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CHRONIK

Willkommen auf der Chronik des Institut Fuer Musik Und Medien (IMM) der Robert Schumann Hochschule (RSH) in Düsseldorf.


Wenn Sie über die Aktivitäten am IMM und die Neuigkeiten aus den acht Studienschwerpunkten auf dem Laufenden gehalten werden möchten, können Sie sich hier anmelden und erhalten dann den monatlichen Newsletter.

 

IMM Chronik Juli 2016

 

Filmschau zum Rundgang der KHM Köln
Anknüpfend an das Seminar Was ist Farbe? von Prof. Sophie Maintigneux wird am 22. Juli um 13 Uhr L'enfer, eine Studie über den Klang der Farben, gezeigt. Zusammen mit Regisseurin Linda Schefferskis  entwickelte IMM-Student Simon Forster Ideen zur Klanggestaltung und führte diese aus.
Am selben Tag um 18 Uhr präsentiert die KHM Yasmin Angels Film Die kleine Welt (15 Min). Tonmeister waren Simon Forster und Jonas Weu, beide Studenten am IMM, und das Tondesign kam von Daniel Paulmann.

 

1. Dokumentation des LGBTIQ* Flüchtlingsprojektes Queerfugees
Im Rahmen der Reihe Hin und Weg 2 mit Filmbeiträgen über Flucht und Folgen zeigte das Medienprojekt Wuppertal am 5. Juli den Film Ajay über den 28-jährigen Ajay aus Indien. Er berichtet darin von seinen Erfahrungen mit Homophobie und Rassismus in Indien und Deutschland und seiner Art, damit umzugehen.
Dieser Film ist der erste des Projektes Queerfugees, das speziell die Leben von schwul, lesbischen, trans*, inter* oder sich nicht heteronormativ zuordnenden Flüchtlingen erzählen will.
Das Projekt wurde von IMM-Student Simon Forster mit Unterstützung des Medienprojekts Wuppertal und Schlau Düsseldorf ins Leben gerufen und ist weiterhin auf der Suche nach Menschen, die bereit sind ihre Erfahrungen (ggf. auch anonym) zu teilen. Nähere Informationen hierzu auch in Englisch, Französisch und Arabisch auf der Homepage des Projektes.

 

Premiere von Blue
Am 25. September präsentiert der Kölner Pianist und IMM-Dozent Martin Sasse den Musikfilm Blue im Kölner Odeon Kino. Der renommierte Dokumentarfilmer Christoph Felder begleitete den "besten Straight Ahead Pianisten Europas" (JazzPodium) zwei Jahre lang bei vielen Konzerten. Entstanden ist ein unkonventioneller, atmosphärischer Film in Schwarzweiss, der die Zuschauerinnen und Zuschauer auf eine beeindruckende Reise von Köln nach New York mitnimmt.

 

Neue EP von Purple Disco Machine und Lorenz Rhode
Die beiden House- und Discoacts Purple Disco Machine und Lorenz Rhode haben zusammen den Track Birds veröffentlicht, als Teil der Black Jukebox 15‘-EP auf dem Berliner Label Exploited. Die Sample-Ästhetik verdankt der Song seiner Entstehung: Die Basis bildete eine instrumentale Latin-Produktion von IMM-Absolvent Lorenz Rhode, vom Dresdner Purple Disco Machine im 90er-House-Stil gesampelt, geloopt und gefiltert. Der Song erreichte bereits #25 der Beatport-Deephouse-Top100, anläßlich der Veröffentlichung stellte Lorenz Rhode außerdem das aktuelle Mixtape für den Exploited Records Podcast zusammen. Mit Purple Disco Machine, der meist auf Defected veröffentlicht, arbeitet er derzeit noch an weiteren Kooperationen.

