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CHRONIK

Wenn Sie über Aktivitäten am IMM und die Neuigkeiten aus den acht Studienschwerpunkten auf dem Laufenden gehalten werden möchten, können Sie sich hier anmelden.

 

IMM Chronik Dezember 2014

 

Weihnachtsgrüsse
Das Institut Fuer Musik Und Medien wünscht allen Studierenden, Mitarbeitern, Partner und Freunden ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr!

 

Schrift als Bild in Bewegung
Wie in keinem anderen Genre ist die Schrift im Film in Bewegung geraten: Ob als Kunst-, Spiel- und Werbefilm oder Musikvideo, der Schriftfilm hat sich seit der Pionierzeit des Films Ende des 19. Jahrhunderts etabliert und auf andere Bereiche ausgeweitet. Das Buch Schrift als Bild in Bewegung, soeben im Hatje Cantz Verlag erschienen, behandelt insbesondere den künstlerischen Schriftfilm und stellt Beispiele analog oder digital basierter Filme vor, in denen animierte, grafisch gestaltete und vertonte Schrift zum Hauptakteur wird und weit über das hinaus geht, was konventionell von Schrift und Schrift im Film erwartet wird.
In diesem Band findet sich u.a. ein ausführliches Interview mit Prof. Dr. Heike Sperling über ihre Arbeit mit bewegter Schrift und ihr Lehrgebiet Visual Music.

 

Sibylle auf der Berlinale
Für den Psychothriller Sibylle waren Mischtonmeister Andrew Mottl und Sound Designer Jörg Elsner, beides Absolventen des Diplomstudiengangs Ton- und Bildtechnik, für die Tonpostproduktion verantwortlich. Regisseur Michael Krummenachers Diplomfilm an der HFF München läuft im Rahmen der Perspektive Deutsches Kino auf der Berlinale 2015.
Der Film lässt die vermeintlich heile Welt der Protagonistin nach und nach aus dem Gleichgewicht geraten und bedient sich dabei einer Mischung aus Psychothriller, Horror, Mystery und Drama. Die Tongestaltung trägt einen wesentlichen Teil zur zunehmend entrückten Wahrnehmung der Figur bei.

 

Bärenpullis und Steine im Weltall
Jonas Sercombe, Studiengang Musik und Medien, gewinnt mit seiner Band The Planetoids beim Sixpack 2014, dem ältesten Rockwettbewerb Hannovers, den zweiten Platz. Erst am Wochenende vor dem Wettbewerb zelebrierten The Planetoids ihre Bühnenpremiere und schafften es somit bereits beim zweiten Auftritt sich gegen vier, vermeitlich eingespieltere, Bands durchzusetzen. The Planetoids haben mit dem zweiten Platz fünf Tage im Studio des Musikzentrum Hannovers gewonnen.

 

Stepp Dich Weg
Ein kleiner Schritt mit dem Steppschuh, ein großer Schritt für die Ohren. Seit der Mondlandung ist fast ein halbes Jahrhundert vergangen; dennoch können kleine Schritte auch in unseren Tagen etwas in Bewegung setzen. Peter Thoma und Florian Zeeh, beide Studierende im Studiengang Musik und Medien, bringen die virtuosen Bewegungen der Stepptänzerin Sandra Kluge in die Ohren der Zuhörer. Mithilfe von Sensoren in der Kleidung werden bei der Live-Performance nicht nur die Bodenkontakte, sondern auch alles dazwischen erfahrbar. Sandra Kluges Bewegungsdaten bilden die Grundlage für Klänge, die nach bestimmten kompositorischen Prinzipien generativ erzeugt werden. Aus dem Solostepptanz wird so ein pas de deux für die Ohren.
Die Uraufführung ist am 30. Januar zur Eröffnung der Ausstellung Sehweisen in der Düsseldorfer Galerie SITTart zu sehen.

 

Musique Axiomatique
Auf dem Internationalen Kongress für Musik und Mathematik in Puerto Vallarta, Mexiko stellten Juan Sebastián Lach Lau mit Prof. Julian Rohrhuber am 29. November eine neue Klangsynthesemethode vor, die sich aus historischen und philosophischen Überlegungen motiviert. Die sogennante generische additive Synthese lenkt den Fokus weg von der Suche nach den richtigen Parametern und experimentiert stattdessen mit Kombinationen aus Funktionen höherer Ordnung. Als musikalische Version der axiomatischen Methode hinterfragt sie dabei gleichzeitig Grundlage und Aufbau, Teil und Ganzes.

 

Quadratischer Weihnachtsmutant
Milan Schell, Studiengang Musik und Medien, präsentiert auf seiner Website einen quadratischen Weihnachtsmutanten mit separatem Sound. Weihnachten, vertreten durch Schaufensterdekoration, Muzak und Schellengerassel, ergibt – verformt und gebündelt – Superweihnachten.
Außerdem ist dort eine Wetterdokumentation als natürliches Visual Music-Konzert zu betrachten. Durch die im Regen verzerrte Aussicht auf das Düsseldorfer Unwetter vom 9. Juni wird die Stadt zum Schauplatz einer zunehmend verheerenden Psychedelic-Show.

