöllner, Maurice Graf und Florian Breuer, eine tagesaktuelle Berichterstattung mit Eindrücken, Interviews und Clips rund um das Festival, die das bisherige Konzertangebot ergänzt und zwischen den Musikstrecken gesendet wurde.
Die Konzerte und alle weiteren Clips über das legendäre Festival für improvisierte Musik sind nach und nach in der Mediathek von ARTE CONCERT und über das Moers Festival abrufbar.

 

Ensembles stellen sich vor
Im Rahmen des Moduls Instrument/Gesang (Jazz/Pop) gibt es in jedem Semester ein abwechslungsreiches Ensembleangebot verschiedener Stilistiken. Auch in diesem Sommersemester findet eine Bigbandphase unter der Leitung von Jan Schneider, Dozent für Ensemble (Jazz / Pop / Experimentell), statt. Die Band spielt Titel der legendären Miles Davis Platte Birth of the Cool. Die durch ein Horn und eine Tuba erweiterte ungewöhnliche Nonett-Besetzung arrangiert von Gil Evans und Gerry Mulligan, lässt die IMM-Bigband trotz sommerlicher Temperaturen düster und schwebend klingen.

 

Neue Disco/Funk-Single von Moullinex und Lorenz Rhode
Auf dem Label Discotexas ist die Disco/Funk-Single What U Do erschienen, eine Zusammenarbeit zwischen dem portugiesischen Künstler Moullinex und Lorenz Rhode, Absolvent des Studienganges Ton- und Bildtechnik. Die Aufnahmen fanden in den Red-Bull-Studios Berlin statt, während Dreharbeiten zur demnächst erscheinenden Moullinex-Dokumentation Elsewhere.
What U Do ist die zweite Zusammenarbeit seit Lorenz Rhodes 2010er Remix der Single Superman auf Gomma Records. Beim Super Bock Super Rock-Festival werden sie gemeinsam im Juli in Lissabon auftreten.

 

Debutalbum von Nunuk
Das Debutalbum Tearin’ Down Walls der deutsch-spanischen Band Nunuk erscheint Anfang Juni auf dem Label Hey!blau Records. Gemischt wurde es von Julian David, Absolvent im Studiengang Ton- und Bildtechnik, in seinem Kölner Studio The Satellite. Die Musik von Nunuk verbindet elektronische Sounds mit akustischer Gitarre, Percussion und Folk-Elementen. Vom Fernweh, von philosophischen Frühstücken und der Empfindung von Zeit erzählt Jenny Thieles Stimme in deutscher und englischer Sprache. Die Tour zum Album führt die Band aktuell durch die Schweiz, Niederlande, Frankreich und Deutschland. Das Record Release Konzert findet dann am 29. Mai im Kölner YUCA Club statt.

 

Erneuter Preis für Kammermusik
Der Visual Music Film Kammermusik von Musik und Medien-Studentin Katharina Blanken gewann gerade auf dem Tehran International Silent Film Festival in der Kategorie Best Experimental Film. Kammermusik wurde mittlerweile auf zwölf internationalen Festivals vorgeführt und gewann in Tehran seinen zweiten Award.
Die DVD-Veröffentlichung des Films wurde von der Robert Schumann Hochschule und der Zülow AG gefördert. Für das Artwork der DVD arbeitete Katharina Blanken mit dem Coverdesigner Pablo Lütkenhaus zusammen.
Katharina Blanken wirft in Kammermusik einen Blick auf die ohrenabgewandte Rückseite des Gebäudes der Düsseldorfer Musikhochschule. Das Projekt entstand im Studienschwerpunkt Visual Music unter der Betreuung von Prof. Dr. Heike Sperling und Andreas Kolinski, Dozent für Computergestützte Medienkomposition.

 

Regionalgruppensprecher des VUT
Frank Kühl, Dozent für Musik- und Medienrecht, wurde für zwei weitere Jahre als Regionalgruppensprecher des Verbands unabhängiger Musikunternehmen e.V. gewählt. Sein Stellvertreter ist Henry Storch, Label- und Verlagsinhaber Unique Records/Publishing.
Der vor mehr als 20 Jahren gegründete Verband stärkt seit vielen Jahren die Arbeit in den Regionen. Das Team des VUT West mit Sitz in Düsseldorf startete in diesem Zusammenhang eine Kooperation mit dem Kultur- und Wirtschaftsförderungsamt der Stadt Düsseldorf, so dass die VUT-Infomationsveranstaltungen zur Musikwirtschaft nun auch von Nicht-Mitglieder besucht werden können.
Das nächste Seminar zum Thema Vergütungen von Spotify, YouTube & Co findet am 18. Mai im Gewächshaus in Düsseldorf statt. Referent ist der Gründer der Schweizer Firma iMusician Digital AG.