 

Indigene Moderne
Der indische Wissenschaftsphilosoph Prof. Dhruv Raina lehrt und forscht an der Jawaharlal Nehru University in New Delhi und unter anderem an der  Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. In seinem Seminar, das am 20. Juni am IMM stattfand diskutierte er gemeinsam mit Prof. Julian Rohrhuber und Studierenden des IMM über die Revision der Idee der Moderne. Dahinter steht eine neue präzisere Geschichtsschreibung, die zeigt, wie bereits seit vielen Jahrhunderten ein bidirektionaler interkultureller Wissenstransfer stattgefunden hat. Was Wissen ist, woher es kommt und in welchen Medien es sich formuliert wird dabei zu einer entscheidenden Fragestellung.

 

The sans-papier as a first-class citizen
Das Third Symposium for the History and Philosophy of Programming setzte sich mit der Geschichte von Betriebssystemen auseinander und analysierte deren Prinzipien mit philosophischen Methoden. Es fand am 25. Juni in Paris am Conservatoire National des Arts et Metiers statt. Prof. Julian Rohrhuber zog in seinem Vortrag The sans-papier as a first-class citizen. Tracing the object as a symptom in and of a history of problems eine Verbindungslinie zwischen Problemen der formalen Logik des frühen 20. Jahrhunderts, Programmierparadigmen und politischer Philosophie: welchen Platz soll das Unbenennbare in einem System haben?

 

 

 

News aus den Studienschwerpunkten am IMM

 

Schwerpunkt Musikinformatik:
(Never) change a running system: Performancekunst zwischen Code und Tanz
Die New Yorker Choreografin und Programmiererin Dr. Kate Sicchio stellt am 5. und 6. Juli ihre außergewöhnlichen künstlerischen Ansätze vor und begleitet die Arbeitsbesprechungen im Modul Musikinformatik. Über zwei Tage hinweg setzen sich die Studierenden und Gäste aus verschiedenen Hochschulen in NRW intensiv mit der Verbindung zwischen algorithmischen Methoden und der Choreografie von Bewegungen auseinander. Sicchios Workshop, kuratiert von Musikinformatik-Studentin Juliane Blum, thematisiert unter anderem auch die experimentelle algorithmische Performance Amtshandlung im Kolleg für Musik und Kunst Montepulciano. Die Diskussion zur Performance Unterbrechung Unterbrechen von Florian Zeeh sowie Experimente zur performativen Lesart von Programmierparadigmen machten klar, wie prägnant die Arbeit mit Algorithmen ohne Computer sein kann.

 

Schwerpunkt Musikproduktion:
Big Band Mischung in Tonregie 2
In dem Workshop Mischung einer BigBand haben Daniel Rheinbay, Jonas Scheeler und Jannis Lehnert, alle Absolventen des Vertiefungsmoduls, unter der Betreuung von Prof. Werner Roth und Stephan Friedrich einen Konzertmitschnitt der Tobias Becker Big Band gemischt. Dieser wurde bereits im Januar 2016 im Jazzclub Bix in Stuttgart aufgezeichnet. Der Fokus lag hierbei auf dem Erstellen einer soliden Grundmischung, sodass die Studierenden selbstständig mit dem Material weiterarbeiten können. Die Mischung fand in Tonregie 2 auf einer Stagetec Aurus statt.

 

Schwerpunkt Musik- und Medienmanagement:
Urheberrecht und die verwandten Schutzrechte
Schwerpunkt im Vertiefungsmodul Musik- und Medienmanagement bildet im Musik- und Medienrecht die Differenzierung zwischen dem Urheberrecht und den verwandten Schutzrechten. Während in einem Plattenvertrag die sogenannten Masterrechte übertragen werden ist das Urheberrecht mit seinen Möglichkeiten der Nutzungsrechtsübertragung schwieriger zu verstehen. In der Musiknutzung müssen stets zwei Rechte von Verwertern wie Labels, Rundfunkanstalten oder Filmherstellern erworben werden. Mit diesem Wissen ausgestattet werden einerseits Bandübernahme- und Künstlerverträge auf der Seite der Leistungsschutzrechte wie andererseits Autorenexklusiv- und Musikverlagsverträge analysiert und diskutiert. Darauf aufbauend werden die Arbeitsbereiche der Verwertungsgesellschaften wie etwa der deutschen GEMA und GVL leichter verständlich.