 

COPULA E - Laboratory of Language
Neben der Lesart der Stimme als ästhetisches Klangphänomen oder als Vehikel sprachlicher Bedeutung existiert eine weitere: sie ist weder Sprache noch Körper, sie bildet einen anderen Raum an deren Berührungspunkt. Die Stimme ist ein Rest, ein Objekt, das Denken erzwingt. Davon ausgehend versucht COPULA E, Überlegungen zur (Keno)Grammatik und Metaphysik der Verwechslung, zur Politik der Stimme und zur Phonologie wörtlich zu nehmen und in Sound rückzuübersetzen. Ausgangspunkte hierfür bilden Kunststimmen und Programmiersprachen. Ein Radiostück von Prof. Julian Rohrhuber und dem Kölner Komponisten Marcus Schmickler.

 

Musikvideo für den Track Phoenix Heart
Am 5. Dezembr feiert das Musikvideo zur Single Phoenix Heart aus dem Solo-Projekt SiR PRYCE von Gabriel Denhoff, Studiengang Musik und Medien, seinen Release auf noisey. Christian Marschalt von der Kunsthochschule für Medien in Köln ist für das Video verantwortlich und hat dieses im Rahmen seiner Diplomarbeit animiert. Der Clip illustriert die Reise eines Herzens bis zum Ausbrechen des Phönix in einem minimalistischen Stil.
Unter dem Namen SiR PRYCE schreibt und produziert Gabriel Denhoff seit 2013 Songs ohne sich auf ein Genre festzulegen – von Funk, über Balladen und Raggae Tunes bis hin zum Club-Pop.

 

duerer auf Tour
Am 11. Dezember startet die erste kleine Tour der Band duerer von Daniel Matz, Student im Studiengang Ton und Bild. duerer bewegen sich zwischen Indierock und Pop. Melancholisch, verträumt, modern, und doch bescheiden, so kommen die überwiegend zeitlosen Kompostionen daher.
Unter dem Motto Die Leinen Los touren sie in zehn Tagen durch neun deutsche Städte, u.a. Berlin, Hamburg und Rostock und am 13. Dezember sind sie dann auch in Nordrhein-Westfalen zu sehen, nämlich im Stereo Wonderland in Köln.

 

Erste Albumveröffentlichung von Infected Section
Am 5. Dezember veröffentlicht Raphael Düsterhus, Studiengang Ton und Bild, mit seinem 2013 gegründeten Label Infected Section Records mit INFECTED (Original Mix) das erste Label-Album. Für jeden Hardstyle Liebhaber ist etwas dabei, von Euphoric bis Rawstyle.
Das Album ist bis zum 12. Dezember exklusiv auf Hardstyle und bis zum 12. Januar digital auf weiteren Vertrieben wie u.a. Beatport und iTunes zu erhalten. Am 13. Januar erscheint das Album dann auch auf CD.
Infected Section Records ist ein in 2013 gegründetes Hardstyle newcomer Label mit Acts aus Frankreich, Polen, Holland, Chile und Deutschland. Mit nun über 20 Veröffentlichungen und dem 2. Platz der HDM (Hard Dance Music) Awards in der Kategorie Best Newcomer Label zählt Infected Section mittlerweile zu den erfolgreichsten deutschen Labels dieses Genres.

 

Erzeugung von Klängen mittels Feedback
1894 bekam Alfred Graham das Patent A new or improved method and means of producing sound  zugesprochen, bei dem es um die Erzeugung von Klängen mittels Feedback geht. Anlässlich des 120. Jubliäums dieses wegweisenden Patentes und als Releaseparty des Doppel CD Sets und DVD mit Aufnahmen der 2004 lmc/cmn Tour feedback: order from noise auf mikroton finden in London zwei Veranstaltungen statt, bei denen Hans W. Koch, Dozent für Hybrid Sound Composition, als Mitwirkender eingeladen ist:
Am 7. Dezember eine live Radioshow auf Resonance104.4fm, einem der ältesten Kunstradios der Welt und am 8. Dezember ein Konzert im Cafe OTO.

 

Goldener Bobby des Verbandes deutscher Tonmeister
Bei den diesjährigen Preisverleihungen des Verbandes Deutscher Tonmeister für die professionellen Produktionen hat Dipl.-Ing. Jonathan Hoffmann, Absolvent des Studiengangs Ton- und Bildtechnik, in zwei Kategorien den ersten Preis gewonnen. In der Kategorie Rock wurde The old fashioned von Monophonist ausgezeichnet und in der Kategorie Jazz der Titel ASDF von C.A.R.. Nach Preisen bei den Studentenwettbewerben der Audio Engineering Society in 2009 und des VDT in 2010, sind dies nun insgesamt bereits vier Auszeichnungen für den IMM-Alumnus.