 

Projekte von IMM-Studierenden in Rom
Auf Einladung der Universität von Rom Tor Vergata findet am 11. Mai im Konzertsaal Auditorium Ennio Morricone ein Portraitkonzert mit Werken von Christian Banasik statt. Im Programm befinden sich auch audiovisuelle Arbeiten von Studierenden des IMM und der Peter Behrens School of Arts, die Christian Banasik eigens für diesen Abend als Vorstellung der Studien-Standorte zusammenstellte.
Aus dem IMM werden die Arbeiten limbic(2012) von Manfred Borsch und Johannes M. Arend, Shifting (2015) von Julian Priessen, LC-0 (2013) von Stefan Wolf sowie Noise of the Light (2015) von Orson Hentschel gezeigt.
Das Seminar von Christian Banasik als Gastdozent für Komposition / Audiovisuelle Medien findet am Institut Master in Sonic Arts statt. Bei einer weiteren Veranstaltung spricht er die Geschichte, Entwicklung und den Stand der aktuellen Düsseldorfer Musikszene an.

 

Girl's Day am IMM
Am 28. April besuchten 22 Schülerinnen im Rahmen des bundesweiten Girl’s Day das IMM. Ziel der Veranstaltung war, den Mädchen einen Einblick in die Studiengänge des IMM zu gewähren und ihr Interesse an den Arbeitsfeldern zwischen Musik und Medien zu wecken. Nach einer Einführung in die Inhalte der Studiengänge und einer ausführlichen Führung durch die Räumlichkeiten, hatten die Schülerinnen die Gelegenheit, unter der Anleitung von Studierenden, in einigen Studienschwerpunkten praktisch zu arbeiten. So konnte in Tonregie 2 eine Abmischung einer Mehrspuraufnahme und in Tonregie 4 ein Sounddesign für einen Animationsfilm durchgeführt werden. In Tonregie 3 ging es um das Editing einer Gitarrenproduktion, während im Experimentallabor zum Thema Strom klingt, wie er schwingt experimentiert wurde.
Die Schülerinnen, die zwischen 11 und 15 Jahre alt sind, nahmen das Angebot mit großem Interesse an.

 

 

 

News aus den Studienschwerpunkten am IMM

 

Schwerpunkt Klassische Musikaufnahme:
Hörspielproduktion im WDR Köln
Im Rahmen der Lehrveranstaltung Hörspielproduktionen finden am 7. Mai im Hörspielstudio 6 des WDR Köln Aufnahmen zur diesjährigen Projektarbeit statt. Die Studierenden machen szenische Aufnahmen für die Kurzgeschichte Frosch rettet Tokyo von Haruki Murakami. Für die Sprachaufnahmen stehen die Schauspieler Jürgen Sarkiss, Martin Bross und Tom Jakobs, sowie Sophie Garke und Ellen Versteegen zur Verfügung. Benno Müller vom Hofe, Dozent für Hörspiel am IMM, von dem auch die Hörspielfassung der Geschichte geschrieben wurde, führt Regie.
Im weiteren Verlauf der Lehrveranstaltung werden die Aufnahmen dann von den Studierenden geschnitten, die einzelnen Szenen vertont und ein Sounddesign sowie ein Musikkonzept entwickelt. Zum Abschluss werden die Szenen dann in der Mischung aufeinander abgestimmt.

 

Schwerpunkt Medienkomposition:
Filmtonpostproduktion
Dramaturgisches Sounddesign, ein Bestandteil des Vertiefungsmoduls Medienkomposition, nimmt sukzessive alle Bestandteile der Filmtonpostproduktion in den Blick. Nachdem die Gestaltung von Foleys und Atmos am Beispiel einer stummen Animationsfilmsequenz unter der Anleitung von Olaf Mierau, Dozent für Sounddesign, theoretisch und praktisch erarbeitet wurde, stehen nun Dialogschnitt, Restauration und Mischung im Fokus der Veranstaltung. Zusätzlichen Input wird die renommierte Sounddesignerin Tatjana Jakob liefern, deren vielfältige Erfahrung sowohl hochproflierte TV-Produktionen als auch preisgekrönte Kinofilme umfasst.