 

Schwerpunkt Musik und Text:
Text-Partitur - Sprech-Duo - Raubtieratem
Am 15. Juli sind die Künstlerin Angela Fette und der Komponist und Künstler Christian Jendreiko im Seminar Künstlerischer Text zu Gast. Angela Fette ist nicht nur Teil des Musik-Duos WEISSER WESTEN, sondern auch solo als Text- und Soundkünstlerin aktiv. Sie berichtet über eigene Projekte, sowie über die Sprechplatte Vision Vulkano, die sie zusammen mit dem Komponisten Christian Jendreiko aufgenommen hat, der neben seiner eigenen Arbeit auch gerne kollaborativ tätig ist, z.B. seit 1998 als Mitglied der Künstlergruppe hobbypopMUSEUM. Er wird ausserdem seine Text-Partituren vorstellen, die als Notationen für Musik-Aktionen epischer Dimension dienen.

 

Schwerpunkt Visual Music:
Falk Grieffenhagen übernimmt den Lehrauftrag Visual Music Systems
Ab Oktober wird Falk Grieffenhagen im Schwerpunkt Visual Music den Lehrauftrag Visual Music Systems übernehmen. Falk Grieffenhagen absolvierte den Ingenieursstudiengang Ton- und Bildtechnik an der Robert Schumann Hochschule und der Fachhochschule Düsseldorf und studierte denach an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln Jazz Saxofon mit Nebenfächern Klarinette, Querflöte und Klavier. Nach diversen Projekten in den Bereichen Klangsteuerung, Game und Visual Arts ist er seit 2013 festes Formationsmitglied der Gruppe Kraftwerk und dort u.a. für die Programmierung der aktuellen Stereo-3D Show verantwortlich.

 



IMM Chronik Juni 2016

 

Monophonist: Summer Klaeng und neues Album
Am 17. Juni werden Monophonist beim Summer Klaeng Open Air Festivals des Kölner Jazzkollektivs KLAENG im Kölner Odonien, zusammen mit interessanten Künstlern aus diversen Musikrichtungen, spielen. Monophonist besteht unter anderem aus Daniel Hölscher und Jonathan Hoffmann, zwei Absolventen des Diplomstudiengangs Ton- und Bildtechnik.
Fast fertig sind auch die Kompositionen für das neue Album, die Aufnahmen starten im Juli. Durchgeführt werden sie von Jonathan Hoffmann selbst, der für die vorigen Aufnahmen von Monophonist beim Verband deutscher Tonmeister einen Nachwuchspreis in 2010 und einen goldenen Bobby in 2014 gewann.

 

Drumstick Endorsement bei artbeat
Ton und Bild-Student Thomas Holz ist seit Ende Mai Endorser für die Firma artbeat. Ab sofort unterstützt ihn artbeat mit einer breiten Auswahl an Sticks und Besen, die in seinen Bands No Border und Fil der Protagonist zum Einsatz kommen werden.
Fil der Protagonist ist eine junge, aufstrebende Band, an der zwei IMM-Studenten (Paul Wunder E-Bass und Thomas Holz Drumset) beteiligt sind. Die vier Bandmitglieder verbinden HipHop mit Jazz und verstehen es feste Songstrukturen mit Improvisation zu paaren. Zusammen gewannen sie im Mai das potpourri festival in Mönchengladbach. Schließlich folgte das Video zum Song Supermann aus der kürzlich veröffentlichten EP Die Verwandlung.
Die Band No Border entstand aus einer Initiative, die als Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit steht und der Flüchtlingspolitik mehr Bewusstsein schenken will. Die Musik von No Border enthält Einflüsse aus Rap/Pop und lateinamerikanischer Musik. No Border besteht aus sechs Flüchtlingen und darüber hinaus sind die IMM-Studierenden Sebastian Fecke, Marek Forreiter, Thomas Holz, Mariella Laubengeiger und Paul Wunder beteiligt.