 

JazzTrane: Gäbel/Sasse Quartett
Jazz Trane ist die wöchentliche Konzertreihe im Studio 672 des Köner Stadtgartens. Am 4. Dezember um 20.30 Uhr präsentiert sich ein Quartett, das aus vier der meist beschäftigten Musikern der Kölner Szene besteht. Denis Gäbels letzte Veröffentlichung Neon Sounds bekam überschwängliche Kritiken und zuletzt präsentierte er seine Musik mit dem italienischen Pianisten Antonio Faraò. Martin Sasse, Dozent für Pop Keyboard / Jazz Piano am IMM, tourt erfolgreich mit seinen Projekten und gewann den Preis der deutschen Schallplattenkritik 4/2010. Der Bassist Martin Gjakonovski brilliert u.a. an der Seite von Musikern wie Dusko Goykovic, Antonio Faraò und Adam Nussbaum. Hendrik Smock am Schlagzeug tourt mit nationalen und internationalen Jazzgrößen, wie z.B. Xaver Fischer Trio, Roachford, Gerd Dudek, dem Martin Sasse Trio und Peter Bernstein.

 

IMM BASISLAGER: Max Hattler über Film zwischen Abstraktion und Figuration
Der deutsche Künstler Max Hattler beschäftigt sich in seinem Werk mit dem Raum zwischen Abstraktion und Figuration im bewegten Bild, wo das Narrative von den Begrenzungen traditionellen Geschichtenerzählens entkoppelt wird. In seinem Vortrag am 11. Dezember 2014 um 17 Uhr (IMM Studio A 2.24) zeigt Max Hattler einige seiner Arbeiten und bietet einen Einblick in seine Arbeitsweise.
Max Hattler studierte in London am Goldsmiths College (BA), am Royal College of Art (MA) und an der University of East London (Doctorate in Fine Art). Max Hattler hat mit Musikern und Bands wie Basement Jaxx, Julien Mier, Jovanotti, Pixelord, The Egg, Jemapur und seinem Vater Hellmut Hattler zusammengearbeitet. Er ist Visiting Assistant Professor an der School of Creative Media, City University of Hong Kong.

 

 

 

Aus den Studienschwerpunkten am IMM

 

Schwerpunkt Klassische Musikaufnahme:
Aufnahme mit dem Sinfonieorchester der Robert Schumann Hochschule
Am 30. November wurde das Sinfoniekonzert des Hochschulorchesters der Robert Schumann Hochschule von Studierenden des Vertiefungsmoduls Klassische Musikaufnahme aufgezeichnet. Das Konzert fand in der Tonhalle Düsseldorf unter der Leitung von Prof. Rüdiger Bohn statt. Zur Aufführung kamen Arnold Schönbergs Kammersinfonie Nr. 1, die 7. Sinfonie von Ludwig van Beethoven sowie der Liederzyklus Les nuits d’eté von Hector Berlioz mit Gesangssolisten der Hochschule.  
Im sechsköpfigen Tonteam, betreut von Prof. Dagmar Birwe, übernahm Kathrin Lachenmaier die Aufgabe der Tonmeisterin und Fabian Bitter die des Toningenieurs. Bei den Aufzeichnungen kam der Ton-Ü-Wagen des IMM zum Einsatz.

 

Schwerpunkt Musikinformatik:
A Mind-Reading (?) Machine
1953 kursierte in den Bell Laboratories ein Memorandum mit diesem Titel, verfasst von Claude E. Shannon. Der dort beschriebene elektrische Apparat, inspiriert von Arbeiten der frühen Spieltheorie und Edgar Allen Poes Der entwendete Brief, gewinnt recht leicht gegen einen menschlichen Gegenspieler im sogenannten Grad-ungrad-Spiel. Im Vertiefungsmodul Musikinformatik verhalfen wir dem zugrundeliegenden Algorithmus zu einer ausführlichen Würdigung, wobei seine Formalisierung von Intuition der Intuition der Anlass für eine verallgemeinerte Implementierung als Improvisationsalgorithmus war. Prinzipien der Objektorientierung zeigten sich dabei besonders als Mittel der Analyse nützlich. Verschiedene Experimente mit rhythmischen Strukturen machten Beziehungen zwischen musikalischer Improvisation und strategischer Erwartungshaltung wahrnehmbar.

 

Schwerpunkt Musikproduktion:
Bill Evans im BIX
Im Rahmen des Vertiefungsmoduls Musikproduktion wurde am 14. November ein Konzert des Saxophonisten und dreifachen Grammy-Gewinners Bill Evans im Stuttgarter Jazzclub BIX aufgenommen. Das BIX gilt als einer der renommiertesten Jazzclubs Europas. Vor Ort geleitet wurde der Live Mitschnitt von Prof. Werner Roth und Dipl.Ing.(FH) Stephan Friedrich.
In der Woche vor der Aufnahme wurde das Equipment, bestehend aus den fernsteuerbaren Mikrofonvorverstärkern und Digitalwandlern von RME, einem Yamaha DM2000, einem Multitracker-System und hochwertigen Splittern bei einem Probeaufbau komplett getestet und der gesamte technische Ablauf vorbereitet.