 

Schwerpunkt Musikinformatik:
Lambda-Kalkül
In fortschrittsorientierten Disziplinen bleibt deren Vergangenheit meistens im Abseits. Oft ist der State of the Art aber nur ein schmaler Ausschnitt des gegenwärtig Möglichen, und er verdeckt viele der ursprünglichen Motivationen von Neuerungen. Im Vertiefungsmodul Musikinformatik erörtern Studierende und Lehrende anhand eines historischen Textes die Notwendigkeit für den formalen Lambda-Kalkül, eine Darstellungsform, die es uns heute erlaubt, musikalische Kompositionen auf der gleichen Ebene zu behandeln wie mathematische Ausdrücke.

 

Schwerpunkt Musikproduktion:
Aufnahme einer Brass-Section
Am 3. Mai fand im Rahmen des Vertiefungsmoduls Popularmusikproduktion bei Prof. Werner Roth und Prof. Dieter Falk ein Workshop zum Thema Aufnahme einer Brass-Section statt. Neben stilistischen Aspekten und Arrangement wurden Aufstellungsmöglichkeiten und Mikrofonierungsarten behandelt. Anschließend wurde exemplarisch eine Aufnahme mit einer Brass-Section, bestehend aus IMM-Studierenden und einem Song von Dieter Falk in Tonregie 1 und Studio 2 durchgefürt. Die Studierenden des Vertiefungsmoduls haben nun die Möglichkeit, mit dem entstandenen Material zu experimentieren.

 

Schwerpunkt Musik und AV-Produktion:
Langzeitbeobachtung und Konzertaufzeichnung
Am 22. Mai findet in der Folkwang Musikschule der Stadt Essen das 2. Orchestertreffen der Liebhaberorchester NRW statt. In den vergangenen Monaten begleitete Ton und Bild-Student Sören Kitzing die Vorbereitungen mit Kamera und Mikrofon. Im Zentrum der filmischen Beobachtung stehen der Entstehungsprozess einer für das Treffen angefertigten Auftragskomposition des japanischen
Komponisten Yasutaki Inamori sowie die Probenarbeit der verschiedenen Ensembles. Das Abschlusskonzert wird von einem Team aus 19 IMM-Studierenden mit der Mobilen Bildregie und dem Ton-Ü-Wagen aufgezeichnet.
Die filmische Dokumentation, ein Projekt im Schwerpunkt Musik und AV-Produktion, wird von der Kunststiftung NRW gefördert.

 

Schwerpunkt Musik- und Medienmanagement:
Kalkulationen und Projektcontrolling
Die Kalkulation von Medienprojekten ist ein wesentlicher Bestandteil erfolgreichen Projektmanagements, wird aber vielfach noch stiefmütterlich behandelt. In dem Seminar Projektmanagement werden den Studierenden auf der Grundlage einer Systematisierung wesentlicher Kostenarten und -kategorien (Einzel-/Gemeinkosten sowie variable/fixe Kosten) zentrale Kalkulationsverfahren, z.B. in Form von Deckungsbeitragsrechnungen und Zuschlagskalkulationen, vermittelt. Hiermit lassen sich unter anderem die Anforderungen an Filmkalkulationen erfüllen, darüber hinaus sind solche Kalkulationen unverzichtbar für ein effektives Projektcontrolling.

 

Schwerpunkt Musik und Text:
Polyphones Schreiben - Biografien - Episches Theater
Im Vertiefunsgmodul Musik und Text beschäftigen sich die Studierenden zur Zeit mit unterschiedlichen Textformen und deren Bezug zu Musik und Sound: Polyphones Schreiben und sonische Strategien als Werkzeuge der Dekomposition und Desemantisierung – in Anlehnung an erzählerische Strukturprinzipien in literarischen Formaten werden vorhandene Texte gefiltert, entkernt und neu bearbeitet; die literarische Gattung der Biografie wird anhand verschiedener Beispiele aus der Musik erörtert; und das Konzept des epischen Theaters nach Brecht und Piscator wird auf mögliche Anwendungen auf akustische Spielformen überprüft.

 

Schwerpunkt Visual Music:
Komponieren für Visual Music Projekte
Mit dem Beginn des Sommersemesters hat der Kölner Komponist Marcus Schmickler den Lehrauftrag Visual Music / Komposition im Studienschwerpunkt Visual Music übernommen. Er unterrichtet die Studierenden im Vertiefungsmodul und unterstützt sie in ihrer audiovisuellen Produktionspraxis. Das Vertiefungsmodul wird nach zwei Semestern traditionell mit einem Visual Music Projekt abgeschlossen für das die Studierenden Bild sowie Ton komponieren und zueinander in Bezug setzen.
Gemeinsam mit Prof. Dr. Heike Sperling führt Marcus Schmickler die Studierenden in die Techniken der Komposition ein und begleitet sie in der Entwicklung ihrer Projekte.