 

360° Musikvideo für Moglebaum
Die Band Moglebaum, der unter anderem die beiden Musik und Medien-Studenten Simon Ebener-Holscher und Jonas Geyersberger angehören, realisiert ein 360° Video zu ihrem neuen Song Forever Wild im Studio 1 des IMM.
Die Veranstaltungsfirma PRG XL Video stellte dabei die neuentwickelte Virtual-Reality Kamera Nokia Ozo zu Verfügung. Diese verfügt über acht Linsen, der Funktion eines Real-Time-Monitorings und wird erst in einiger Zeit frei auf dem Markt erhältlich sein. In Zusammenarbeit mit Tontechniker Fabian Knauber entstand darüberhinaus eine dreidimensionale Abbildung des Raumes, so dass auch auf auditiver Ebene ein 360°-Erlebnis gewährleistet wird.
Verantwortlich für das Licht zeichnen Niklas Petau und Lars Emmering, Studierende der Hochschule Düsseldorf, die ihre für die Band entwickelten LED-Bäume zum Einsatz brachten.

 

Studio5 Infotag
Am 24. Juni veranstaltet der Fachbereich Medien der Hochschule Düsseldorf (HSD) wieder den traditionellen Studio5 Infotag, der angehenden Studierenden eine Orientierung in das Studienangebot der Hochschule geben soll. Bei Interesse ist eine Anmeldung erforderlich.
Auch das IMM wird hier mit einem Infostand, Führungen durch den Ü-Wagen und die Mobile Bildregie des IMM sowie einem Vortrag des geschäftsführenden Direktors, Prof. Andreas Grimm, vertreten sein, um die beiden Bachelor-Studiengänge Ton und Bild sowie Musik und Medien vorzustellen.
Der Studiengang Ton und Bild wird in Kooperation von der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf und dem Fachbereich Medien der HSD angeboten.

 

Musikvideo zum neuen Album von KUF
Zum Song Gold seiner Band KUF hat Valentin Link, Studierender des Studiengangs Musik und Medien, ein Musikvideo produziert. Das Trio mit Keyboards, Kontrabass und Schlagzeug bringt einen Sound hervor, der zugleich warm, anziehend und aufregend, aber auch völlig außerirdisch ist. Die Rhythmus-Sektion ist gespickt mit Referenzen zu schmutzigem Funk und pumpendem R&B, aber die Grooves gehören eindeutig in die Neuzeit – club-zentriert, atemberaubend interaktiv und an den besten Stellen durch Breaks zerlegt.
Valentin Link war für den Schnitt des Musikvideos und Simon Stimberg, Absolvent des Studiengangs Musik und Medien, für Kamera und Farbkorrektur verantwortlich.
Das Album Gold wird am 01. Juli  beim Label macro veröfffentlicht.

 

Debut-EP von Storm Seeker
Patrick Stäudle, Studierender des Studiengangs Ton und Bild, veröffentlichte am 22. April mit seiner Pirate Folk Metal Band Storm Seeker die erste EP Pirate Scum auf dem Label Aeterna Records. Das Sextett verbindet außergewöhnliche Instrumente wie Drehleier, Cello und Tin Whistles mit üblichem Metal-Instrumentarium. Die Produktion und Mischung lag in den Händen von Patrick Stäudle, für das finale Mastering war IMM-Alumnus Alex Kloss zuständig.
Zum Song Destined Course hat die Band ein Musikvideo gedreht, das finale Colour Grading hierfür stammt von Simon Stimberg, Absolvent des Studiengangs Musik und Medien.

 

Musikvideo für Fewjar
Kürzlich wurde die neuste Single Lo feat. Marti Fischer der Progressive Band  in der Form eines Musikvideos veröffentlicht. Die Musik von Fewjar zeichnet sich durch die Vermischung zahlreicher Stilistiken und Klänge aus. Musik und Medien-Student Daniel Wierczeiko war für Co-Producing, Recording und Mixing des Videos verantwortlich.