 

Schwerpunkt Musik und AV-Produktion:
Der letzte Schliff
Audiovisuelle Produktionen verlangen neben Kreativität und Teamgeist vor allem auch Ausdauer. Insbesondere in der Phase der Postproduktion brauchen die Verantwortlichen einen langen Atem. Derzeit befinden sich eine ganze Reihe von Produktionen, die während des zweisemestrigen Vertiefungsmoduls gedreht wurden, in dieser Produktionsphase. Den letzten Schliff bekommen noch vor Jahres Ende der von Alex Kühn montierte Trailer Willkommen in Deutschland und der Imagefilm für die Robert Schumann Hochschule Music is..., die Bachelorarbeit von Sebastian Heuckmann (Musik) und Stefan Haupt (Buch, Regie und Produktion).
Beide Arbeiten werden anlässlich des Neujahrsempfangs der Robert Schumann Hochschule am 8. Januar Premiere haben.

 

Schwerpunkt Musik- und Medienmanagement:
Unternehmensgründung
Im laufenden Wintersemester arbeiten fünf studentische Kleingruppen an ihren Business Plänen. Dieses Seminar stellt den Abschluss des Vertiefungsmoduls Musik- und Medienmanagement dar und gibt den Studierenden Gelegenheit ihre im Basismodul erlangten betriebswirtschaftlichen und rechtlichen Kenntnisse anhand der Ausarbeitung ihrer eigenen Unternehmensgründungsidee anzuwenden. Auch in diesem Kurs sind die Ideen wieder sehr vielfältig und erfolgversprechend. Sie umfassen ein neuartiges Konzept der akustischen Beratung, eine besondere Form des Musikjournalismus, eine technologiegestützte Methode zur Schlagzeugerschulung, eine besondere Form des Mastering sowie Auftragskompositionen für eine spezielle Zielgruppe.

 

Schwerpunkt Musik und Text:
Digital war besser
Mit der Ausgabe Bug Report. Digital war besser gibt Waltraud Blischke, Dozentin für Sprechen und Schreiben über Musik, ihren Einstand als neue Mitherausgeberin der kritischen Anthologie zur Popgeschichte und Poptheorie Testcard. In eigenen Beiträgen und in der Redaktionsarbeit war sie u.a. mit den kultursoziologischen und ästhetischen Aspekten der Digitalisierung betraut.

 

Schwerpunkt Visual Music:
Olympia von Orson Hentschel im tanzhaus nrw
Am 10. Januar um 22.15 Uhr zeigt das tanzhaus nrw die Live-Performance Olympia von Orson Hentschel, (Studiengang Musik und Medien). Anschließend findet im Foyer des tanzhaus nrw eine Party mit Live Visuals von Tim Fehske, Dozent für Visual Music Technik/Produktion, zur Musik von Christian S (Cómeme), Dozent für Bildgestaltung/ Grafik statt.
Olympia verbindet Videomaterial der Olympischen Spiele mit Elektronischer Musik. Durch Filmschnitt, Looping und zeitliche Versetzung des Videomaterials erscheint die Bewegung der Athleten kontrolliert und ähnelt gleichzeitig einer Choreografie. Die Spanne zwischen absoluter Konzentration und körperliche Höchstleistung wird durch das Looping-Verfahren ausgedehnt und musikalisch in ferner Anlehnung an die Minimal Music auf die Spitze getrieben. Durch laute und tieffrequente musikalische Strukturen soll die Körperlichkeit der Sportler erfahrbar werden. Unterstützt wird die Performance durch den Schlagzeuger Lukas Baumgart.
Olympia entstand als Abschlussprüfung im Vertiefungsmodul Visual Music unter der Betreung von Andreas Kolinski und Prof. Dr. Heike Sperling.

 



IMM Chronik November 2014

 

Nachwuchspreis des Verbands Deutscher Tonmeister
Dipl.-Ing. Michael Zöllner ist für die 5.1. Surroundmischung der 40-minütigen Visual Music Dokukmentation toktek mit einem Nachwuchspreis des Verbands Deutscher Tonmeister ausgezeichnet worden. Die Produktion entstand mit klangmalerei.tv, einer jungen Musikfilm-Produktionsfirma, die er mit Florian Breuer und Maurice Graf, beide Absolventen des IMM, gegründet hat.
Der VDT-Nachwuchspreis in der Kategorie Ton zum Bild ist bereits die zweite Auszeichnung für toktek. 2011 wurde sie schon bei der 130th Student Recording Competition der Audio Engineering Society in London prämiert.

 

CucumisInfernalis im Wallraf-Richartz Museum
Die achtminütige, interaktive Mehrkanal-Videoinstallation CucumisInfernalis, die sich an klassischen Triptychen orientiert, wird erneut von den Schauspielern Frank Baumstark und Max Heller sowie Tim Fehske, Dozent für Visual Music:Technik/Produktion am IMM, aufgeführt.
Während der XI. Kunstnacht der Jungen Kunstfreunde am 22. November im Wallraf Richartz Museum in Köln wird zwischen 21 und 23 Uhr insgesamt acht mal die Frage, ob man in den Himmel oder in die Hölle kommt, mit allen Sinnen erfahrbar sein.