 

The Other The Self
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe The Other The Self leitet Marc Matter, Dozent für Musik und Text am IMM, im Juni einen Workshop im Klangkunstraum QO2 (Brüssel), in dem verschiedene Aspekte von Stimme in künstlerischen Texten, in Film und Radio sowie im alltäglichen Sprachgebrauch vermittelt werden. Vor allem die vermehrte Anwendung von synthetischen Stimmen in Kommunkationsmedien und die Beziehung zwischen Stimme, Sprache und Gender wird thematisiert. Ausserdem werden zwei frühe Lautgedichte von Elsa von Freytag-Loringhoven und Beth Anderson als Gruppenimprovisationen realisiert.

 

Erfolge auf der 140. AES Convention
Vom 4. bis 7. Juni fand in Paris die 140. AES Convention der Audio Engineering Society statt. Mit dabei war auch eine kleine Abordnung mit Studierenden aus den Bachelor-Studiengängen Musik und Medien sowie Ton und Bild, die mit diversen Projekten für die Finalrunden der beiden Wettbewerbe, der Student Recording Competition sowie der Student Design Competition, qualifiziert waren.
In der Student Design Competition gewann Lukas Lohner den Silver Award. Lukas Hierl und Max Bier wurden gemeinsam mit einem Gold Award ausgezeichnet.
In der Student Recording Competition wurden Simon Schwär in der Kategorie Traditional Acoustic Recording mit einer honourable mention, Simon Ebener Holscher in der Kategorie Modern Studio Recording & Electronic Music sowie Patrick Arnold in der Kategorie Sound for Visual Media jeweils mit einem Gold Award ausgezeichnet.
Mit drei Gold Awards, einem Silver Award und einer honourable mention ist die Delegation aus Düsseldorf bis dato die erfolgreichste Delegation in diesem Wettbewerb.

 

Neo Magazin Royale: Live in Concert mit IMM-Beteiligung
Jan Böhmermann und sein Ensemble verabschieden sich mit einem Musik-Special in die Sommerpause. Für Neo Magazin Royale: Live in Concert wurde das 14-köpfige Rundfunktanzorchester Ehrenfeld gegründet, unter Leitung und arrangiert von Albrecht Schrader und IMM-Absolvent Lorenz Rhode. Im Wechsel mit der Hausband Dendemann & die Freie Radikale spielen sie Live-Adaptionen der bekanntesten Musikvideos aus zweieinhalb Jahren Neo Magazin, etwa Ich hab Polizei, Be Deutsch oder V for Varoufakis.
An der Umsetzung sind zahlreiche Studierende und Ehemalige des IMM beteiligt: Kai Holzkämper als Chef der Tonabteilung, Alex Werth als Mitkomponist vieler Stücke, Recording Engineer und Mischer, Tom Vermaaten und Julian David als Mischer, Christian Kreymborg als FOH-Mischer und Michael Hohnstock als Tonassistent. Gitarrist des Rundfunktanzorchester Ehrenfeld ist Matthias Krämer, samt besinnlichem Soloauftritt mit dem Protestsong Der Marder.
Die gesamte Sendung kann in der ZDF-Mediathek angesehen werden und ist als Album auch auf iTunes, Spotify etc. erschienen.

 

Musikalischer Imagefilm für Volvo CE
Für die Belegschaft des Volvo-Werks in Hameln hat der Filmbereich der Designagentur GROSSE8 aus Köln mit einem Team u.a. aus IMM-Absolventen bestehend, einen musikalischen Imagefilm gedreht. Unter Leitung von Manfred Borsch (Regie, Schnitt, Kamera) waren die Alumni Stephan Telaar (Kamera, Schnitt), Julian Scherle (Komposition), Robert Keilbar (Sounddesign) und Markus Rosensträter (Drohnen-Operator) an dem Projekt beteiligt.