 

Christians S im Boilerroom
Christian Schäfer ist nicht nur Art Director und Dozent für Bildgestaltung/ Grafik am IMM, sondern auch seit 20 Jahren im In- und Ausland als DJ im Bereich House und Techno aktiv. Im Oktober war er live mit dem Labelkollektiv Cómeme in London zu Gast im renommierten Web-TV Format Boilerroom. Sein Auftritt ist jetzt nochmals online auf allen Kanälen zu hören und zu sehen.

 

Theatraler Erlebnisraum im Kunsthaus Rhenania
Gemeinsam mit den Schauspielern Frank Baumstark und Max Heller realisiert Tim Fehske, Dozent für Visual Music:Technik/Produktion am IMM, vom 13. bis 16. November in der Halle des Kunsthaus Rhenania in Köln eine Videoinstallation mit dem Titel Wischer oder Wascher - Die Dosis macht das Gift. Mittels Projektionsanpassung (projection mapping) wurden die Säulen des Saals erweitert und der Schauspielraum beleuchtet. Die Interaktion mit den Gästen wurde mittels elektronischer Musik untermalt und von Tim Fehske live gespielt. Der theatrale Erlebnisraum fand im Kontext von Gregor Weber's Roomservice XV statt, der dieses Jahr sein zehnjähriges Jubiläum feiert.

 

Projektionen für Mein ziemlich seltsamer Freund Walter
Am 9. November findet die Premiere des Theaterstücks Mein ziemlich seltsamer Freund Walter im Consol Theater Gelsenkirchen Premiere. Die Uraufführung des Textes der deutsch-schweizerischen Autorin Sybille Berg handelt von der achtjährigen Lisa, die, gemobbt von ihren Mitschülern und ignoriert von ihren Eltern, ein ziemlich einsames Leben führt. Als sie eines Nachts im Wald auf einen Außerirdischen stößt, den sie kurzerhand Walter tauft, ändert sich ihr Leben schlagartig.
Aaron Jablonski, Student im Bachelorstudiengang Ton und Bild, erstellte Videos und Animationen für das Theaterstück, die dem Zuschauer einen visuellen Zugang zu Lisas Fantasie, ihren Ängsten und Sehnsüchten bieten. Die Videos entstanden ab Oktober 2014 in enger Zusammenarbeit mit Regisseurin Andrea Kramer und Bühnenbildner Tilo Steffens.

 

Performances zum Ersten Weltkrieg
Am 19. November 2014 finden im Düsseldorfer Institut Francais die Performances Thanatos. WK 1. zum Thema Erster Weltkrieg statt. Dabei ist auch Marc Matter, Dozent für Musik und Text, der zusammen mit Enno Stahl das experimentelle Hörstück Die toten Dichter / Les poètes mortes vorstellt. Ein Hörstück mit Live-Elementen, das – unter Einbindung klangkünstlerischer Effekte – Texte von 15 deutschen und 15 französischen Autoren, die im Ersten Weltkrieg fielen, wieder zu Gehör bringt.
Thanatos. WK 1. Performances zum Ersten Weltkrieg ist eine Veranstaltung des Heinrich-Heine-Instituts.

 

3 Tage Rennen im ZAKK 
Das alljährig stattfindende Musikfestival 3 Tage Rennen findet auch dieses Jahr wieder im Düsseldorfer ZAKK statt. Teil des Festivals ist ein Newcomerabend am 20. November, unter anderem spielt die Band des Musik und Medien-Studenten und Saxophonisten Jonas Geyersberger Collektivo.
Der Höhepunkt und Abschluss des Festivals ist traditioneller Weise die Electronic Night. Am Samstag wird die Halle des ZAKK mit tiefen Bässen, funkigen Synthesizern und Samplefeuerwerken geflutet. Mit dabei ist die Band Moglebaum des Musik und Medien-Studenten Simon Ebener-Holscher, die elektronische Beats und akustische Instrumente wie Geige und Saxophon auf der Bühne verbindet. Headliner des Abends ist Lorenz Rohde, Absolvent des Studiengangs Ton- und Bildtechnik, der unlängst einen Remix zu Jan Delays aktueller Single produzierte.

 

Thomas Ankersmit und Phill Niblock zu Gast am IMM
Am 18. November von 14.30 bis 18 Uhr sind mit Thomas Ankersmit und Phill Niblock zwei Künstler des diesjährigen Approximation Festivals zu Gast im Experimentallabor um ihre Arbeit vorzustellen. Thomas Ankersmit ist ein Virtuose analoger Elektronik und wird seine Arbeitsweise am Hordijk Modularsytem des Experimentallabors demonstrieren. Phill Niblock ist gleichermaßen als Komponist und Filmemacher bekannt. Sein monumentales Opus The movement of people working kombiniert seine extrem dichten mikrotonalen Dronekompositionen mit Fimaufnahmen aus allen Teilen der Erde, die in langen Kameraeinstellungen Menschen bei ihren alltäglichen Verrichtungen begleiten. Er wird am IMM über seine Arbeit sprechen und Beispiele vorstellen.