 

 

 

News aus den Studienschwerpunkten am IMM

 

Schwerpunkt Klassische Musikaufnahme:
Big Bang
Am 5. Juni wird das Hochschulorchester der Robert Schumann Hochschule im Rahmen der Konzertreihe Big Bang in der Tonhalle Düsseldorf aufgenommen. Dirigiert wird das Konzert von Teilnehmern eines Dirigentenworkshops unter der Leitung von Prof. Rüdiger Bohn und Axel Kober (GMD der Deutschen Oper am Rhein). Das Hochschulorchester spielt die Manfred-Ouvertüre von Robert Schumann (Dirigent: Lautaro Mura), das Cellokonzert von Antonín Dvořák (Dirigent: Seitaro Ishikawa, Solist: Michiaki Ueno), Skogsraet op.15 von Jean Sibelius (Dirigent: Hossein Pishkar) und die 7. Sinfonie von Jean Sibelius (Dirigent: Axel Kober).
Das Aufnahmeteam mit Celia Ruiz (Saaltechnikerin), Marek Forreiter (Saaltechniker), Vincent Stange (Saaltechniker), Paul Linke (Toningenieur), Marek Peperkorn (Toningenieur) und Sebastian Fecke (Tonmeister) verwendet dafür den neuen Ü-Wagen des IMM. Der Konzertmitschnitt findet im Rahmen des Vertiefungsmoduls Klassische Musikaufnahme statt.

 

Schwerpunkt Medienkomposition:
Sound und Loop
Im Seminar zu Looporientierter Komposition, einem Bestandteil der Stilstudien und -übungen des Schwerpunkts, stellt Dozent Andreas Kolinski im Sommersemester die wichtigsten digitalen und analogen Klangsynthesen der Musikgestaltung und ihre Verwendung in synthesebezogenen Kompositionen vor. Ziel ist es, elektronische Klänge zu analysieren und diese in die eigene musikgestalterische Handschrift zu integrieren. Anschliessend werden die erworbenen Fähigkeiten in einem stilübergreifenden Remix angewendet.

 

Schwerpunkt Musikinformatik:
Inka Telefax. Listening to Precolumbian Administration without understanding a word
Eine Ausstellung im Londoner Open Data Institute zeigt die ortsspezifische Installation. Sie basiert auf dem im Schwerpunkt Musikinformatik mit Dave Griffiths, Hans W. Koch und Prof. Julian Rohrhuber entwickelten System zur Sonifikation von archäologischen Daten. Die Klanginstallation konfrontiert den zeitgenössischen Büroalltag der Verwaltung offener Daten mit den bis heute größtenteils nicht verstandenen Quipus, in verknüpften Fäden aufbewahrten administrativen Daten der Inka-Zivilisation. Die Ausstellung Thinking Out Loud ist unterstützt vom Arts Council England und der Esmee Fairbairn Foundation und läuft vom 15. Juli 2016 bis 31. März 2017.

 

Schwerpunkt Musikproduktion:
Band Recording Workshop mit der Kölner Band Pulsar Tales
Am 14. Juni findet im Vertiefungsmodul Musikproduktion ein Band Recording Workshop unter der Leitung von Prof. Dieter Falk und Prof. Werner Roth statt. Produziert wird der Song The World Is Shutting Down von der Kölner Fusion-Pop Band Pulsar Tales im Overdub-Verfahren mit Ryhthmusgruppe, Streicher und Brass-Section. Aufgenommen wird auf einer SSL 4000G+ in Tonregie 1, wobei als Aufnahmeräume Studio 1 (für die Rhythmusgruppe und Brass-Section) und Tonregie 2 (für die Streicher) fungieren.
Im Anschluss an den Workshop sollen die Studierenden in den nächsten Wochen das Material nachbearbeiten und eine fertige Mischung erstellen. In einem gemeinsamen Workshop im kommenden Semester wird die Produktion dann nochmals, in Begleitung der Dozenten gemischt.

 

Schwerpunkt Musik und AV-Produktion:
Mehrkameraverfahren
Die Lehrveranstaltungen im zweisemestrigen Vertiefungsmodul Musik und AV-Produktion gruppieren sich um insgesamt fünf ganztägige Übungen, in denen jeweils unterschiedliche audiovisuelle Aufnahmeverfahren einstudiert werden. In diesem Zusammenhang nehmen die Teilnehmer des Moduls am 22. Juni zwei Kammerensembles unter der musikalischen Leitung von Shushan Hunanyan (Klavier) im Mehrkameraverfahren auf. Auf dem Programm stehen eine Auswahl von Liebeslieder-Walzern von Johannes Brahms für vier Singstimmen und Klavier zu vier Händen sowie der erste Satz aus dem Sextett op. 100 von Francis Poulenc für Klavier und Holzbläserquintett.
Das Sängerquartett besteht aus den Studierenden Anna Raabe (Sopran), Sarah Breslin (Mezzosopran), Lorenz Rommelspacher (Tenor) und Johannes Wedeking (Bass); das Bläserquintett: Sophia Aretz (Querflöte), Rafael Aguilar (Oboe), Jeremy Chua (Klarinette), Ermir Quirici (Horn) und Enrico Toffano (Fagott). Als Gast am Klavier: Robert Weinsheimer. Die Rolle des Tonmeister übernimmt Lukas Prinz. Bildregie machen Sarah Zabel und Tobias Kemper.
Die Aufnahmen finden statt im Studio 1 des IMM. Zum Einsatz kommt unter anderem die technisch auf HD aktualisierte Mobile Bildregie.

 

Schwerpunkt Musik- und Medienmanagement:
Grundlagen des Urheberrechtsgesetzes
In der Lehrveranstaltung Musik- und Medienrecht des Studienschwerpunkts Musik- und Medienmanagement werden im ersten Semester die Grundlagen des Urheberrechtsgesetzes vertieft. Anhand von Musikstücken wird den Studierenden beispielsweise das Zitatrecht erläutert oder es werden populäre Urheberrechtsverletzungen analysiert und die Rechtsfolgen am Gesetztestext erarbeitet. Auf Grundlage verschiedener Lizenzmodelle wird erläutert, wie Fachanwälte Schadensersatzansprüche ermitteln und diese mit branchenspezifischen Wissen zeitnah durchzusetzen versuchen. Im Zusammenhang mit Rechtsverletzungen wird auch näher auf die Neufassung des Abmahnungsparagraphen eingegangen, der im Bereich Digitalgeschäft/B2C von großer Bedeutung ist.

 

Schwerpunkt Musik und Text:
Identität
Die Beziehungen zwischen Stimme, individuellem Sprachgebrauch, Identität und Gender sind momentan Thema einer Diskussion im Vertiefungsmodul Musik und Text. Dabei geht es unter anderem um die generelle Problematik von Identität als Individuum und als Teil von sozialen Gruppen, und inwiefern Identitäten als soziale Funktionen notwendig sind.
Ausserdem werden ausgewählte Texte des Dichters und Künstlers Christopher Knowles gehört und diskutiert, wobei vor allem die Zusammenarbeit mit dem Dramaturgen Robert Wilson und die von Philip Glass komponierte Oper Einstein on the Beach von Interesse ist.

 

Schwerpunkt Visual Music:
Alternative Musiknotationen
Im Rahmen der Lehrveranstaltung Bildkomposition und -rhythmus bei Christian Schäfer, Dozent für Bildgestaltung Grafik am IMM, wird Musikvisualisierung in Form von Notationssystemen abseits unseres klassischen europäischen Notensystems behandelt. Untersucht werden alternative Musiknotationen von bildenden Künstlern und Musikern, wie zum Beispiel die des Musikers Anthony Braxton oder die von John Cage zusammengestellte Sammlung Notations.
In der praktischen Übung Stille Post werden eigene grafische Notationen erstellt, die von den Teilnehmer vertont werden. Zu Beginn des Wiontersemesters werden diese Arbeiten in der SITTart-Galerie des Vereins Düsseldorfer Künstler ausgestellt.