 

klangmalerei.tv auf der Tonmeistertagung
Die junge Musikfilm-Produktionsfirma klangmalerei.tv um die IMM-Alumni Florian Breuer, Maurice Graf und Michael Zöllner ist auf dokumentarische Musikvisualisierung spezialisiert. Nach ihrer Förderung durch ein Gründungsstipendium des Mediengründerzentrums NRW bekommen die Gründer nun Unterstützung durch den Verband Deutscher Tonmeister – klangmalerei.tv präsentiert sich auf der 28. Tonmeistertagung mit einem eigenen Info-Stand und am 22. November mit einem Vortrag, in dem sie ihre Geschäftsidee vorstellen.

 

IMM BASISLAGER: Hauschka über die Verwendung der Zufallsoperation
Am 13. November um 17 Uhr (IMM Studio A 2.24) erörtet und hinterfragt Volker Bertelmann in einem biographischen Vortrag exemplarisch Richtungswechsel im Leben, die Zufälle und das Unerwartete in der Musik und die Vielfältigkeit von Möglichkeiten. Ausgehend von seiner eigenen Lebensgeschichte wird er der Frage, warum gerade der Erfolg mit dem wohl unpopulärsten Schritt in seiner Biographie zusammenhängt und wie Einschnitte und Veränderungen in der Wahrnehmung der Umgebung dabei helfen, nachgehen.
Volker Bertelmann begann unter dem Namen Hauschka mit einem präparierten Piano zu arbeiten, ohne von John Cage gehört zu haben. Der Düsseldorfer Pianist erforscht seit 2005 die Klangräume. Das Spiel auf dem präparierten Piano wird bei ihm zu einem über viele Alben fortgesetzten Adventure in sound. Unter Volker Bertelmanns zahlreichen Arbeiten haben die Hauschka-Alben die größte Resonanz bei Publikum und Kritik erfahren.

 

Vorträge von Julian David auf Tonmeistertagung
Im Rahmen der kommenden 28. Tonmeistertagung in Köln wird Dipl.-Ing. Julian David, Absolvent im Studiengang Ton- und Bildtechnik, gleich drei Workshops und Vorträge präsentieren.
Los geht es am 21. November mit einem Talkback-Vortrag zur Albumproduktion mit der Kölner Sängerin Frau Karo und der Fragestellung, wie man mit stark begrenztem Budget und über einen Ozean hinweg ein Album produzieren und aufnehmen kann.
Unter dem Titel It's not about the gear! Artist-centric recording strategies that put the performance first geht es dann am 22. November um künstlerbezogene Aufnahmestrategien und -techniken fernab von den berühmten 19-Zoll Gesprächen – ein möglicherweise kontroverser Ansatz, der jedoch oft zur bestmöglichen Darbietung der Musiker führt.
Am 23. November wird Julian David außerdem in einem produktbezogenen Workshop für den amerikanischen Mikrofonhersteller AEA Ribbon Mics die Vorzüge der NUVO Serie für Projektstudios und Beschallungsanwendungen demonstrieren.
Julian David ist freischaffender Musikproduzent und Toningenieur, und ist nach mehreren Jahren in den USA im Mai 2014 nach Deutschland zurückgekehrt, um im eigenen Studio in Köln in den Bereichen Songwriting, Producing, Aufnahme und Mischung zu agieren.

 

Aesthesis and Perceptronium: Erfahrung als Materiezustand
Am 11. November ab 16 Uhr findet im Experimentallabor des IMM ein Seminar mit Alexander Wilson, im Rahmen des Vertiefungsmoduls Musikinformatik, statt. Aus einer materialistischen und informationstheoretischen Perspektive werden wir uns mit Ästhetik, Medien, Technologie beschäftigen, um dabei die Rolle der Erfahrung im Anthropozän zu verstehen, des Zeitalter der ökologischen Krise und des sich abzeichnenden Posthumanen. Wie könnte man aisthesis unabhängig von der menschlichen Urteilskraft verstehen? Woraus bestünde Erfahrung in der Wildnis, unabhängig vom Menschlichen? Gibt es minimale Kriterien dafür? Im zeitgenössischen, zu wenig beachteten Revival des Panpsychismus innerhalb von Bewusstseinstheorien gibt es hierzu zahlreiche Behauptungen, die wir mit den üblichen Strömungen über Subjektivität und Ästhetik mithilfe von Beispielen aus Kunst und Medien vergleichen wollen.

 

Music in two dimensions
Minimalismus ist ein System, das darauf hinausläuft, Grundannahmen zur Geltung zu bringen und dabei zu verschieben. Im Seminar mit Oliver Wittchow sprechen wir über seine Arbeit am Klangbild elektronischer Musik, an den Grenzen der visuellen Darstellbarkeit musikalischer Parameter und der Programmierung unter erschwerten Bedingungen. Die ästhetischen Entscheidungen bei dem längst klassischen Synthesizer nanoloop dürften dabei ebenso zur Sprache kommen wie die Frage, wie man Lücken findet, die kurz vor dem absoluten Nullpunkt noch Bewegungsfreiheit geben. Das Gespräch findet im Basismodul Musikinformatik am 5. November ab 14.30 Uhr im IMM statt.

 

Marc Matter bei WDR Studio Akustische Kunst
Am 14. November sendet das Studio Akustische Kunst des WDR das Stück Entstehung dunkel, welches Marc Matter, Dozent für Musik und Text, zusammen mit der Dichterin Dagmara Kraus entwickelt hat. Die beiden haben aus mehrstimmigem Vortrag, lyrischen Strukturen und rhythmischen Klangtexturen ein akustisches Vexierbild aus Stimmgeräuschen und Textmaterial komponiert.

 

Gast-Engagement an der Deutschen Oper Berlin
Im Rahmen des Stückes In Transit arbeitet Richard Eisenach, Studierender des Studiengangs Musik und Medien, zur Zeit an der Deutschen Oper in Berlin. Unter Leitung der Regisseurin Eva-Maria Abelein und zusammen mit den Musikern, Sängerinnen und Sängern des Opernensembles spielen Richard Eisennach (Kontra-, E-Bass), IMM-Alumnus Lukas Truniger (Elektronik) sowie RSH-Alumnus Mischa Tangian (Komposition, Arrangement, Violine).
Das stilistische Spektrum der Stücke ist so vielfältig wie die Herkunft der Sängerinnen und Sänger. Es reicht vom Wienerlied bis zur Broadwaynummer, von Volksliedern des Kosovo und romantischen Kunstliedern hin zu Rock und Hip Hop. Hiervon ausgehend entfaltet sich das poetische Potenzial der Transiträume zu einem Kaleidoskop kurzer Momentaufnahmen.

 

 

 

Aus den Studienschwerpunkten am IMM

 

Schwerpunkt Klassische Musikaufnahme:
Tutorin für Konzertmitschnitte und Kammermusikproduktionen
Seit November 2014 ist Sarah Zabel als Tutorin für die Koordination von Konzertmitschnitten und Kammermusikproduktionen der Robert Schumann Hochschule verantwortlich. Es gehört zu ihren Aufgaben, Anfragen für Aufnahmen der Studierenden entgegen zu nehmen und dafür eine/n passenden Tonmeister-Studierende/n des IMM zu vermitteln. Umgekehrt unterstützt sie auch die Studierenden des Schwerpunkts Klassische Musikaufnahme dabei, geeignete Musiker und Ensembles für ihre Produktionen zu finden. Sarah Zabel organisiert zudem die Mitschnitte möglichst vieler Konzerte der Robert Schumann Hochschule. So haben die Aufführenden einen festen Ansprechpartner, wenn sie eine Aufnahme ihres Konzertes planen.
Das Ziel der neu eingerichteten Tutorenstelle ist, möglichst viele RSH- und IMM-Studierende zusammen zu führen und somit auf lange Sicht einen regelmäßigeren und intensiveren Austausch zwischen Musikern und Toningenieuren sowie Tonmeistern zu erlangen.

 

Schwerpunkt Medienkomposition:
Nominierung für den European Talent Award
Moritz Laux, Studierender des Studiengangs Ton und Bild und Absolvent des Vertiefungsmoduls Medienkomposition, gehört zu den 12 Nominierten des diesjährigen European Talent Awards.
im Rahmen der SoundTrack_Cologne wird seine Musik zum animierten Experimentalfilm Contrast (2013) von Carmen Büchner am 22. November im Kölner Rautenstrauch-Jost-Museum vorgestellt und von einer prominent besetzten Jury bewertet.
Der Film gleicht einem abstrakten Gemälde und ist zudem ein minutiöser Blick in die Schönheit einer wild bewachsenen Blumenwiese. Unter der Oberfläche des Dickichts offenbaren sich jedoch ein beklemmender Mikrokosmos und ein rasanter Kampf um Leben und Tod. Mit Contrast haben sich die Veranstalter erstmals für einen eher abstrakten Film als Wettbewerbsfilm entschieden. Aus der großen Freiheit der gestalterischen Möglichkeiten ergibt sich eine besondere künstlerische Herausforderung, die die Teilnehmer zu bewältigen haben.

 

Schwerpunkt Musikinformatik:
Methoden der Musikinformatik
Der Gegenstand der Musikinformatik sind Algorithmen im weitesten Sinne – Systeme von Regeln, die sich in der Zeit entfalten und dabei hörbar werden. In den ersten Sitzungen gab das Basismodul einen Einblick in ihre Methoden: gemeinsam mit den Studierenden legte Hans W. Koch, Dozent für Hybrid Sound Composition, die Grundlagen für den Bau eines relaisbasierten Automaten, entwarf Prof. Julian Rohrhuber eine einfache Programmiersprache mit freier Wortwahl. Auch Gäste wirkten mit: Willi Sauter erarbeitete ein chaotisches System am Analogcomputer und Oliver Wittchow sprach über künstlerische Softwareentwicklung und die Grenze zwischen freiem Ausprobieren und Performance, zwischen Computerspiel und Computermusik.

 

Schwerpunkt Musikproduktion:
Music@Studio1
In Zusammenarbeit mit Studierenden und Lehrenden des Vertiefungsmoduls Musik und AV-Produktion fand dieses Jahr erneut eine Produktion der Musiksendung Music@Studio1 statt. Über drei Tage hinweg wurden verschiedene Bands im IMM aufgenommen. Die Rolle des Tonmeisters übernahm dabei Musik und Medien-Student Kai Detlefsen. Die Tonproduktion fand in der am Bildstudio 1 anliegenden Tonregie 1 statt. Diese Arbeit fand im Rahmen des Projektmoduls im Studiengang Musik und Medien statt.

 

Schwerpunkt Musik und AV-Produktion:
Mehrkameraproduktion Berlioz und Beethoven
Motivbesichtigung in der Tonhalle, Kamerapositionen festlegen, Treffen mit dem Dirigenten, Aufzeichnungen anschauen und analysieren, Auflösen der Partituren, Schnittlisten schreiben, Aufnahmegeräte disponieren... Die Studierenden im Vertiefungsmodul Musik und AV-Produktion bereiten die Mehrkameraaufzeichnung eines Sinfoniekonzertes vor: Big Bang 02 am 30. November ab 18 Uhr in der Tonhalle Düsseldorf. Das Sinfonieorchester der Robert Schumann Hochschule spielt unter der Leitung von Rüdiger Bohn. Das Programm: Les nuits d'été op.7 von Hector Berlioz, Symphonie Nr.7 A-Dur op.92 von Ludwig van Beethoven und Kammersinfonie op.9. von Arnold Schönberg.
Unter der Leitung von Prof. Manfred Waffender (Produktion und Regie) und Prof. Ulla Barthold (Kamera) und Florian Boddin (Bildtechnik) besetzen die Studierenden die Gewerke. Produktionsleitung: Armin Badde,  technische Leitung Christoph Niemeier, Regie: Daniel Langemann, Nadine Minderjahn, Sören Klitzing. Für die Tonaufnahme sind Studierende des Schwerpunktes Klassische Musikaufnahme verantwortlich. Die Rolle der Tonmeisterin übernimmt Kathrin Lachenmaier.

 

Schwerpunkt Musik- und Medienmanagement:
Grundlagen wichtiger Einkommensquellen
Im zweiten Semester der Lehrveranstaltung Musik- und Medienrecht analysiert Frank Kühl, Dozent für Musikmanagement, mit den Studierenden spezielle Vertragsarten der Musik- und Medienbranche auf Grundlage des Zivilrechts und mit Kenntnissen des Urhebergesetzes. Frank Kühl diskutiert im Seminar Fälle von Urheberrechts- und Vertragsverletzungen und erläutert Grundlagen wichtiger Einkommensquellen von Urhebern und ausübenden Künstlern wie Verwertungsgesellschaften, ihre Gesetzesgrundlagen und Verteilungspläne. Auch aktuelle Entwicklungen wie zunehmende Nutzungen von Creative Commons-Lizenzen oder die Gründung einer neuen Verwertungsgesellschaft sind Thema.

 

Schwerpunkt Musik und Text:
Johanna Dombois zu Gast im IMM
Am 7. November um 15.30 Uhr wird die Opernregisseurin und Autorin Johanna Dombois im Seminar Künstlerischer Text zu Gast sein. Sie wird über die Wechselbeziehung zwischen klassischem Musiktheater und neuen Medientechnologien und die verschiedenen Textformen sprechen, die sich aus dem Expermientellen im Repertoire der Oper ergeben. Ausserdem geht sie der Frage nach, welche Mißverhältnisse zwischen Text, Stimme, Gestus, Musik und Sound in dieser Gattung bestehen und wie eine Entkopplung dieser Elemente denkbar wäre? Als Motto ihrer Reflektionen dient ein Zitat von Heiner Müller: Zusammenhang - das ist die Lüge.

 

Schwerpunkt Visual Music:
Visual Music Porträt der Robert Schumann Hochschule
Ein Blick auf die ohrenabgewandte Rückseite der Hochschule. Dort, wo die Fenster geschlossen sein sollen oder die Vorhänge zugezogen werden, um anonym mit dem Streben nach Konzertreife zu musizieren. Aus diesem Blickwinkel entstand im Schwerpunkt Visual Music vor einem Jahr die Studie Kammermusik von Katharina Blanken, Studentin im Studiengang Musik und Medien. Die Idee, ein visuelles Klangporträt der Robert Schumann Hochschule bei dem das voneinander unabhängige Proben der Musiker miteinander in Verbindung gebracht wird, prüft und beleuchtet das Innenleben einer Musikhochschule.
Jetzt entsteht für die Ausarbeitung dieses Porträts eine neue Klang- wie Bildebene. Die IMM-Studierenden Katharina Blanken (Bild und Ton) und Gabriel Denhoff (Ton) sowie der RSH-Student Gianluca Castelli (Ton) komponieren, der Projektidee entsprechend, eine im wahrsten Sinne des Wortes hintergründige Perspektive auf die renommierte Musikhochschule. Für den Betrachter entsteht so ein neuer Einblick und ein fragwürdiges Zusammenspiel.
Dieses Projekt wird im Rahmen des Projektmoduls im Studiengang Musik und Medien unter der Leitung von Prof. Dr. Heike Sperling produziert.